Bibliographie

 

Die Bibliographie basiert auf Karl Goedeke u. Edmund Goetze, Grundriss zur Geschichte der deutschen Dichtung aus den Quellen, Bd. 7, Dresden ²1900, S. 815-834; Karl Heinz Schäfer u. Josef Schawe, Ernst Moritz Arndt. Ein bibliographisches Handbuch 1769-1969 (Veröff. d. Stadtarchivs Bonn 8) Bonn 1971; und Gerhard Loh, Arndt-Bibliographie (Festgabe z. 200. Geburtstag von E. M. Arndt), hg. v. d. Arndt-Universität Greifswald, Greifswald 1969. Hilfreich und leicht zugänglich, den Stand Anfang des 20. Jh. abbildend: P. Trommsdorff, Ernst Moritz Arndt in den deutschen Bibliotheken, in: Zentralblatt für Bibliothekswesen 21(1904) S. 499-511; sowie in 22(1905) S. 27-40. Weiterhin von Nutzen: Emil Weller, Die maskirte Literatur der älteren und neueren Sprachen, Bd. I: Index pseudonymorum. Wörterbuch der Pseudonymen oder Verzeichniss aller Autoren, die sich falscher Namen bedienten, Leipzig 1856; sowie ders., Die falschen und fingierten Druckorte. Repertorium der seit Erfindung der Buchdruckerkunst unter falscher Firma erschienenen deutschen Schriften. Zugleich als der "Maskirten Literatur" zweiter Theil, Leipzig 1858.

Verzeichnet wurden hier Arndt-Schriften, deren (auch auszugsweise) Nachdrucke sowie Rezensionen, die bis zu Arndts Tod 1860 veröffentlicht wurden. Danach erstmals veröffentlichte Arndt-Texte wurden unabhängig vom Druckdatum unter dem Entstehungsjahr einsortiert.
Soweit Digitalisate gefunden wurden, sind sie verlinkt. Bei weiteren Fundstellen, Fehlern etc. bitten wir um Benachrichtigung, damit die Bibliographie nachgearbeitet werden kann.

 

 

1793

Sic bibitur [Gedicht], in: Musenalmanach, Göttingen 1793, S. 239f.

 

 

1794

 

Stammbuchblatt Arndts vom 12.04.1794 für Gotthilf Heinrich v. Schubert.
Gedr. in: Autographen und Erinnerungen, hg. v. Thekla von Schober, geb. von Gumpert, Bremen 1893 [1892], S. 177.

 

 

1796

 

Seinem Freunde Johann Bernhard Cummerow am Vermählungstage mit seiner Luise von Ernst Moritz Arndt zu Löbnitz. Den 7ten September 1796, Stralsund [1796].
Gedr. in: Erich Gülzow, Ernst Moritz Arndt und Stralsund, Stralsund 1922, S. 53-55.

 

 

1797

 

Seinen Jugendgespielen Johann Heinrich Israel und Frederike Stenzler am Tage ihrer Verbindung von Ernst Moritz Arndt. Den 2. November 1797, Stralsund [1797].
Gedr. in: Erich Gülzow, Ernst Moritz Arndt und Stralsund, Stralsund 1922, S. 57-59; sowie in: Heimatbriefe Ernst Moritz Arndts. Aus dem Besitz und unter Mitwirkung v. Josef Loevenich hg. v. Erich Gülzow, (Pommersche Jahrbücher, Ergänzungs-Band 3) Greifswald 1919, S. 233f.

 

 

1798

 

[Acht Gedichte], in: Bergisches Taschenbuch. Zur Belehrung und Unterhaltung, hg. v. W[ilhelm] Aschenberg, Düsseldorf 1798.
[Preis der Freundschaft (mit Vertonung durch Wagner); Freudelied; Der Traum; Schön ists jenseits; Ermunterung zur Lust; An Lydia; Klage um Friedrich Otto, gest. zu Heidelberg, 1796 (Kommilitone Arndts); Der Strom]

 

 

1799

 

Freudenlied [Gedicht], in: Musen-Almanach, Göttingen 1799, S. 202f.

Stammbuchblatt Arndts vom 19.10.1799 für Friedrich August Laurin.
Gedr. in: Max Henze, Ein bisher unbekanntes Gedicht E. M. Arndts, in: Türmer 3(1901) Ausgabe II, S. 171f.

 

1800

[Zehn Gedichte], in: Bergisches Taschenbuch. Zur Belehrung und Unterhaltung, hg. v. W[ilhelm] Aschenberg, Düsseldorf 1800.
[Morgenlied; Liebe (mit Vertonung durch Wagner); Weinlied; Nichtigkeit; An die Erinnerung; Lebensgenuß; An ein Mädchen; Sehnsucht nach der Holden; An Allwina Louisa Kosegarten bei Uebersendung eines Blumenstraußes; Lied]

Ein menschliches Wort über die Freiheit der alten Republiken, Greifswald 1800.
Arndt bezweifelt hier die Freiheit der antiken Republiken Sparta, Athen und Rom.
[Universitätsbibliothek Greifswald, Standort UB 520, Signatur  520/Hi 219 u. Standort 529, Signatur 529/Hi 219]

Rez.: Neueste Critische Nachrichten, Greifswald 1800, 26. Bd., 42. Stück, S. 329f.

Dissertatio historico-philosophica, sistens momenta quaedam, quibus status civilis contra Russovii et aliorum commenta defendi posse videtur.
Die Abhandlung diskutiert den Zusammenhang zwischen Klima und der Verschiedenheit der Völker.
Gedr. in: Gerettete Arndt-Schriften, hg. v. Albrecht Dühr u. Erich Gülzow, Kassel u. Weizacker 1953, S. 1-50. Mit dt. Übersetzung.

Anzeige: Neueste Critische Nachrichten, Greifswald 1800, 26. Bd., 16. Stück, S. 128.

Meinem geliebten Bruder Karl Arndt und der Demoiselle Wilhelmine Brandenburg an ihrem Vermählungstag gesungen von E. M. Arndt. Den 22sten October 1800, [Greifswald 1800].
Gedr. in: Erich Gülzow, Ernst Moritz Arndt und Stralsund, Stralsund 1922, S. 60f.

 

1801

[Fünf Gedichte], in: Bergisches Taschenbuch. Zur Belehrung und Unterhaltung, hg. v. W[ilhelm] Aschenberg, Düsseldorf 1801.
[Der Mächtigere; Frauenlob; An Karl Heinrich Beck; Klage; Stiller Wunsch]

Eintrag Arndts in das Stammbuch seines Bruders Ludwig vom 08.04.1801.
Gedr. in: Erich Gülzow, Zwei unbekannte Jugendgedichte von E. M. Arndt, in: Zeitschrift für deutsche Philologie 66(1941) S. 141.

Bruchstücke aus einer Reise von Baireuth bis Wien im Sommer 1798, Leipzig 1801.
Arndt verarbeitete seine Reise durch Europa in diversen „Bruchstücken“, „Theilen“, Titelauflagen und Kompilationen. Die komplizierte Druckgeschichte ist erklärt in: Ernst Moritz Arndt: Wien. Eingeleitet und erläutert von R[obert] F[ranz] Arnold. Wiener Bibliophilen-Gesellschaft, Wien 1913. Die Reiseberichte wurden von der Kritik sehr gelobt.

Rez.:
Neueste Critische Nachrichten, Greifswald 1801, 27. Bd., 12. Stück, S. 89-91.
Neue allgemeine deutsche Bibliothek 1802, 69. Bd., 2. St., S. 469f.
Jahrbuch der Neuesten Literatur, Leipzig 1801, 1. Bd., 9. Stück, Sp. 66f.
Gothaische gelehrte Zeitungen auf das neunzehnte Jahrhundert 1803, 21. Stück vom 12.11., S. 765f.

Bruchstücke aus einer Reise durch einen Theil Italiens im Herbst und Winter 1798 und 1799. T. 1-2, Leipzig 1801.
Zugleich u. d. T.: Reisen durch einen Theil Teutschlands, Italiens und Frankreichs in den Jahren 1798 und 1799, T. 2-3.

Rez.:
Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle u. Leipzig 1802, Bd. 1, Nr. 91, Sp. 722-724.
Jahrbuch der Neuesten Literatur, Leipzig 1802, 3. Bd., 179. Stück, Sp. 148f.
Neueste Critische Nachrichten, Greifswald 1801, 27. Bd., 20. Stück, S. 153-156.
Neueste Critische Nachrichten, Greifswald 1802, 28. Bd., 2. Stück, S. 12-15.
Gothaische gelehrte Zeitungen auf das neunzehnte Jahrhundert 1804, 86. Stück vom 27.10., S. 729-733.

[Erklärung], in: Österreichischer Beobachter 1815, Nr. 179 vom 28.07., S. 980, rechte Kolumne oben.
Arndt nimmt sein harsches Urteil über Köln in seinem Buch Reise durch Teutschland, Italien etc. zurück, datiert auf 02.07.1815.

Bruchstücke einer Reise durch Frankreich im Frühling und Sommer 1799. T. 1-3, Leipzig 1802.
Zugleich u. d. T.: Reisen durch einen Theil Teutschlands, Italiens und Frankreichs in den Jahren 1798 und 1799, T. 4-6.
Vierter Teil
Fünfter Teil

Rez.:
Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle u. Leipzig 1803, Bd. 1, Nr. 31, Sp. 244f.
Neueste Critische Nachrichten, Greifswald 1802, 28. Bd., 22. Stück, S. 169-172.
Neueste Critische Nachrichten, Greifswald 1802, 28. Bd., 47. Stück, S. 369-371.

An Ernst Ludwig von Gagnern [Gedicht], in: Niederrheinische Blätter für Belehrung und Unterhaltung, in Verbindung mit mehreren Gelehrten hg. v. W[ilhelm] Aschenberg, Bd. 1, Dortmund [1801], S. 94-104.

Rez.: Neue allgemeine deutsche Bibliothek, Berlin u. Stettin 1801, 58. Bd., 1. Stück, 1.-4. Heft, S. 536f.

 

1802

[Sieben Gedichte], in: Taschenbuch auf das Jahr 1802, für die Gegenden am Niederrhein, Düsseldorf 1802; Auch unter dem Titel: Bergisches Taschenbuch zur Belehrung und Unterhaltung auf das Jahr 1802.
[An die Freundschaft; Eine Fabel; Lebenslied; Schön Rosemund; Freiheit; Hoffnung; Die Alter; Trinklied.]
Arndts Beiträge für den Jg. 1803 sind laut Hg. auf der Post verloren gegangen.

Rez.: Jahrbuch der neuesten Literatur, 1801, 147. Stück, Sp. 529f.

[Acht Gedichte], in: Taschenbuch für Kunst und Laune, Köln, 1802.
[Bei Friedrich Gustav Gräffs Grabe; An Dorothee Gräff; Des Schäfers Klage um seine Liebe; Die Mütze und der Pantoffel; (= Satiere mit pol. Anspielungen); Schicksal, Sehnsucht nach der Holden (mit Vertonung durch Berg); Lied eines Zechers; Zwei Lebenslieder: Tummle dich, mein junges Leben; und: Steh und falle mit eignem Kopfe! (mit Vertonung durch Berg)].

 

1803

Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft in Pommern und Rügen. Nebst einer Einleitung in die alte teutsche Leibeigenschaft, Berlin 1803.
Mit dieser Schrift mischte sich Arndt erstmals in die Politik ein. Dass er sich so nicht nur Freunde machte, ist erwiesen, dass er mit dieser Publikation mittelbar die Leibeigenschaft beendete, eine fromme Legende. Dennoch war das Echo deutlich, 1.200 verkaufte Exemplare sprechen für sich.

Rez.:
Neueste Critische Nachrichten, Greifswald 1803, 29. Bd., 14. Stück, S. 105-108.
Göttingische gelehrte Anzeigen, 1804, S. 483-488.
Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle u. Leipzig 1804, Bd. 2, Nr. 140, Sp. 313-318 u. Nr. 141, Sp. 321-324.
[Christian Heinrich Delius], in: Jenaische Allgemeine Literatur-Zeitung, 1811, 8. Jg., Bd. 3, Nummer 209, Sp. 489-495.

Germanien und Europa, Altona 1803.
Arndt rechnet mit der Aufklärung und der französischen Revolution ab, die Wiener Zensur verbot die Schrift umgehend.

Rez.:
Neueste Critische Nachrichten, Greifswald 1803, 29. Bd., 27. Stück, S. 209-211.
Politisches Journal nebst Anzeige von gelehrten und andern Sachen, Hamburg 1803, Band 2, S. 761-763.
[Karl Wilhelm Friedrich Breyer], in: Jenaische Allgemeine Literatur-Zeitung, 1806, Band 3, Sp. 601-608.
Neue Leipziger Literaturzeitung, 1805, 13. Stück, Sp. 197-202.
Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle u. Leipzig 1803, Bd. 4, Nr. 297, Sp. 171-174.
Gothaische gelehrte Zeitungen auf das neunzehnte Jahrhundert 1804, 81. Stück vom 10.10., S. 690-694.

