
Ost wie auch West dürften darin übereinstimmen: Konrad Adenauer hat Weichen gestellt. Westbindung und Wiederbewaffnung, Aussöhnung mit Israel und Frankreich, Spieler auf der Klaviatur von Anti-Kommunismus und verhaltener NS-Aufarbeitung.
Was von dieser Positionierung steckt im Deutschland von heute? Fußt die mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht darauf, dass auch jetzt Weichen neu gestellt werden müssen?
Darum dreht sich eine Veranstaltung der Ernst-Moritz-Arndt-Gesellschaft in Kooperation mit dem Stralsunder Geschichtsverein und der Konrad-Adenauer-Stiftung am Samstag, 28. März 2026, ab 15:00 Uhr im Löwenschen Saal des Stralsunder Rathauses. Seien Sie dabei.
Ein Doppelvortrag von Prof. Dr. Hermann Wentker vom Institut für Zeitgeschichte (u.a. Sicht in Ostdeutschland auf Konrad Adenauer) und von Frau Dr. Doreen Franz von der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus (u.a. Westbindung und Wieder-bewaffnung) hilft, sich in die Zeit der jungen (westdeutschen) Bundesrepublik zu versetzen und seinerzeit wegweisende Entscheidungen – so u.a. gegen eine Neutralität Stalinscher Prägung – im Lichte des Hier und Heute zu reflektieren.
In einer anschließenden Podiumsdiskussion unter Einbezug des Publikums mit Arne Schmidt von der Jungen Union und Felix Wizowsky vom Landesschülerrat MV und den Jungsozialisten gilt es, über die heutigen Erwartungen und Sehnsüchte einer friedensorientierten Gesellschaft zu sprechen, die Tatkraft zu reflektieren, die Demokratie in unserer Zeit zu verteidigen, und die Interessenlage derer auszuloten, die unsere freiheitliche Grundordnung unzweifelhaft in Frage stellen.
Dieser politisch-informative Nachmittag wird mit einem Grußwort von Stralsunds Oberbürgermeister Dr. Alexander Badrow eingeleitet.