Gedichte, Köln 1803.
Arndt distanziert sich von dieser Ausgabe wegen gravierender Entstellungen und kündigt alternativ eine von ihm selbst betreute Ausgabe an (Greifswald und Rostock 1803), siehe: Stralsundische Zeitung 1803, Nr. 91 vom 30.07.

Gedichte von Ernst Moritz Arndt, Greifwald 1803.
[Zuneigung; Der Trinker; Bacchus Lob; Hermanns Siegeslied; An Moritz Schumacher, Ballade. Halbenglisch; Trinklied; Freudeliedchen; Lebensgenuss; Liebeskraft; Freude; Weinlied; Lied; Freudenlied; Freiheit; An Sie; Klage; Schicksal; An Grümbke; Dithyramben: Erste, Zweite, Dritte; An Ernst Ludwig von Gagern; An die Erinnerung; Die Mütze und der Pantoffel; An Karl Heinrich Beck; Der Mächtige; Freudelied; An Johann Jakob Grümbke; Amor; Die Musen; An meinen Vater; Auf Franz Wilhelm Döhns Grabe; Lehre an die Menschen; An die Wiedergebornen; Lebenslied; Das Kind und das Röslein; Des Schäfers Klage um seine Liebe; Lebensmuth; Klage um Sie; Nänie; Gesang der Schwestern des Schicksals; Endymion; Die Schlüssel; Die Gans und die Nachtigall; Frühlingslied; Der Schäferin Klage; Auf dem Grabe; Des Knaben Segen; Echo; LIed der Freien; Das Gespräch; Das Wasser; Der Schäferin Wunsch; Gesang der Töchter der See; Ballade; Lied; An Friedrich Muhrbeck; Natur; Sehnsucht; Der Knabe und die Jungfrau; Waldlust; Die Nonne; Die untreue Maid; Wechsel; Die Fantasie; Des Schönen Loos; Der Knabe und die Maid; An Billroth; Die Zaunranke und der Klee; Frühling und Liebchen; Klinglieder]

Rez.: Neueste Critische Nachrichten, Greifswald 1803, 29. Bd., 41. Stück, S. 321-323.

Gedichte von Ernst Moritz Arndt, Rostock u. Leipzig 1803.
Titelausgabe seiner in Greifswald gedruckten Gedichte oben.

Für Christian Dieckmann und Caroline Arndt, Greifswald 1803.

Rose und Mädchen [Gedicht], in: Zeitung für die elegante Welt. Mode, Unterhaltung, Kunst, Theater, Nr. 16, 1803.

Der Storch und seine Familie. Eine Tragödie in drei Aufzügen nebst einer Zugabe, Greifswald 1804. [vielmehr 1803]
Es sollte eine Satire auf überspannte Romantiker und Philosophen werden, aber Arndt hatte nicht das Talent zum Dramatiker. Offenbar hat er selbst es auch so gesehen, nur einmal noch, in den Erinnerungen an Schweden, hat er sich erneut an diesem Metier versucht.

Rez.:
Neueste Critische Nachrichten, Greifswald 1803, 30. Bd., S. 41-44.
Neue Leipziger Literaturzeitung, 1804, 79. Stück, Sp. 1252-1255.
Wr., in: Neue allgmeine deutsche Bibliothek, 1805, Bd. 99, S. 85-90.

 

1804

Ideen über die höchste historische Ansicht der Sprache, entwickelt in einer Rede, am hohen Geburtsfeste unsers allerdurchlauchtigsten, großmächtigsten Königs und Herrn Gustav IV. Adolphs, am 1sten November 1804, Greifswald 1804.
Arndt spürt dem Zusammenhang von Klima, Sitten und Sprache bei Griechen, Römern, Franzosen und Deutschen nach.

Rez.: Neueste Critische Nachrichten, Greifswald 1804, 30. Bd., 48. Stück, S. 383.

[Drei Gedichte], in: Taschenbuch für Kunst und Laune, Köln, 1804.
[Lied an die Insel Rügen; Die Ritter von Jansberg; Der Knappe]

[Vier Gedichte], in: Taschenbuch für bildende, dichtende und historische Kunst, hg. v. W[ilhelm] Aschenberg, Dortmund 1804, zugleich: Taschenbuch auf das Jahr 1804, für die Gegenden am Niederrhein, Dortmund 1806.

Reisen durch einen Theil Teutschlands, Italiens und Frankreichs in den Jahren 1798 und 1799. Erster Theil, Leipzig 1804.

Reisen durch einen Theil Teutschlands, Italiens und Frankreichs in den Jahren 1798 und 1799. Zweyter Theil, zweite verbesserte und vermehrte Auflage, Leipzig 1804.

Reisen durch einen Theil Teutschlands, Italiens und Frankreichs in den Jahren 1798 und 1799. Vier Theile, zweite verbesserte und vermehrte Auflage, Leipzig 1804.

Gedicht über den 27sten August 1803, als Gustav der 4te Adolph bei Lützen das Gedächtniss Seines grossen Ahnherrn feierte, in: Schwedisches Museum, hg. v. Karl Nernst, Band 1, Heft 1, Stockholm u. Leipzig 1804, S. 1-7.

Hymne auf den 17sten August 1803, als Gustav der Vierte Adolph bei Lützen das Andenken seines grossen Ahnherrn feierte, gesungen von Ernst Moritz Arndt, Greifswald 1804.
Die Stralsundische Zeitung 1804, Nr. 115 vom 25.09. (rechts unten), zeigte dies der Öffentlichkeit an.

Stammbucheintrag Arndts für Johann Nikolaus Lindahl vom 10. August 1804.
Gedr. in: Adolf Stern, Lindahls Stammbuch, in: Grenzboten 52(1893) I, S. 42.

Ode an die Wahrheit von A[xel] G[abriel] Silverstolpe, übersetzt v. E. M. Arndt, in: Schwedisches Museum, hg. v. Karl Nernst, Band 1, Heft 2, Stockholm u. Leipzig 1804, S. 115f.

 

1805

Fragmente über Menschenbildung. Erster Theil, Altona 1805.

Fragmente über Menschenbildung. Zweiter Theil, Altona 1805.
1803/04 hielt Arndt Vorlesung über die „Geschichte der politischen und privaten Erziehungsmethoden mehrerer Zeitalter und Versuch, die Wechselwirkung zwischen Willkür und Notwendigkeit historisch zu deuten.“ In den beiden Bänden legte er sein pädagogisches Credo nieder. Die Wiener Zensur bewertete es mit einem Verbot. 1810 wollte Arndt eine Erziehungsanstalt gründen. Den dritten Teil veröffentlichte Arndt 1819.

Rez.:
Zeitung für die elegante Welt. Mode, Unterhaltung, Kunst, Theater, 5. Teil, 1805.
Zeitung für die elegante Welt. Mode, Unterhaltung, Kunst, Theater, 7. Teil, 1807, Sp. 1158-1160.
Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle u. Leipzig 1807, Bd. 1, Nr. 19, Sp. 145-152.
Jenaische Allgemeine Literatur-Zeitung, 1806, 3. Jg, Bd. 3, Nr. 212, Sp. 465-472.
Ausz.:
Arndts Urtheile über Pestalozzi (Aus dessen Fragmenten über Menschenbildung), in: Pädagogische Verhandlungsblätter für Aeltern, Erzieher, Jugendlehrer und Kinderfreunde, Leipzig 1807, 2. Jg., 33. Stück, S. 257-260.

Ideen über die höchste historische Ansicht der Sprache, Rostock und Leipzig 1805.
Titelauflage der Ausgabe von 1804.

Rez.: Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle u. Leipzig 1806, Bd. 1, Nr. 17, Sp. 135f.

Reisen durch einen Theil Deutschlands, vorzüglich durch Sachsen, Thüringen, Franken etc. nebst freimüthigen Bemerkungen über Cultur, Bildung, Sittlicheit, Regierungsverfassung etc. dieser Länder, Hamburg u. Mainz 1805.

Rez.: Neue Leipziger Literaturzeitung, 1806, 45. Stück, Sp. 714f.

 

1806

Über die Mode, in: Zweites Toiletten-Geschenk. Ein Jahrbuch für Damen, Leipzig 1807, S. 53-65.
Arndt dekliniert hier die Klimatheorie am Thema Mode durch.

Reise nach Schweden im Jahr 1804, Theil 1-4, Berlin 1806.
Dieser Reisebericht wurde von der Kritik unterschiedlich aufgenommen. Heute bildet er für das Schweden am Beginn des 19. Jahrhunderts eine erstklassige Quelle.

Rez.:
Aus einem Briefe aus Stockholm, im Dezember 1808, in: Der neue Teutsche Merkur, hg. v. Christoph Martin Wieland, Weimar 1809, 1. Bd. , S. 214f.
Neueste Critische Nachrichten, Greifswald 1806, 32. Bd., S. 161-165; 1807, 33 Bd., S. 68-71 u. 105-108.
Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle u. Leipzig 1808, Bd. 1, Nr. 92, Sp. 729-736 u. Nr. 93, Sp. 737-744.
Morgenblatt für gebildete Stände, Tübingen 1807, 1. Bd., S. 21f. u. 26.f.
Neue Leipziger Literaturzeitung, 1806, 165. Stück, Sp. 2625-2640 u. 169. Stück, Sp. 2689-2700.
Auszüge:
Das Julfest, in: Erinnerungen aus Schweden, 1818, S. 339-401. [siehe dort]
Julfesten, Arborelius 1820. [schwed. Übersetzung von: Das Julfest]
Das Julfest und der Julabend in Schweden, in: Haushaltungs- und Geschichts-Kalender für Neu-Vorpommern und das Fürstenthum Rügen auf das Gemeinjahr 1829, Stralsund, Bl. 29-31.
Übersetzung:
Ernst Moritz Arndt's Resa genom Sverige år 1804, öfversatt af J[onas] M[agnus] Stjernstolpe, Karlstad 1807, zweite Auflage: Karlstad ²1813-17.

Geist der Zeit, Teil 1, Altona 1806.
Mit diesem Buch hatte sich Arndt in der Öffentlichkeit einen Namen gemacht, wurde Frhr. v. Stein auf ihn aufmerksam. Die Wiener Zensur belegte es mit einem Verbot. Kritik an Fr. d. Großen und Napoleon, dabei Bekenntnis zur Vielfalt der Völker. Die weiteren drei Teile bilden keine Fortsetzung.

Rez.:
Göttingische Gelehrte Anzeigen, 1806, 2, S. 1353-1359.
Elysium und der Tartarus. Zeitschrift für Poesie, Kunst und neuere Zeitgeschichte, 1806, Nr. 40 vom 30. Mai, Nr. 41 vom 4. Juni 1806 u. Nr. 42 vom 8. Juni, S. 163-171.
August Wilhelm Rehberg, in: Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle u. Leipzig 1806, Bd. 4, Nr. 245, Sp. 81-88; Nr. 246, Sp. 89-96 u. Nr. 247, Sp. 97-101.
The Monthly Review or Literary Journal, London 1806, Vol. 61, S. 524-527.
Entgegnungen:
Carl Albert v. Kamptz, Ueber die Geistes-Cultur im Deutschen Norden, besonders in den Königl. Preussischen Staaten, in: Minerva. Ein Journal historischen und politischen Inhalts, Leipzig 1806, Bd. 4, S. 87-131.
Scharfe Entgegnung auf Arndts Charakterisierung Friedrichs II. im Geist der Zeit I, S. 322. Arndts Replik: Erklärung über einen wichtigen Gegenstand, 1807, siehe unten.
Karl Georg Neumann, E. M. Arndt's Urtheil über Friedrich den Grossen, Berlin 1818.
Rez. dazu: Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle u. Leipzig 1819, Bd. 2, Nr. 158, Sp. 413-416.
Freimüthige Blätter für Deutsche in Beziehung auf Krieg, Politik und Staatswirtschaft. Eine Zeitschrift in zwanglosen Heften, hg. v. Friedrich v. Cölln, Berlin 1818, 3. Bd., Heft 11, S. CCCXXVf.
Morgenblatt für gebildete Stände, 1818, 12. Jg., Juli, S. 102.
Beiträge zu Arndt Sinnes-Aenderung, in: Die deutschen Roth- und Schwarz-Mäntler. Eine Seiten-Patrouille zu den Französischen schwarzen und weißen Jakobinern, Neubrandenburg [1815], S. 24-30.
Adaptionen:
Constantinopel in den Händen eines europäischen Volks, ein Gegenstück zum Geist der Zeit von Ernst Moritz Arndt, [Gießen] 1807.
Inhaltlich besteht kein Bezug zum Geist der Zeit und zu Arndt.
Geist der Zeit in einer pragmatischen Darstellung der merkwürdigen Ereignisse in der physischen, moralischen, literärischen und politischen Welt, von K. I. Wedekind, Großherzgl. Badischer geheimer Hofrath, Freyburg u. Konstanz, 1811.
Der Autor verweist für den Titel auf die Idee seines Verlegers. Ob dahinter kommerzielles Kalkül steckt, ist unklar.
Übersetzungen:
Ardnt's [!] Spirit of the times, translated from the German by the Rev. P[eter] W[ill], London 1808. [Auszug]
Napoleon, såsom menniska, hjelte och eröfrare. Ett utkast till hans charakteristik, [hg. v. Anders Magnus Strinnholm], Stockholm 1814. [Auszug]
Hvad skall Napoleons öde blifva? Öfversättning [von] E. T., Stockholm 1813. [Auszug]
Дух нынешнего времени, in: Сынь Отечества, исторический, политический и литератуный Журналь, [Syn Otečestva, historisches, polytechnisches und literatisches Journal], hg. v. Nikolai Gremčem, Sanktpeterburg 1812, Bd. 1, S. 106-112.
[Auszug, so Loh, Schäfer/Schawe sehen dies als freie Übersetzung von Teil 2.]

Acta publica, zu den Fundamental-Gesetzen des Schwedischen Reiches gehörig, ins Deutsche übers. von J. K. Thomas und Ernst Moritz Arndt, Stralsund 1806.

Seiner Königlichen Majestät ... König und Herr Gustaf IV. Adolph ... in tiefster Unterthänigkeit geweiht von den hier Studierenden, Greifswald den 12. Mai 1806, in: Brefväxling med tilfogade Brefsamlung, Längder och Bilagor, hg. v. Carl C[hristophersson] Gjörwell, Stockhol, 1806, Band 4, 3. Stück, S. 25-28.
Nach Willers, Arndt och hans svenska förbindelser, S. 133ff., ist Arndt der Autor. Erstdruck in: Neueste Critische Nachrichten, 1806, Nr. 21, S. 166f.

 

1807

Erklärung über einen wichtigen Gegenstand, Fragment eines Briefes aus Stockholm vom 26sten Januar 1807, in: Minerva. Ein Journal historischen und politischen Inhalts, Leipzig, 1807, Bd. 1, S. 312f.

Geist der Zeit, Teil 1, Altona ²1807.

 

1808

Fragmente über Leben und Kunst, 1808.
Gedr. in: Heinrich Meisner, Ernst Moritz Arndts ungedruckte Fragmente über Leben und Kunst, in: Deutsche Revue 23, IV (1898) S. 203-221.
Meisner veröffentlicht hier Auszüge aus einem Ms. im Literaturarchiv d. Dt. Akademie d. Wiss. zu Berlin. Entstanden ist der Text 1808 bei der Übersetzung von C. A. Ehrensvärds „Philosophie der freien Künste“ und der „Reise nach Italien“.

Der Nordische Kontrolleur. Erster Band, vom März bis September, [Stockholm] 1808.
Der Kontrolleur wurde von Arndt allein geschrieben, der „auf Befehl und unter Aufsicht der Regierung in teutscher Sprache ausgegeben wurde.“ Die Resonanz in Deutschland wird trotz einer Auflage von 1.000 Exemplaren je Band aufgrund der Blockade beschränkt gewesen sein. Wenigstens vermeldet die Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle 1808, Nr. 352, Sp. 784, diese Aktivität.

[Gedichte], in: Lieder, im geselligen Kreise zu singen (Liederbuch der Gesellschaft der Greifen in Greifswald), Greifswald 1808.

Darstellung der Künste und Anzettelungen, die zur Usurpation der spanischen Krone führten, und der Mittel, die der Kaiser der Franzosen gebrauchte, es zur Ausführung zu bringen, von Pedro de Cevallos, Erstem Staatssekretär Sr. Kathol. Majestät Ferdinand des Siebenten, [Stockholm 1808].
Arndt übersetzte diese Flugschrift aus dem Englischen und ließ sie in 2.000 Exemplaren drucken. Zusätzlich erschien sie im Nordischen Kontrolleur Bd. 2, S. 473-512 u. 521-549, siehe dort. Zur Druck- und Wirkungsgeschichte: Rassow, Die Wirkung der Erhebung Spaniens.

 

1809

Geist der Zeit, Teil 2 (anonym), [Stockholm] 1809.
Diese Schrift erschien in ca. 700 Exemplaren, für 250 übernahm der schwedische König die Kosten, den Rest finanzierte Arndt selbst. Da der Schmuggel nach Deutschland nicht möglich war, wollte v. Stein durch Justus Gruner das Buch in Leipzig heimlich nachdrucken lassen. Gruner wurde jedoch vorher verhaftet. Der Nachdruck erfolgte erst 1814 (siehe dort) unter Arndts eigener Regie. In Geist der Zeit II präsentiert sich Arndt als deutscher Patriot und ruft das deutsche Volk zur Befreiung von Napoleon auf.

Der Nordische Kontrolleur, zweiter und letzter Band, Vom September 1808 bis zum Februar 1809, [Stockholm] 1809.

Gebetbuch für zwey fromme Kinder, 1809.
Gedr. in: Spät erblüht! Aufgefundene Gedichte, hg. v. A[lberta] von Freydorf, Leipzig 1889.
Die Original-Handschrift hatte Arndt 1809 der Familie v. Munck geschenkt. Zur Einordnung: Erich Gülzow, Arndt in Schweden.

 

1810

Briefe an Freunde, Altona 1810.

Rez.: Neue Leipziger Literaturzeitung, 1810, 133. Stück, Sp. 2113-2120.
Gegenposition: Jean Paul [Friedrich Richter], Leben Fibels, des Verfassers der Bienrodischen Fibel, Nürnberg 1812, 25tes und 26tes Judas-Kapitel, S. 256-261. Reaktion auf Arndts Angriffe gegen Jean Pauls Dichtung.

Einleitung zu historischen Karakterschilderungen, Berlin 1810.
Geschichtsschreibung auf völkerkundlicher und –psychologischer Basis.

Ausz.:
Über Schweden und den Charakter der schwedischen Nation, in: Oesterreichischer Beobachter, Wien 1810, Nr. 69 (08.08.), Beilage 19; und Nr. 76 (24. 08.), Beilage 22. Mit einer kritischen Einleitung wahrscheinlich von Friedrich Schlegel.
Übersetzung:
Historiska karakterskildringar. Öfvers. [av Bernhard Elis Malmström] (Historiskt handbibliothek 3) Strengnäs 1834.

Der Bauernstand, politisch betrachtet. Nach Anleitung des Königlich Preußischen Edikts vom 9. Oktober 1807, Berlin 1810.
Ein freier Bauernstand soll mind. die Hälfte des Landes besitzen und im Staat angemessen repräsentiert sein.

Rez.:
Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle u. Leipzig 1810, Bd. 3, Nr. 339, Sp. 801-804.
Hans v. Held, in: Beobachter an der Spree, 1810, Nr. v. 03.09.1810.

[Plan zur Errichtung einer Erziehungsanstalt für Knaben]
Gedr. in: Maximilian Kohn, Ernst Moritz Arndt als Erzieher (nach handschriftlichem Material der Hamburger Stadtbibliothek), in: Hamburger Nachrichten 1898, Belletristisch-Litterarische Beilage Nr. 32 (7. VIIII.) S. 60.

H. v. Pl. [= Arndt], Brief über Gripsholm, Stockholm den 16ten Junii 1810, in: Vaterländisches Museum, hg. v. Friedrich Perthes, Hamburg 1810, Bd. 1, Heft 4, S. 462-551.

Ausz.:
Das Gesicht Karls XI. König von Schweden, in: Berliner Abendblätter, hg. v. Heinrich v. Kleist, 1810, 22. Blatt (25.10.), S. 87f.; und 23. Blatt, (26.10.) S. 91f.
Karls des Elften Gesicht, in: Österreichischer Beobachter, Wien 1810, Nr. 128 (24.12.) Beilage Nr. 32.

Erinnerungen aus Schweden. Eine Weihnachtsgabe, Berlin 1818, S. 325-338.

Hoffnungsrede von 1810 (für den 7. Oktober bestimmt, den Geburtstag des Königs von Schweden, doch nicht gehalten).
Gedr. in: Deutsche Vierteljahrschrift, Stuttgart u. Tübingen 1847, S. 281-322.
Diese Rede gilt als eine literarische Perle. Sie legt Zeugnis ab von den unterschiedlichen Stimmungen in Deutschland 1806-1810. Weiterhin fasst Arndt hier seine Völkerpsychologie zusammen und spitzt sie positiv zu.

Schriften für und an seine lieben Deutschen IV, Berlin 1855, S. 1-54.

 

1811

[Zwei Gedichte], in: Tisch- und Trinklieder der Deutschen, ges. v. L[eopold] L[adislaus] Pfest, Teil 2, Wien 1811.
[Freudenlied; Sic bibitur]

Theses varii argumenti quas preside M. Ernesto Mauritio Arndt Philos. Professore Extraord. defendet Bend. Magn. Högman. Westrogothia Svecus MDCCCXI. In Aud. Min. die XIX Mart. h.a.m. X.
Gedr. in: Manfred Reißland, Zu Ernst Moritz Arndts Tätigkeit an der Universität Greifswald, Greifswald 1956, S. 203-225.
Inklusive der Gutachten. Die Fakultät versagte Arndts Thesen das Imprimatur, er zog sie zurück. In dem Artikel sind auch Akten zu Arndts Vorlesungstätigkeit und seinem Ausscheiden aus dem Lehramt publiziert

Gedichte, Greifswald 1811.
[Meine Vögel; Hermanns Siegeslied (1787); Freudenlied (1793); Freude (1797); Lied (1798); An Sie (1799); An meinen Genius (1799); Schicksal (1799); Dithyramben (1799); Amor (1799); An die Musen (1799); Die Hoffnung (1799); Auf Franz Wilhelm Döhns Grabe (1800); Lehre an die Menschen (1800); Die neuesten Philosophen (1800); Sei Mann! (1800); Lebenslied (1801); Das Kind und das Röslein (1801); Des Schäfers Klage um seine Liebe (1801); Lebensmuth (1801); Gesang der Schicksalsschwestern (1801); Der Schäferin Klage (1801); Meines Knaben Segen (1801); Das Wasser (1801); Der Schäferin Wunsch (1801); Gesang der Töchter der See (1801); Der Knabe und die Jungfrau (1801); Die Fantasie (1801); Ballade (1801); Liebesstreit (1801); An Billroth (1801); Die Zaunranke und der Klee (1801); Klinglieder (1801); Dithyramben (1802); Das Monatslied (1802); Elegie (1802); Das Lied der Greisen (1802); An Laidion; Wunsch; Ermannung; Bekenntniß, Klage; Elegie an Mathildis; An Melitton; Die vier Elemente; Die Ritter von Jomsburg; Der König von Burgund; Die Rose und die Jungfrau; Der Knabe und das Meer; Liebesgeflüster; Leben; Die Mitte; Die Biene und der Lenz; Die fünf Gläser; Lob des Weins; Gesicht; Elegie; An Elisa; Lob des Eisens; Weinlied; Der erste Mai 1807 in Stockholm; Elisens erstes Lied; Blumengespräch; Lied für Otto Magnus Munck; An die Geliebte; Das Talisman. An Psychidion; An Marianne von J.; Hasche die Zeit!; An Psychidion zu ihrem Geburtstage; Verwettetes Trinklied; An Maria zum Marientage; Frühlingsspiel; Frühlingslied von der Frau Nachtigall; Fröhlichkeit in Treue; Sehnsucht; Liebeswehmuth; Marienwürmchen; Waldhochzeit; Der kleine Unterirdische; Bellino der Vogel spricht bei seinem Einzuge; Liebesnähe; Der Blumenknabe; Das runde Lied; An den Liebling; Elisens zweites Lied; An die Entfernte; Bajazzo der Vogel spricht; Elisens Gespielen; An Luise von I.; Denkmal für Wilhelm Ramsay; Reime aus einem Gebetbuch für zwey fromme Kinder; An Elisa; An Lili; Lied für den Wirth; Romanze; Laß klingen!; Ballade; Ständchen; Chorgebet; Gebet an die Liebe; Erinnerung. An Psychidion; Hesekiel 21.15; Frühling und Liebe; Klinglied; Blumengruß an M.; Danklied; Gebet; Klinglieder; Der Wanderer und die Blume; Hymne; Trost; An X.; Scherz; Männerglück; An Psychidion; Auf dem Rugard im Sept. 1810: An den General Grafen Philipp Schwerin; Psychens Ankerplatz; Die Tauben; Die Lerche; Frühling. An Gottesgab; Der Stromgeiger auf Starkoddurs Grabe]

 

1812

Carl Michael Bellmann, übersetzt v. L. Hammarsköld, in: Polyfem Stockholm, samml. 5(1812) Nr. 15.

Historisches Taschenbuch für das Jahr 1813, St. Petersburg 1812.
Es besteht aus zwei Teilen: Im ersten sind sechs Abschnitte der 1814 komplett veröffentlichten „Ansichten und Aussichten der dt. Geschichte“ versammelt, im zweiten 31 Gedichte von 1800-1812. 17 davon sind unter „Gebetbuch für zwey fromme Kinder“ zusammengefasst. Nach Czygan, Zur Geschichte der Tagesliteratur, wurde das Buch in Petersburg mit russischen Imprimatur gedruckt, von dort nach Königsberg zu Arndt gesandt und von Nicolovius in Verlag genommen. Nicolovius ließ Ende 1813 in Leipzig ein Titelblatt auf das Jahr 1814 einkleben, siehe unten Taschenbuch 1814.

Die Glocke der Stunde in drei Zügen, [St. Petersburg 1812].
Arndts erste Propagandaschrift im Auftrage Steins („auf öffentlichen Befehl und auf öffentlichen Kosten gedruckt“), konterte die französische Pressekampagne. Fand in Deutschland weite Verbreitung.

Ausz.: I Глас истины, in: Сынь Отечества, исторический, политический и литератуный Журналь, [Syn Otečestva, historisches, polytechnisches und literatisches Journal], hg. v. Nikolai Gremčem, Sanktpeterburg 1812, Bd. 1, S. 1-17.
Adaption: Glockenschläge aus Spanien. Prophetisches Wort eines Spanischen Priesters an Napoleon, Kaiser der Franzosen. Ein Nachklang zur Glocke der Stunde von Arndt. Aus dem Spanischen übersetzt, Pampluna: alt-königl. Buchdruckery [Nürnberg 1814?].

Gedichte, Greifswald 1812.

Rez.: Leipziger Literatur-Zeitung, 1812, Nr. 255, Sp. 2040.

Kurzer Katechismus für teutsche Soldaten, nebst einem Anhang von Liedern, [St. Petersburg] 1812. (91 S.)
Am 24. Oktober 1812 wurde im Deutschen Komitee in Petersburg über diese Schrift beraten (Protokoll in: Venzky, Russisch-Deutsche Legion, S. 123). „Gedruckt auf öffentliche Kosten zu Petersburg und ausgetheilt an die Soldaten der an die Soldaten der deutschen Legion in Rußland“ (Noth. Bericht, S. 290f.), postuliert ein Widerstandsrecht der Völker/Soldaten gegen unpatriotische Fürsten. Zum Text siehe unten die Ausgabe Königsberg von 1813. Dühr, Die Text- und Druckgeschichte des „Soldaten-Katechismus“: Kurzer Katechismus radikaler als der spätere Katechismus von 1813.

Kurzer Katechismus für teutsche Soldaten, nebst einem Anhang von Liedern, [Riga] 1812. (34 S.)
Einziger Hinweis auf diese Ausgabe in: Meisner, Verteidigungsschrift von Burchardi 1821, S. 59.

 

1813

[Beiträge Arndts], in: Bannergesänge und Wehrlieder, Leipzig 1813.

[Beiträge Arndts], in: Kern- und Kraftworte für Deutsche, [Leipzig] 1813.

[Neun Gedichte], in: Kriegsgesänge für freie Deutsche. Als Taschenbuch zum Feldzug 1813 [Leipzig] 1813.
[An alle wackere Deutsche; Des Deutschen Vaterland; Lied vom festen deutschen Stein; Lied vom heldenmüthigen Wittgenstein; Lied vom hochherzigen und entschlossenen York; Lied vom verewigten Schill; Lied vom edlen Dörnberg; Lied vom braven Chasot; Der tapfere Kommandant von Colberg]

[Drei Gedichte], in: Liederbuch der Hanseatischen Legion gewidmet, Hamburg 1813.
[Eisenlob (Gold, schreyt die feige Welt); Lebensmuth (Tummle dich mein junges Leben); Des Deutschen Vaterland]

Ueber den kriegerischen Geist der Böhmen, so wie er sich in verschiedenen Epochen wirksam bewiesen hat. Ein Beitrag zur Kriegsgeschichte der Nation, Prag 1813.
Diese Schrift wird zwar allgemein Arndt zugeordnet, er selber erwähnt sie allerdings nicht.

Der Rhein, Teutschlands Strom, aber nicht Teutschlands Gränze, Leipzig 1813.
In den Friedensverhandlungen bot Österreich Frankreich den Rhein als Grenze an. Dagegen polemisiert Arndt mit dieser Schrift und erfuhr damit ein großes Echo in der Öffentlichkeit und der Diplomatie. Von Hardenberg erhielt er nicht nur offenes Lob, sondern auch das Versprechen einer Anstellung im preußischen Staatsdienst. Die Auflagenhöhe ist unbestimmt, aber beträchtlich, mehrere Nachdrucke, auch von fremder Hand, waren nötig, um den Bedarf zu decken. Der Leipziger Verleger Rein, bei dem die Erstausgabe erschien, veranstaltete im Erscheinungsjahr zwei Neuauflagen. Argumentationsbasis ist Arndts Idee von kulturellen, in diesem Fall Sprachgrenzen, die sicherer seien als natürliche Grenzen wie Gebirge oder eben Flussläufe.
Dass der Rhein im 19. und 20. Jh. eine so große Symbolkraft erhielt, hängt nicht zuletzt mit dieser Schrift zusammen. Eine aktuelle engl. Übersetzung: The Rhine. Germany’s river, not Germany’s boundary.

Rez.:
Der Preußische Correspondent, Nr. 15, 28. Januar 1814.
Nemesis. Zeitschrift für Politik und Geschichte, hg. v. Heinrich Luden, Weimar 1814, Bd. 2, S. 116f.
Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle u. Leipzig 1814, Bd. 3, Nr. 251, Sp. 436f.
Wiener Allgemeine Literatur-Zeitung 1814, Nr. 22 vom 18.03., Sp. 358-361.
Wiener Allgemeine Literatur-Zeitung 1814, Nr. 42 vom 27.05., Sp. 672-674. [Im Zusammenhang mit der Rez. zu „Welche ist die ächte und natürliche Gränze zw. Deutschland und Frankreich? Eine militär. Bertachtung, 1813.]
Der Rheinstrom, in: Deutsche Blätter, hg. v. Friedrich Arnold Brockhaus, 2(1814) Nr. 70 vom 24.01., S. 247-253, hier S. 248f.
Frankfurter Ober-Postamts-Zeitung, Frankfurt am Main 1814, Nr. 18 vom 18.01.
Nachdr.:
Der Rhein, Teutschlands Strom, aber nicht Teutschlands Gränze, Leipzig 1814.
Der Rhein, Deutschlands Strom, aber nicht Deutschlands Gränze, Leipzig 1814. [Offenbar von fremder Hand, durchgängig „deutsch“ statt „teutsch“.]
Der Rhein, Teutschlands Strom, aber nicht Teutschlands Gränze. Wieder abgedruckt zur Beförderung der guten Sache, Heidelberg 1814.
Ausz.:
Bruchstück aus der Schrift: Der Rhein, Deutschlands Strom, aber nicht Deutschlands Gränze, in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 7(1814) Nr. 11 vom 05.02. sowie Nr. 15 vom 19.02., S. 41-60. [Damit waren die beiden Zeitungsnummern fast komplett ausgefüllt.]
Fragment von E. M. Arndts Schrift: Der Rhein, Teutschlands Strom, aber nicht Teutschlands Gränze, in: Teutsche Blätter, Freiburg 1814, II. Abt. Nr. 17 vom 12.02., S. 59-61.
Gegenposition:
August v. Kotzebue, in: Politische Flugblätter, hg. v. August v. Kotzebue, Bd. 1, Königsberg 1814, S. 25-31.
Adaptionen:
[Johann August Zeune], Der Reinstrom, Deutschlands Weinstrom, nicht Deutschlands Rainstrom, am Rein im zweiten Jahr der deutschen Freiheit [1814]. Rez.: Leipziger Literatur-Zeitung 1814, Sp. 1028f.
Der Inn, Baierns Strom, aber nicht Baierns Gränze, Braunau am Inn 1814/15.

Entwurf der Erziehung und Unterweisung eines Fürsten, Berlin 1813.
Diese Schrift entstand im Petersburger Kreis der Herzogin Antonie von Württemberg, ihr und der Zarin Maria Alexejewna ist sie gewidmet. Das Manuskript ließ sich Arndt von seinem Freund Trinius nachsenden.

Rez.:
H. E. G. Paulus, in: Heidelbergische Jahrbücher der Litteratur für Theologie, Philosophie und Pädagogik, 7. Jg., 2. Hälfte, 1814, Nr. 51f., S. 816-818.
Leipziger Literatur-Zeitung 1814, Sp. 563-567.
Wiener Allgemeine Literatur-Zeitung 1814, Nr. 66 vom 19.08., Sp. 1063f.
Ausz.: in: Deutsche Blätter, hg. v. Friedrich Arnold Brockhaus, 1(1813) Heft 48 vom 13.12., S. 524-527.
Übersetzung: Plan til en furstes upfostran och undervisning. Öfversättning [af G. G. Dahlcrona]. Stockholm 1819.

Ueber Volkshaß und über den Gebrauch einer fremden Sprache, [Leipzig] 1813.
Die Schrift hatte eine Auflagenhöhe von ca. 1.500 Exemplaren. Die Zensur verbot ursprünglich den Verkauf.

Rez.:
Litterarische Ueberblicke, Beilage zur Allgemeinen Zeitung Nr. 17 vom 17. Februar 1814, S. 59.
Jenaische Allgemeine Literatur-Zeitung, 11. Jg., 1814, Bd. 2, Nr. 99, Sp. 317f.
Nemesis. Zeitschrift für Politik und Geschichte, hg. v. Heinrich Luden, Weimar 1814, Bd. 1, S. 269f.
Wiener Allgemeine Literatur-Zeitung 1814, Nr. 23 vom 22.03., Sp. 363-368.
Ueber die deutsche Sprache, in: Frankfurter Ober-Postamts-Zeitung, Frankfurt am Main 1814, Nr. 66 vom 07.03.

Ueber Volkshaß. Ein paar Worte zur Verständigung, in: Der Preußische Correspondent 1813, Nr. 46 vom 19.06.

Was bedeutet Landsturm und Landwehr?, 1813.
Reizthemen sind eine allgemeine Wehrpflicht, die Volksbewaffnung und der Volkskrieg. Dies entsprach der Linie der preußischen Reformer, aber nicht der Stimmung der Deutschen (Wehrpflicht!) und der Fürstenhöfe. Die Wiener Zensur verbot die Schrift im Mai 1813.
Es handelt sich hier um die Schrift Arndts mit der weitesten Verbreitung, vor allem aufgrund der vielen Nachdrucke, sowohl aus privater Initiative (So veranstaltete B. G. Niebuhr 1813 einen Nachdruck von 50.000 Exemplaren, für den er Spenden einsammelte.), als auch von offiziellen Stellen (siehe z. B. Heinrich Francke, Mecklenburgs Noth und Kampf vor und in dem Befreiungskriege etc., Wismar 1835, S. 250).

Was bedeutet Landsturm und Landwehr? Nebst einer Aufforderung an teutsche Jünglinge und Männer zum Kampf für Teutschlands Freiheit von Justus Gruner, [Leipzig 1813].
Diese Ausgabe ist die erste mit Arndts Namen, sie wird wohl von ihm selbst veranstaltet worden sein.

Rez.:
Leipziger Literatur-Zeitung, 1814, Sp. 208.
Wiener Allgemeine Literatur-Zeitung 1814, Nr. 31 vom 19.04., Sp. 497f.

Etwas über Landsturm und Landwehr, dessen Nutzen und Vortheil, und der glücklichsten Aussicht in die Zukunft, Nr. 3, [Königsberg 1813]. (16 S.)

Nachdr.:
in: Rußlands Triumph. Oder das erwachte Europa, 1. Bd. , 1.-6. Heft, Berlin 1813, S. 97-112.
in: Materialien zur Geschichte des großen Kampfes für Europens Befreiung, Erste Sammlung, Berlin 1813, S. 69-78.
in: Zur Befreiung Deutschlands! Deutschland im März 1813 [Berlin 1813], S. 13-28.
An die deutschen Fürsten. An die deutsche Nation. Aus dem russischen Lager [Dresden? 1813]. [Enthält: An die dt. Fürsten v. Kotzebue, Arndts Landsturm (S. 6-14) und Aufruf Blüchers an die Sachsen.] Eine Ausgabe unter demselben Titel hat Friedrich v. Gentz unter seinem Namen herausgebracht, die aber weder Arndts noch Blüchers Text enthält.
An die deutsche Nation, [Leipzig 1813]. [Enthält Arndts Was bedeutet Landwehr und Landsturm sowie Blüchers Aufruf an die Sachsen.]
Was bedeutet Landsturm und Landwehr? In Beziehung auf die Länder zwischen Elbe und dem Rhein, in: Deutsche Blätter, hg. v. Friedrich Arnold Brockhaus, 1(1813) Nr. 33 vom 17.11., S. 297-305; und Nr. 34 vom 19.11, S. 317-322. Brockhaus druckte die Schrift 1813 zusätzlich noch separat ab.
Adaptionen:
Blicke in die Zukunft. Fortsetzung zu der Schrift Landsturm und Landwehr, [1813].
Was ist Landwehr und Landsturm, in: Blüthen der Zeit bei der Wiedergeburt des deutschen Vaterlandes, Leipzig 1814, Nr. 2, S. 75-78.
Was bedeutet Landsturm und Landwehr?, in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 7(1814) Nr. 4 vom 11.01., S: 13-16; Nr. 5 vom 15.01., S. 18-20; Nr. 6 vom 18.01., S. 22-24.
Was bedeutet Landsturm und Landwehr?, in: Neue Bremer Zeitung 1814, Nr. 46 vom 15.03.; Nr. 47 vom 16.03., Nr. 49 vm 18.02. und Nr. 51. vom 20.02.
Was bedeutet Landsturm und Landwehr?, in: Journal des Nieder- und Mittelrheins 1815, Nr. 65 vom 01.06., S. 553f.; Nr. 66 vom 03.06., S. 564; Nr. 67 vom 06.06., S. 570f. und Nr. 68 vom 09. 06., S. 580f.

Was bedeutet Landsturm und Landwehr? Nebst einer Mahnung an deutsche Männer und Jünglinge in Preussens rheinischen Landen, Köln 1815.
Arndt hat diese Ausgabe um einen Zusatz bereichert. Sie wurde durch Gneisenau finanziell unterstützt, erreichte eine Auflage von 5.000 Exemplaren und war für die Verteilung unter den Soldaten am Niederrhein bestimmt.

Lied an die deutsche Legion und alle wackeren Deutschen, [Königsberg 1813].

Nachdr.:
And die Preußen, [Königsberg 1813]. (Stark veränderte Fassung.)
in: Lieder, dem Vaterland gesungen im März 1813, Königsberg 1813.
An alle wackren Deutschen, in: Kriegs-Gesänge für freie Deutsche, [1813].

Lied vom edlen York, [Königsberg 1813].

Nachdr.:
in: Lieder, dem Vaterland gesungen im März 1813, 1813.
in: Lieder für Teutsche im Jahr der Freiheit 1813, Leipzig 1813. (siehe auch dort)
Lied vom hochherzigen und entschlossenen York, in: Kriegs-Gesänge für freie Deutsche, [1813].

Des Deutschen Vaterland, [Königsberg? 1813]
Die (Druck-)Geschichte und Chronologie dieses wichtigen Liedes ist noch unklar. Für die Grundidee gibt es mit einem Kurzgedicht von Friedrich David Gräter aus dem Jahr 1797, veröffentlicht 1809, einen Vorläufer. Laut Arndts Aussage sei sein Gedicht „im Hause des Buchhändlers Nicolovius“ in Königsberg entstanden (Marginalie Arndts auf die Anfrage des Abgeordneten Eduard v. Simson in der Frankfurter Nationalversammlung vom 03.07.1848 nach dem Entstehungsort des Liedes; siehe Bernhard von Simson, Eduard von Simson. Erinnerungen aus seinem Leben, Leipzig 1900, S. 111.). In Königsberg war Arndt von Ende Januar bis Ende März 1813. Die ersten Drucke, in einer Liedersammlung, S. 13f. und der Schrift über die Teutsche Legion, S. 28-30, stammen aus Königsberg, ein weiterer aus Reichenbach in Schlesien. Für Berlin wird eine Ausgabe für Anfang April angenommen, ein überlieferter Einblattdruck des Liedes weist nach den äußeren Merkmalen (Papierqualität und -format, Form der Buchstaben) darauf hin, dass es einer Ausgabe des gerade gegründeten „Preußischen Correspondenten“ beigelegt worden war. Datiert auf Ostern 1813, also den 16.-18. April, gab Friedrich Ludwig Jahn das Liederbuch sowie die Vertonung des Arndtschen Textes von Carl Friedrich Zelter für das Lützower Freikorps heraus. Weitere Vertonungen besorgten 1814 K. T. Moritz sowie allem Anschein nach Joseph Friedrich Reichardt (siehe unter „Vertonungen“ weiter unten). Dessen ungeachtet wurde das Lied am 17. April 1814 im Berliner Opernhause zum Dankfest wegen des Einzugs in Paris nicht gesungen, sondern lediglich deklamiert, weil es keine Melodie gegeben habe. So Gustav Reichardt, der auch davon berichtet, dass der Jenenser Theologiestudent Johannes Cotta 1815 eine weitere Fassung komponiert habe und er selbst eine vierte im Jahr 1825. Beider Melodien fanden weite Verbreitung.
Der Text des Liedes wurde häufig variiert und parodiert, siehe dazu unten bei „Adaptionen“.

in: Allgemeiner Kameral-Korrespondent, Erlangen, Nr. 142 vom 23. Dezember 1813, S. 598.
in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, . Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg 7(1814) Nr. 5 vom 15.01., S. 17f. (Die gegen die dt. Fürsten gerichtete 6. Strophe ist hier gemildert in: „Ist’s was der Bösen Trug zerklaubt, vom Kaiser und vom Reich geraubt?“)
in: Dramaturgischer Beobachter, Wien 1814, Nr. 10 vom 24.01., S. 40.
in: Teutsche Blätter, Freiburg 1814, S. 47-49.
in: Der Sammler. Ein Unterhaltungsblatt, Wien, 6. Jg., Nr. 59 vom 12. April 1814, S. 235.
in: Kriegs-Lieder der Teutschen, [Frankfurt am Main] 1814.
in: Teutsche Wehrlieder, 1814, S. 8-10.
in: Allgemeine musikalische Zeitung, Leipzig 1814, 16. Jg., Beilage 3. Mit Vertonung von K. T. Moritz.
in: Drei Vaterländische Gesänge von Arndt, Heinsius und August, für das Pianoforte in Musik gesetzt u. allen Vaterlandsfreunden gewidmet von C. T. Moritz, Berlin 1814. [Hier wurde die ursprüngliche Schärfe gemildert und die 6. Strophe komplett umgedichtet.]
in: Ergießungen Deutschen Gefühls in Gesängen und Liedern bey den Ereignissen dieser Zeit, Band 1: Gesänge für das im heiligen Kampf erstandene Vaterland, 1814, S. 178.
in: Liederstrauß für deutsche Krieger. Den freiwilligen Hessischen Jägern zugeeignet, Darmstadt 1814.
in: Rudolf Zacharias Becker, Mildheimisches Liederbuch, Gotha, 1815, S. 360f. [Dort 6. Strophe statt „Fürsten Trug“: „Franzen Trug“.]
in: Neues Commersbuch. Germania 1818, S. 352-357.
in: Die Liedertafel, Berlin 1818, S. 539f. [5-Strophige Fassung, Arndt u. Zelter]
in: B. von Chlingensperg, Auswahl von Kriegs- und vaterländischen Liedern, für Baiern und andere deutsche Länder zur Erhöhung des kriegerischen Geistes, o. O. 1821, S. 46f. [9 Strophen. Statt "„Fürsten Trug“: Ist's was des Krieges Macht zerklaubt; Dem einen giebt, den andern raubt?]
in: Fünf Bücher deutscher Lieder und Gedichte. Von A. von Haller bis auf die neueste Zeit. Eine Mustersammlung mit Rücksicht auf den Gebrauch in den Schulen, hg. v. Gustav Schwab, Leipzig 1835, S. 611f.
in: Der Sänger an der Donau. Neuestes Liederbuch für fröhliche Zirkel. Allen Freunden eines harmlosen heiteren Gesanges gewidmet, 2. sehr vermehrte Aufl., Ulm [1837], S. 151-154.
in: Philipp Wackernagel, Deutsches Lesebuch, Band 3, Stuttgart 1845, S. 204. [Nachdruck "aus dem Katechismus für den Teutschen Kriegs- und Wehrmann. [Mit Auslassung der 6. Strophe und den andern seitdem eingeführten Veränderungen."]
Vertonungen:
Joseph Friedrich Reichardt, (nach Auflistung der Konzerte der Salzburger Liedertafel), Reichardt 1814 gest.
Giacomo Meyerbeer, Vertonung für Männerquartett 1814. Nachweis: Allgemeine Musikalische Zeitung 16(1814), Nr. 20, Sp. 330, unteres Drittel. Komposition verschollen. [freundl. Hinweis von Prof. Werbeck]
Friedrich Cotta, in: Deutsche Burschenlieder mit vierstimmig gesetzten Weisen, Erste Sammlung, Jena 1817, Nr. 3. Dort Cottas Vertonung von 1815. Notensatz hier aus: Badische Landesbibliothek Karlsruhe, Mus. Hs. 1255, p. 24.
Hans Georg Nägeli, Lieder und Rundgesänge für den Männerchor, Zürich 1817, S. 22, 46, 70, 94 u. 116. [Nachweis: Stadtarchiv Zürich, VII. 300. Archiv der Firma Hug, Schachtel Nä. 6, Mappe 5: Teutonia, Rundgesänge und Liederchöre von
H.G. Nägeli, Heft 1-4] - [freundl. Hinweis von Prof. Werbeck]
Gustav Reichardt, 1825. Hier die vollständige Männerchorversion [freundl. Hinweis von Prof. Werbeck], in: Allgemeines Deutsches Commersbuch, Lahr 1867, Nr. 75, S. 103-108. Und hier die Variante von 1848 für eine Singstimme: Was ist des Deutschen Vaterland? arrangirt für eine Singstimme mit Pianoforte-Begleitung, Augsburg [ca. 1848].
Franz Liszt, Männerchor, 1841, vgl. Humphrey Searle, The Music of Liszt, 1966, 74/1. Nach 74/2 eine weitere Komposition 1848. [freundl. Hinweis von Prof. Werbeck]. Dazu die Rez.: Al., F. Liszt, Das deutsche Vaterland, Volkslied von E. M. Arndt, für vierstimmigen Männergesang, in: Allgemeine musikalische Zeitung, Band 45, Nr. 40 vom Oktober 1843, Sp. 711-714.
Anselm Hüttenbrenner, Männerchor "Was ist des Deutschen Vaterland?", dat. 16. Septemb. 1847, Bibliothek der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz.
Adaptionen:
Simon Szanto, Wo ist des Juden Vaterland?, in: Central-Organ für Juden vom 29.04.1848, S. 61. Nachdr.: Allgemeine Zeitung des Judenthums 1849, vom 09.07., S. 377f.
August Silberstein, Des Deutschen Vaterland, in: Demokratische Lieder, 1849, Nr. 39, 48/9. (Schlußvers: „Das freie Deutschland soll es sein!“).
Übersetzungen:

Fünf Lieder für deutsche Soldaten, 1813.
[Das Lied vom kühnen Schill; Das Lied vom tapfern Gneisenau; Das Lied vom edlen Dörnberg; Das Lied vom braven Chasot; Des deutschen Vaterland]

Nachdr.:
Kriegs-Lieder für Deutsche Soldaten, [Königsberg 1813]. [Vom kühnen Schill; Vom tapfern Gneisenau; Vom edlen Dörnberg; Vom braven Chasot; Vom deutschen Vaterland]
Kriegs-Lieder für Deutsche Soldaten, [Berlin 1813]. Ausgabe mit der wahrscheinlich weitesten Verbreitung, nicht unter Arndts Aufsicht gedruckt, Textabweichungen zu den anderen Ausgaben.

Kriegslieder der Teutschen, Zum Besten der Errichtung der Königl. Preuß. Schwarzen Freiwilligen Schaar, Teutschland [Berlin] 1813.

Feuer und Geist, ca. 1813.
[Gedicht: Aus Feuer ist der Geist geschaffen]

Ueber das Verhältniß Englands und Frankreichs zu Europa, Leipzig 1813.
Die Auflage betrug ca. 1.500 Exemplare, im selben Jahr erfolgte eine weitere Ausgabe, 1814 ebenso. Die Wiener Zensur belegte die Schrift im Januar 1814 mit der Verbotsformel „erga schedam“.

Rez.:
Nemesis. Zeitschrift für Politik und Geschichte, hg. v. Heinrich Luden, Weimar 1814, Bd. 1, S. 272.
Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle u. Leipzig 1814, Bd. 2, Nr. 104, Sp. 49-54.
Wiener Allgemeine Literatur-Zeitung 1814, Nr. 31 vom 19.04., Sp. 501-504.
Deutsche Blätter, hg. v. Friedrich Arnold Brockhaus, 2(1814) Nr. 74 vom 31.01., S. 322-326.
August v. Kotzebue, in: Politische Flugblätter, hg. v. August v. Kotzebue, Königsberg 1814, Bd. 1, S. 185f. (ab zweiten Absatz)
Aarauer Zeitung 1814, Nr. 34 vom 19.03., S. 151.
Jenaische Allgemeine Literatur-Zeitung, Nr. 221 vom Dezember 1814, Sp. 329-336; und Nr. 222., Sp. 537f. Rez. beginnt S. 335, 1. Absatz.
Ausz.:
Bruchstück aus der Schrift: Ueber das Verhältniß Englands und Frankreichs zu Europa, 1813, in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 8(1814) Nr. 98 vom 06.12., S. 389-392.
Ueber das Verhältniß Englands und Frankreichs zu Europa, Leipzig 1814.

Grundlinien einer teutschen Kriegsordnung, [Leipzig] 1813. (64 S.)
Hier findet sich Arndts Argumentation gegen stehende Heere und für die Einführung einer allgemeinen Wehrpflicht, inklusive der dafür notwendigen Leibesertüchtigung des gesamten Volkes. Kap. 38f. hat Arndt seiner Schrift „Fantasien“ entnommen. Die Auflage betrug vermutlich 1.500 Exemplare.

Grundlinien einer teutschen Kriegsordnung, Leipzig Fleischer 1813.

Grundlinien einer teutschen Kriegsordnung, [Leipzig Weidmann] 1814.

Rez.:
Wiener Allgemeine Literatur-Zeitung 1814, Nr. 23 vom 22.03., Sp. 368-370.
Vaterlands-Vertheidigung, in: Neuer Rheinischer Mercur, 51tes Stück vom 26.09., Offenbach, 1816, S. 206-208.
Heinrich Zschokke, in: Aarauer Zeitung 1814, Nr. 34 vom 19.03.
Ausz.:
in: [Adolph Friedrich von Schütz], Alles in einer Nuß. Oder Geist, Uebersicht und Beurtheilung der im Befreiungsjahre 1813. und in der nächstfolgenden Zeit erschienenen Flugschriften, Magdeburg 1814, S. 180-188.
in: Bilder kriegerischer Spiele und Vorübungen, Bonn 1848.

Die Glocke der Stunde, in drei Zügen, Königsberg [Nicolovius] 1813.
Diese Auflage hat Arndt selbst finanziert. Von der Wiener Zensur umgehend verboten.

Die Glocke der Stunde, in drei Zügen, Königsberg [Degen] 1813.

Die Glocke der Stunde, in drei Zügen, neue veränderte Auflage [Leipzig] 1813. (96 S.)
Diese Ausgabe hatte eine Auflage von wahrscheinlich 5.000 Exemplaren, im selben Jahr erschien eine Ausgabe mit 119 S.

Rez.:
Nemesis. Zeitschrift für Politik und Geschichte, hg. v. Heinrich Luden, Weimar 1814, Bd. 1, S. 268f.
Russisch-deutsches Volksblatt, hg. v. August v. Kotzebue, Berlin 1813, Nr. 9 vom 20.04.1813, unter der Überschrift „Schreiben aus Dresden“.
Leipziger Literatur-Zeitung 1814, Sp. 208.
Nachdr.:
Die Glocke der Stunde, in drei Zügen, in: Materialien zur Geschichte des großen Kampfes für Europas Befreiung, 2. Sammlung, Berlin 1813, S. 36-116.
Die Glocke der Stunde, in drei Zügen, in: Antwort eines Deutschen auf die Antwort eines Deutschen, in: Ludwig Lüders, Frankreich und Rußland oder Darstellung des großen Kampfes. Eine Sammlung der wichtigsten Materialien zur neuesten Geschichte des europäischen Continents, 1. Theil, [2. Abteilung? – lag nicht vor], Berlin 1814, S. 461-488. [enthält Ausz. aus dem 1. Zug]
Die Glocke der Stunde, in drei Zügen, in: Rußlands Triumph. Oder das erwachte Europa, Berlin 1813, 1. Bd., 3. Heft, S. 10-75: Erster Zug; 4. Heft, S. 7-39: Zweiter Zug oder Stimme der Wahrheit; 5. Heft, S. 19-115: Dritter Zug oder Bruchstücke aus der Geschichte Bonaparte's.
Übersetzung:
Sanningens röst från Moskwas ruiner; af E.M. Arndt. Öfversättning ifrån tyskan. Stockholm 1813. [enthält nur den 2. Zug]

Kurzer Katechismus für teutsche Soldaten, nebst zwei Anhängen von Liedern, [Königsberg] 1813.
Entspricht der Petersburger Ausgabe, erweitert um Kap. 14 „Von der Hingebung“ und „Letztes Kapitel. Gottes Gericht“ sowie um den zweiten Anhang mit acht Liedern, davon nicht alle von Arndt.

Katechismus für den deutschen Kriegs- und Wehrmann, worin gelehrt wird, wie ein christlicher Wehrmann seyn und mit Gott in den Streit gehen soll, [Reichenbach] 1813. [drei Ausgaben]
Die Zensur verhinderte den Druck in Berlin, daher Druck durch Feldbuchdrucker Hayn im Hauptquartier der Alliierten in Reichenbach in drei Auflagen von insgesamt 10-15.000 Exemplaren. Der fehlerhafte erste Druck wurde an die Soldaten verteilt, die weiteren Auflagen gingen in den Buchhandel. Eine davon trägt im Titel „gelehret“ statt „gelehrt“. Die National-Zeitung der Deutschen, Gotha 1814, 10. Stück vom 10. März 1814, Sp. 224, kündigte die Schrift an.

Nachdr.:
Der Leipziger Rein veranstaltete zwei Ausgaben von je 5.000 Exemplaren, einmal mit 92, dann eine weitere mit 126 Seiten.
Für eine 95-seitige Ausgabe wird Göttingen als Druckort vermutet.
Trotzdem der Katechismus durch die Wiener Zensur verboten wurde, wurde offenbar auch in Wien eine Auflage gedruckt. In der Österr. Nationalbibl. existiert ein entschärftes Exemplar, dem nicht nur an Napoleon und die Franzosen gerichtete Schmähworte fehlen, sondern auch das 6. Kap. „Von dem großen Tyrannen“.
Rez.:
Nemesis. Zeitschrift für Politik und Geschichte, hg. v. Heinrich Luden, Weimar 1814, Bd. 1, S. 272-274.
Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle u. Leipzig 1814, Bd. 3, Nr. 260, Sp. 531f. Diese Rez. bezieht sich auf eine Ausgabe im Umfang von 104 S., die hier nicht nachweisbar ist.
Adaption:
Kurzer Katechismus für den deutschen Wehrmann und Soldaten. Mit einem Anhang deutscher Wehrmanns- und Soldatenlieder nach bekannten Melodien, Villingen 1848.
Übersetzungen:
Kateches för Skandinaviens krigare, uti hwilken läres, hurudan en christelig krigsman skall wara, och huru han skall gå med Gud i striden, Teil 1 übers. v. B. E. Malmström, Teil 2 v. C. E. Ekmarck, Strängnäs 1834.
Samling utaf Fosterländska Sånger, jemte några smärre uppsatser af Ernst Moritz Arndt, Strengäs 1834, S. 263-350.

Katechismus für christliche Soldaten, [Berlin 1813?].

Das preußische Volk und Heer im Jahr 1813, [Leipzig] 1813. (52 S.)

Das preußische Volk und Heer im Jahr 1813, Leipzig 1813. (52 S.)
Die Schrift erschien im selben Leipziger Verlag Fleischer zeitgleich in zwei Auflagen, einmal mit Nennung des Druckortes, und einmal ohne.
Arndts entschiedenes Bekenntnis zu Preußen als dem „Beginner der teutschen Heerlichkeit“, sein Lob auf Preußens Wiederaufstieg nach 1806 und seiner Bewährung 1813. Gleichzeitig seine Verteidigung gegen Verdächtigungen, die ihm aus seiner Tätigkeit für Stein erwuchsen. Johann Albrecht Eichhorn schrieb Arndt aus dem allierten Hauptquartier am 23.01.1814: „Der Staatskanzler von Hardenberg achtet Dich sehr hoch. Er weiß, was Du willst, daß Dir die Ehre Freiheit und der Ruhm unseres Vaterlandes, insbesondere von Preußen, über alles gilt. Dein Buch Preußen und das Jahr 1813 hat viele Misverständnisse, welche aber nur soche nähren konnten, die Dich und die wahren Freunde des Vaterlandes nicht kannten, zerstreut.“ (Nothgedr. Bericht II, S. 251).

Rez.:
Nemesis. Zeitschrift für Politik und Geschichte, hg. v. Heinrich Luden, Weimar 1814, Bd. 1, S. 270-272.
Wiener Allgemeine Literatur-Zeitung 1814, Nr. 29 vom 12.04., Sp. 459-464.
Nachdr.:
Das preußische Volk und Heer im Jahr 1813, Leipzig 1814.
in: Schriften für und an seine lieben Deutschen I, Leipzig 1845, S. 311-352.

Lieder für Teutsche im Jahr der Freiheit 1813, Leipzig 1813.
Diese Schrift enthält 52 Lieder und ist damit die umfangreichste Sammlung aus der Zeit der Freiheitskriege. Die Auflagenhöhe betrug wahrscheinlich 4.000 Exemplare. Fleischer in Leipzig veranstaltete 1813 zwei Ausgaben, Weidmann in Leipzig schob 1814 eine weitere Auflage nach.

Rez.:
Nemesis. Zeitschrift für Politik und Geschichte, hg. v. Heinrich Luden, Weimar 1814, Bd. 1, S. 274-276.
Heidelbergische Jahrbücher der Litteratur für Theologie, Philosophie und Pädagogik, 7. Jg., 2. Hälfte, 1814, Nr. 48f., S. 766-770.
Wiener Allgemeine Literatur-Zeitung 1814, Nr. 31 vom 19.04., Sp. 500f.

Zwei Worte über die Entstehung und Bestimmung der teutschen Legion, [Königsberg] 1813.
„Gedruckt im Frühlinge 1813 zu Dresden im Auftrage der Russischen Regierung, gerichtet gegen die Verleumdungen und Schmähungen, welche man über den Zweck und das Personale der Russisch-Deutschen Legion damals in allen Zeitblättern lesen konnte, welche unter französischer und rheinländischen Einflusse herauskamen.“ (Arndt, Nothgedrungenen Bericht I, S. 293). Die Druckgeschichte ist noch unklar. Arndt erwähnt nur diese Dresdener Ausgabe, Nicolovius hat aber diese Broschüre am 03.04.1813 in der Hartungschen Zeitung in Königsberg angekündigt, Rein in der Leipziger Zeitung am 26.04. sowie am 30.10. Es scheint also mind. zwei Ausgaben zu geben. Darauf deutet auch der Unterschied im Motto, zweite Zeile: einmal „der Braven“, dann „des Braven“. Zudem existiert ein Druck mit 30 Seiten, ein weiterer mit 31 Seiten. Die Wiener Zensur hat die Schrift im Mai 1813 verboten.

Rez.:
Leipziger Literatur-Zeitung 1814, Sp. 208.
Wiener Allgemeine Literatur-Zeitung, 1814, Nr. 31 vom 19.04., Sp. 499f.
Ausz.:
in: Aufruf an die Soldaten, die Subordination aufzukündigen, in: Allemannia. Erster Band: Für Recht und Wahrheit, 1815, S. 96f.
in: Aufruf an die Soldaten, die Subordination aufzukündigen, in: Worte der Fürsten, Stimmen der Völker, Einflüsterungen der Dämonen: Aus der Allemania besonders abgedruckt, 1815, S. 83f.

Aufforderung eines Vaterlandfreundes an alle wohlgesinnten Mitbürger, in: Deutsches Volksblatt, Breslau 1813, Nr. 1 vom 17.03.1813.

An die deutschen Frauen von einem deutschen Manne, in: Deutsches Volksblatt, Breslau 1813, Nr. 1 vom 17.03.1813.

Aus einem Schreiben aus Dresden, in: Der Preußische Correspondent 1813, Nr. 10 vom 17.04.
Der Preuß. Corr. erschien im Verlag seines Berliner Freundes Reimer. Gelegentlich schrieb Arndt dafür kleinere Beiträge. Die Übernahme der Redaktion, die ihm Reimer und Niebuhr Abpril 1813 antrugen, lehnte er ab.

Brief eines französischen Kriegszahlmeisters, in: Der Preußische Correspondent 1813, Nr. 15 vom 26.04.
Zuweisung des Artikels an Arndt durch Hermann Dreyhaus, Der preußische Correspondent von 1813714 und der Anteil seiner Gründer Niebuhr und Schleiermacher, in: Forschgg. Brand.-Preuß. Gesch. 22(1909).

Auszug aus einem Brief aus Stralsund, in: Der Preußische Correspondent 1813, Nr. 88 vom 01.09.
Die Autorenschaft Arndts unsicher.

Aus einem Schreiben aus Schlesien, vom 24. August, in: Der Preußische Correspondent 1813, Nr. 31 vom 24.05.

Der Deutschen Freiheit Waffenschmiedt [Gedicht], in: Der Preußische Correspondent 1813, Nr. 36 vom 02.06.

Nachdr.: in: Preussens Helden. I: Scharnhorst, Weimar 1830, S. 184-186.

Kurzer politischer Überschlag. Friedrich August und Sachsen, in: Der Preußische Correspondent 1813, Nr. 38 vom 06.06.

Auf Scharnhorsts Tod [Gedicht], Berlin 1813.
Stein ließ das Gedicht nachdrucken und verteilen.

Nachdr.:
in: Der Preußische Correspondent 1813, Nr. 57 vom 09.07.
in: Deutsche Blätter, hg. v. Friedrich Arnold Brockhaus, Nr. 5, 19.10.1813, S. 46f.
in: Preussens Helden. I: Scharnhorst, Weimar 1830, S. 187-189.

Kurze und wahrhaftige Erzählung von Napoleon Bonapartens verderblichen Anschlägen, von seinen Kriegen in Spanien und Rußland, von der Zerstörung seiner Heeresmacht, und von der Bedeutung des gegenwärtigen teutschen Krieges: ein Büchlein dem teutschen Volke zum Trost und zur Ermahnung gestellt, Germanien [Leipzig] 1813.
Kurze und wahrhaftige Erzählung von Napoleon Bonapartens verderblichen Anschlägen, von seinen Kriegen in Spanien und Rußland, von der Zerstörung seiner Heeresmacht, und von der Bedeutung des gegenwärtigen teutschen Krieges: ein Büchlein dem teutschen Volke zum Trost und zur Ermahnung gestellt, Germanien [Leipzig] 1813.

Rez.: Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle u. Leipzig 1814, Bd. 1, Nr. 50, Sp. 398-400.
Ausz.:
in: Deutschlands Befreyung von dem Joche der Franzosen, Köln 1814, Bd. 1, S. 8-110.
in: Erinnerungsblätter für gebildete Leser aus allen Ständen, 1814, Nr. 1 vom 09.01., S. 11-16; Nr. 2 vom 16.01., S. 27-32; Nr. 3 vom 23.01., S. 41-48; Nr. 4 vom 30.01., S. 58f.
Übersetzung: Kratkaja i spravedlivcaja etc., übers. v. Alexander Šiškov, Sanktpeterburg 1814.

An die Preussen, [Königsberg] 1813.
Arndts erstes Flugblatt von 1813, rasche Verbreitung bis nach Berlin, weitere Nachdrucke sind daher zu vermuten. Der Aufruf ist angezeigt im Hamburger Correspondenten vom 19.03., in der Schlesischen Zeitung vom 29.03. sowie in der Leipziger Zeitung vom 21.04.1813. Es ist ein Aufruf zur Befreiung nicht nur Preußens, sondern ganz Deutschlands. Hardenberg sah es kritisch („proclamation très bien écrite, mais infiniment, exalté et insurrectionelle“ = „sehr gut geschriebener Aufruf, aber ungeheuerlich, schwärmerisch (überspannt) und aufständisch“, so im Immediatbericht vom 08.02.1813, siehe Max Lehmann, Stein, Bd. 3., S. 247).

Nachdr.:
in: Rußlands Triumph. Oder das erwachte Europa, 1. Bd. , 1.-6. Heft, Berlin 1813, S. 1-13.
Diese Ausgabe erschien 1814 erneut unter dem Titel: Das erwachte Europa. Beim Digitalisat ist der ursprüngliche Umschlag von 1813 eingebunden worden, es stellt somit eine Mischung von beiden Ausgaben dar.
in: Materialien zur Geschichte des großen Kampfes für Europens Befreiung, Erste Sammlung, Berlin 1813, S. 43-49.
in: Zur Befreiung Deutschlands! Deutschland im März 1813 [Berlin 1813], S. 3-12.
An die Preussen und An das deutsche Volk, [1813].
Eine Kombination aus Arndts Aufruf und F. L. Jahns „An das deutsche Volk“.
in: Aktenstücke für die Deutschen, oder Sammlung aller officiellen Bekanntmachungen in dem Kriege von 1813, 1. Heft, Dresden 1813, S. 12-20.
in: [Adolph Friedrich von Schütz], Alles in einer Nuß. Oder Geist, Uebersicht und Beurtheilung der im Befreiungsjahre 1813. und in der nächstfolgenden Zeit erschienenen Flugschriften, Magdeburg 1814, S. 3-12.
in: Briefe über die neuesten Zeitereignisse, ihre Ursachen und ihre Folgen, Germanien [Leipzig] 1815, Heft 3, S. 12f. Der Auszug wird hier als Proklamation des russ. Generals v. Wittgenstein bezeichnet und einem fingierten Brief inseriert, datiert auf Königsberg, 10. Januar 1813.

Aufruf an die Deutschen zum gemeinschaftlichen Kampfe gegen die Franzosen, [Königsberg] 1813.
Diese von der russischen Armee verbreitete Flugschrift stieß auf den Widerstand der preußischen Behörden in Berlin. Dennoch erfolgte auch in Berlin 1813 eine identische Auflage dieser Schrift (davon kein Digitalisat).

Aufruf an die Deutschen zum gemeinschaftlichen Kampfe gegen die Franzosen, Berlin und Halle, 1813.
Eine weitere Ausgabe dieser Schrift zusammen mit dem Aufsatz von August v. Kotzebue, Endliches Schicksal Napoleons, vorhergesagt im Jahr 1806; sowie: Die Stimme in der Wüste, an ächte Deutsche.

Sergej S. Uvarov, Betrachtungen über das Concordat, aus d. Frz. übers. v. E. M. Arndt, o. O. 1813.
Die Übersetzung erfolgte auf Veranlassung Steins, von Dresden aus hat sie Arndt durch Chr. Gottlieb Körner in Riga in Druck gegeben.

Rez.:
Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle u. Leipzig 1815, Bd. 1, Nr. 13, Sp. 97-102.
Deutsche Blätter, hg. v. Friedrich Arnold Brockhaus, Leipzig u. Altenburg 1814, Band 2, S. 152-155.

 

1814

[Beiträge Arndts], in: Blüthen der Zeit bei der Wiedergeburt des deutschen Vaterlandes, Köln 1814.

[Gedichte & Lieder], in: Ergießung deutschen Gefühles in Gesängen und Liedern bey den Ereignissen dieser Zeit, Band 1: Gesänge für das im heiligen Kampf erstandene Vaterland, 1814.
[Deutsches Kriegslied, 1806, S. 27-29; Schlachtgesang, 1810, S. 30f.; Kriegslied, 1812, S. 32-33; Soldatenlied, 1812, S. 33-34; Der Soldat, 1812, S. 37-39; Einladung zum Tanz, S. 77f.; Danklieder I-III, S. 81-85; Ermunterungslieder I-IV, S. 145-151; An die Deutschen, 1806, S. 169f.; Gesangeslust, S. 171f.; Bundeslied, S. 177f.; Des Deutschen Vaterland, S. 178-180; Lob des Eisens, 1807, S. 184f.; Aufruf an die Deutschen, bey der Nachricht von Schills Fall, 1809, S. 189f.; Der Mann, 1812, S. 191f.; Gottes Gericht, 1810, S. 193f.; Zuversicht auf Gott, 1813, S. 194f.; An die Deutschen 1812, S. 196-200; Gebet, 1810, S. 201-203; Vaterlandslied, (Gott Eisen Knechte) S. 209-211; Noth des Vaterlandes, S. 211-213; Deutscher Trost, S. 213f.; Der Fahnenschwur, S. 224f.; Gebet bey der Wehrhaftmachung eines Deutschen Jünglings, S. 226-228; Auf Scharnhorsts Tod, S. 228-230; Gebet, S. 231f.]

Gebet bei der Wehrhaftmachung eines Deutschen Jünglings [Gedicht], in: Zeitung für die elegante Welt, hg. v August Wahlmann, 14. Jg., Leipzig 1814, Nr. 19 vom 28.01.1814, Sp. 150f.

[Vier Gedichte], in: Liederstrauß für deutsche Krieger. Den freiwilligen Hessischen Jägern zugeeignet, Darmstadt 1814.
[Der Deutschen Vaterland, S. 2-4; Vaterlandslied (Gott Eisen Knechte) S. 18-20; Der Fahnenschwur, S. 26f.; Schlachtgesang, S. 37-39.]

Reminiszensen, in: Erinnerungsblätter für gebildete Leser aus allen Ständen, 1814, Nr. 3 vom 23.01., S. 39-41.

Der heilige Kampf der Deutschen. Mit chronologischer Angabe aller Schlachten vom 27. Aug. 1812 bis zur Schlacht bei Hanau den 30. Octob. 1813. Anhang: 1. Der Fahnen-Schwur des Landwehrmann 2. Gebät der Männer bei der Einweihung eines deutschen Jünglings zum Kampf fürs Vaterland, [Frankfurt am Main 1814].
Die Anzeige für die zweite Auflage im selben Jahr im Allg. Anzeiger, Nr. 135 vom 15.06., S. 1384 nennt Arndt als Verfasser. Ob nun der ganzen Schrift, oder nur der Gedichte, bleibt unklar.

Des Teutschen Knaben Roberts Schwur [Gedicht], in: Teutsche Blätter, Freiburg 1814, II. Abt., Nr. 12 vom 31.01., S. 44.
Dies Gedicht erschien zuerst im Liedanhang des Katechismus.

Des Teutschen Knaben Roberts Schwur [Gedicht], in: Deutsche Blätter, hg. v. Friedrich Arnold Brockhaus, 3(1814) Nr. 106 vom 28.03., S. 192.

Marquis de Maisonfort, Politisches Gemälde von Europa nach der Schlacht bei Leipzig den 18. Oktober 1813. London den 4. December 1813. Aus dem Französischen. Mit Anmerkungen und einer Frage: Was hofft Europa seit dem 3. April 1814, Deutschland [Brockhaus in Amsterdam] 1814.
Übersetzung durch Arndt unsicher, F. C. A. Hasse kommt auch in Frage, siehe: Die falschen und fingierten Druckorte 1858, S. 134. Originaltitel: Tableau politique de l'Europe depuis la Bataille de Leipsic, gagnée le 18. Octbr. 1813, Bordeaux 1814.

Ueber Sitte, Mode und Kleidertracht. Ein Wort aus der Zeit, Frankfurt am Main 1814.
Hier mischt sich Arndt in die laufende Diskussion 1814 um eine deutsche Tracht ein, denn die Ablehnung des Französischen alleine reichte natürlich nicht. Hier sollte ein Blick in die Geschichte helfen, und so gab es als Zugabe S. 68-70 einen Auszug aus: Allmodischer Kleiderteufel, von Johann Ellinger (Kaplan zu Allerheiligen), Frankfurt am Main 1629) sowie S. 71-88 einen weiteren Ausz. aus: Philander von der Sittewalt. Wunderliche wahrhaftige Gesichte, 2. Theil, Strasburg 1666.

Rez.: H. E. G. Paulus, in: Heidelbergische Jahrbücher der Litteratur für Theologie, Philosophie und Pädagogik, 7. Jg., 1. Hälfte, 1814, Nr. 37, S. 580-588.
Ausz.: Von dem Alten, in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 8(1814) Nr. 71 vom 03.09., S.. 282-284.
Von Kleidern und Moden, in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 8(1814) Nr. 72 vom 06.09., S. 285-287.

Ein Wort über die Feier der Leipziger Schlacht, Frankfurt am Main 1814.
Die Schrift erschien in einer Auflage von vermutlich ca. 5.000 Exemplaren. Arndts Idee, den Gedenktag an die Völkerschlacht von Leipzig zu einem Nationalfeiertag zu machen, erhielt gerade im Rheinland viel Zustimmung. Viele seiner Vorschläge wurden auch umgesetzt, aber schon im kommenden Jahr schlief die Begeisterung ein.

Nachdr.:
in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 8(1814) Nr. 78 vom 27.09. u. Nr. 79 vom 01.10., S. 309-312 u. 314-316.
Ueber alte Zeit und neue Zeit, in: Tagesblatt der Geschichte 1815, Nr. 8 vom 11.01., Nr. 9 vom 13.01., Nr. 10 vom 14.01., Nr. 11 vom 16.01., Nr. 12 vom 17.01. u. Nr. 13 vom 18.01.
Ausz.:
Vorschläge zur Feier der Leipziger Schlacht bei Leipzig, in: Der Preußische Correspondent 1814, Nr. 159 vom 07.10.

Ein Wort von Ernst Moritz Arndt, der Feier am 1. Mai 1814 zu Rödelheim gewidmet, Frankfurt am Main 1814.
Da Arndt nicht persönlich an der Feier teilnehmen konnte, sandte er seinem Freund Karl Hoffmann eine Rede zu, die dieser drucken ließ. Interessant ist, dass hier ein Redetext vorliegt, der ursprünglich vorgetragen werden sollte.

Nachdr.: in: Carl Hoffmann, Des Teutschen Volkes feuriger Dank- und Ehrentempel oder Beschreibung wie das aus zwanzigjähriger französischer Sklaverei durch Fürsten-Eintracht und Volkskraft gerettete Teutsche Volk die Tage der entscheidenden Völker- und Rettungsschlacht bei Leipzig am 18. und 19. Oktober 1814 zum erstenmale gefeiert hat, Offenbach 1815, S. 483-486. Dazu Arndts Vorwort, geschrieben auf Bitten seines Freundes Carl Hoffmann, siehe oben.

Geist der Zeit, Teil 2, London ²1813. [vielmehr Berlin 1814]
Der Neudruck verzögerte sich bis in das Jahr 1814, dennoch ließ Arndt die Jahreszahl 1813 bestehen, mit Rücksicht auf den gleichzeitig herausgebrachten dritten Teil (siehe unten). Die Auflage betrug 4-5.000 Exemplare. Die Wiener Zensur verbot das Werk umgehend.

Geist der Zeit, Teil 3, London 1813. [vielmehr Berlin 1814]

Geist der Zeit, Teil 3, 1813. [vielmehr Berlin 1814]
„Auch dieses Buch wird hie und da nicht allein gerechte Tadler, sondern auch böse Ausleger haben. Dagegen bin ich gleichgültig, weil ich es seyn muß.“, so Arndt in seinem Vorwort. Er war sich bewusst, dass Geist der Zeit III seine bislang radikalste Schrift war. Der Druck der 5.000 Exemplare war nur unter russischer Zensurfreiheit in Leipzig möglich, die Berliner Zensur hat Druck und Anzeige verboten, dann dem Verkauf zugestimmt. Die Wiener Zensur sprach umgehend ein Verbot aus.

Rez.:
Nemesis. Zeitschrift für Politik und Geschichte, hg. v. Heinrich Luden, Weimar 1814, Bd. 2, S. 117-119.
Deutsche Blätter, hg. v. Friedrich Arnold Brockhaus, 3(1814) Nr. 111 vom 06.04., S. 257-265.
August v. Kotzebue, Allzuscharf macht schartig, in: Politische Flugblätter, hg. v. August v. Kotzebue, Bd. 1, Königsberg 1814, S. 69-71 u. 88-92.
Ausz.:
Was müssen die Deutschen jetzt thun?, in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, . Eine Wochenschrift, Frankfurt am Main 1814, 7. Jg., Nr. 22 vom 15.03. und Nr. 27 vom 02.04., S. 85-108.
Das Bürgerblatt hat fast zwei komplette Nummern für diesen Auszug gewidmet.

Beherzigungen vor dem Wiener Kongreß, Leipzig 1814.
Arndts staatspolitischen Vorstellungen kombinieren monarchische und demokratische Elemente. Die süddeutschen Mittelstaaten werden von Arndt hart angegriffen. Die Schrift mit einer Auflage von vermutlich 2.500 Exemplaren war in fast ganz Deutschland verboten und in ganz Deutschland gelesen.

Rez.: Angriffe auf die baierische Regierung, in: Allemania, Bd. 4, S. 100-153, besonders S. 102ff.
Übersetzung: Raadgevingen aan het Congres te Weenen. Uit het Hoogduitsch vertaald, Amterdam [1814].

Briefe über die neuesten Zeitereignisse, ihre Ursachen und ihre Folgen, Erstes Heft, Germanien [Leipzig] 1814.

Briefe über die neuesten Zeitereignisse, ihre Ursachen und ihre Folgen, Zweites Heft, Germanien [Leipzig] 1814.

Kurze und wahrhaftige Erzählung von Napoleon Bonapartens verderblichen Anschlägen, von seinen Kriegen in Spanien und Rußland, von der Zerstörung seiner Heeresmacht, und von der Bedeutung des gegenwärtigen teutschen Krieges: ein Büchlein dem teutschen Volke zum Trost und zur Ermahnung gestellt, Germanien [Frankfurt am Main] 1814.

Rez.: Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle u. Leipzig 1815, Bd. 1, Nr. 87, Sp. 689-691.

Steh und falle mit eignem Kopfe! [Gedicht], in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 7(1814) Nr. 52 vom 28.06., S. 205.
Erstdruck 1802 im Taschenbuch für Kunst und Laune, siehe dort.

[Gedicht], in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 7(1814) Nr. 77 vom 24.09., S. 305.
Das Gedicht „Du, der in flammende Gebete des Lebens höchste Kraft gelegt“ stammt aus der Hs. „Gebetbuch für zwey fromme Kinder“.

Die Regenten und die Regierten. Dem Congresse zu Wien gewidmet, 1814.

Lob teutscher Helden, [Frankfurt am Main] 1814.
[Das Lied vom Schill, Das Lied von Gneisenau; Das Lied von Dönberg; Das Lied vom Grafen Chasot; Das Lied von Blücher; Das Lied vom Stein; Der Waffenschmidt der teutschen Freiheit; Auf Scharnhorsts Tod; Gottes Gericht; Im Jahr der Freiheit]

Rez.:
Der Preußische Correspondent, Nr. 91 vom 10.06.1814.
Nachdr.:
Lob teutscher Helden, gesungen von E. M. Arndt und Theodor Körner [Frankfurt am Main] ²1814; ³1815.
Lob teutscher Helden von Ernst Moritz Arndt. Neue vermehrte, und von dem Verfasser selbst besorgte Ausgabe, Köln 1815.
Hier Arndts Versicherung, dass die Lieder in ihrer „ursprünglichen Gestalt“ abgedruckt seien, im Gegensatz zu den Verfremdungen in anderen Nachdrucken.
Das Lied vom Stein [Gedicht], in: Teutsche Blätter, Freiburg 1814, II. Abt., Nr. 56 vom 14.05., S. 206. Abdruck nach „Lob deutscher Helden“.
Das Lied vom Stein [Gedicht], in: Nieder-Elbischer Merkur, Hamburg 1815. S. 21-23.

Noch ein Wort über die Franzosen und über uns, [Leipzig] 1814.
Eindrucksvolle Haßtirade Arndts auf alles Französische nach seiner Reise durch das Rheinland März/April 1814. Die Suche nach Arndts Chauvinismus hat hier einen ersten Treffer, ebenso die Suche nach dem Beginn des modernen Nationalismus.
Im Anhang findet sich mit eigener Seitenzählung der "Vorschlag eines Fremdengesetzes vom östreich. Hauptmann von M.....r."

Rez.:
Leipziger Literatur-Zeitung 1814, Sp. 1245.
Deutsche Blätter, hg. v. Friedrich Arnold Brockhaus, 4(1814) Nr. 158 vom 16.07., S. 369-373.
National-Zeitung der Deutschen, Gotha 1814, 33. Stück vom 17.08., Sp. 684.
Nachdr.:
in: Das goldene Zeitalter Deutschlands, Leipzig 1814, Nr. 3.
Rein hat drei bei ihm gedruckte Flugblätter in einem Druck vereint, enthält daneben Nr. 1: Joh. v. Müller, Was muß geschehen, um Teutschlands Ruhe zu sicher?; Nr. 2: Elisabethe von F., Frauensteuer an der Wiege des wiedergeborenen Vaterlandes. Herrn Ernst Moritz Arndt [gewidmet].
Bruchstücke aus der Schrift: Noch ein Wort über die Franzosen und über uns, in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 7(1814) Nr, 51 vom 25.06., und Nr. 52 vom 28.06, S. 201-208.
Das Wort von 1814 und das Wort von 1815 über die Franzosen, 1815.
Gegenposition:
A[ugust] v. Kotzebue, Noch ein paar Worte über die Franzosen und über uns, in: Politische Flugblätter, hg. v. August v. Kotzebue, Bd. 2, Königsberg 1816, Nr. 16, S. 17-30.
August v. Kotzebue, Merkwürdige Sinnes-Aenderung, in: Politische Flugblätter, hg. v. August v. Kotzebue, Bd. 2, Königsberg 1816, Nr. 20, S. 105-123.
Es handelt sich hierbei um die Gegenüberstellung von Passagen aus „Noch ein Wort“ sowie aus „Bruchstücke einer Reise durch Frankreich“. Diese Schrift fand weitere Verbreitung durch deren Abdruck und Kommentierung unter dem Titel: Der Pommersche Januskopf, in: Allemania 4(1815) S. 264-279.
Ernst Moritz Arndt, ein Beitrag zur Biographie deutscher Heroen, in: Die deutschen Roth- und Schwarz-Mäntler. Eine Seiten-Patrouille zu den Französischen schwarzen und weißen Jakobinern, Neubrandenburg [1815], S. 31-35. Der Beitrag bezieht sich direkt auf den Artikel von Kotzebue, siehe oben.
Vandalismus und Antiroyalismus, in: Freimüthige Blätter für Deutsche in Beziehung auf Krieg, Politik und Staatswirthschaft. Eine Zeitschrift in zwanglosen Heften, Band 2, Berlin 1816, H. 5., S. 63-65.
Der Beitrag ist nicht konkret auf Arndt und dessen Artikel gemünzt, bezieht aber eine repräsentative Gegenposition.

Ansichten und Aussichten der teutschen Geschichte. Erster Theil, Leipzig 1814.
Von der Schrift gibt es nur einen Teil. Arndt erzählt im populärwissenschaftlichen Duktus die deutsche Geschichte von den Anfängen bis zur Französischen Revolution.

Rez.:
Minerva. Ein Journal historischen und politischen Inhalts, Leipzig 1815, 1. Bd, S. 159-166.
Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle u. Leipzig 1818, Bd. 2, Nr. 186, Sp. 649-654.
Leipziger Literatur-Zeitung, 1816, Nr. 219, Sp. 1745-1751.

Gott [Gedicht], in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 8(1814) Nr. 80 vom 04.10., S. 317.

Die Leipziger Schlacht [Gedicht], in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 8(1814) Nr. 82 vom 11.10., S. 325.

Nachdr.:
Erinnerung an die Leipziger Schlacht [Gedicht], in: Journal Nieder- und Mittel-Rhein 1815, Nr. 125 vom 19.10., S. 1031.
Es handelt sich hier um eine erweiterte Fassung des Gedichtes „Die Leipziger Schlacht“.
Die Feier der Schlacht bei Leipzig [Gedicht], in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 8(1814) Nr. 84 vom 18.10., S. 333f.
Das Gedicht hat hier die Funktion eines Leitartikels.
in: Volkslieder zur Jahresfeier der großen Errettungsschlacht am 18ten October 1813 bei Leipzig, Frankfurt am Main [1814], S. 33-36.

Beim Pflanzen einer Eiche am 18ten October 1814. Zur Feier der Leipziger Schlacht [Gedicht], in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 8(1814) Nr. 87 vom 29.10., S. 345f.

Nachdr.: in: Tagesblatt der Geschichte 1815, Nr. 43 vom 01.03.

Ueber öffentliche Meinung, in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 8(1814) Nr. 88 vom 01.11., Nr. 90 vom 08.11, S. 349-351, 353-355 u. 357-359.
Der Diktion nach stammt der Beitrag von Arndt. Er beweist die Richtigkeit des Spruches vox populi vox Dei und macht sich für Pressefreiheit stark.

Ein kleines Wort über das, was der Teutsche seine verschiendenen Stämme nennt, in: Rheinischer Merkur 1814, Nr. 154 vom 26.11 u. Nr. 155 vom 28.11.

Nachdr.:
in: Deutsche Blätter, hg. v. Friedrich Arnold Brockhaus, 6(1814/15) Nr. 217 vom 10.12., S. 33-42.
Ein Wort über teutsche Volksstämme, in: Blick aus der Zeit 1814, S. 147-159.
Ueber deutsche Volksstämme, in: Der Preußische Correspondent 1814, Nr. 188 vom 26.11.

Ein Wink über die klimatische Eintheilung Deutschlands in Hinsicht des Katholizismus und Protestantismus, in: Der Preußische Correspondent 1814, Nr. 190 vom 30.11.

Entwurf einer teutschen Gesellschaft, Frankfurt am Main 1814
[Enthält: Es klang wie von hohen Ehren (Gedicht); Entwurf einer teutschen Gesellschaft; Ueber ein Denkmal bei Leipzig.]
Diese Gesellschaften sollten kulturelle Kristallisationspunkte deutschen Volkstums sein und sich um Sprache, Sitte und Kultur sorgen. Die Wiener Zensur verbot die Schrift mit "erga schedam".

Rez.:
Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle u. Leipzig 1814, Bd. 3, Nr. 225, Sp. 254-256.
National-Zeitung der Deutschen, Gotha 1814, 41. Stück vom 12.10., S. 851.
Ausz.:
Bruchstücke aus der Schrift: Entwurf einer teutschen Gesellschaft, in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 8(1814) Nr. 68 vom 23.08., Nr. 70 vom 31.08., S. 269-272, 273-275 u. 278f.
Ueber ein Denkmal bei Leipzig, in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 8(1814) Nr. 70 vom 31.08., S. 280.
Frankfurter Ober-Postamts-Zeitung, Frankfurt am Main 1814, Nr. 257 vom 14.09.
Gegenposition:
Sendschreiben des Michael Freiherrn von und zu Michelhausen and die Deutsch-Michel-Gesellschaft zu Idstein. Nebst einem konfiszirten Aufsatze: Gespräch dreier Allemanen und eines Deutschen, die Deutschheit betreffend. Beitrag zur Allemania, 1815. Rez. dazu: Ergänzungsblätter zur Jenaischen Allgemeinen Literatur-Zeitung 1816, Nr. 82, Sp. 265-268.

[Vorwort von Arndt], Aufruf des Kaiserl. russischen General-Feldmarschalls, Fürsten Kutusow Smolenskoi, an die Teutschen, vm 25. März 1813, wieder abgedruckt im Juli 1814, nebst einem kurzen Vorwort, [Frankfurt am Main] 1814, S. 3-9.
Auf Steins Anregung erneut gedruckt und durch Arndt mit einem Vorwort versehen, das sich in ungewohnter Schärfe gegen schwankende deutsche Mittelstaaten richtet. Der Berliner Zensor Renfner wollte diese Schrift daher nicht passieren lassen, musste deren Verkauf dann allerdings auf Anweisung Hardenbergs gestatten.

Mut des Geistes [Gedicht], in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 8(1814) Nr. 62 vom 02.08., S. 245.

[Gedicht], in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 8(1814) Nr. 70 vom 30.08., S. 277.
Das Gedicht „Traum ist das Leben“ stammt aus der Hs. „Gebetbuch für zwey fromme Kinder".

[Gedicht], in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 8(1814) Nr. 74 vom 13.09., S. 293.
Vllt. Erstdruck ds Gedichtes „Wer hat den Sand gezählt, welcher im Wasser haust?“

Einige leichte Anmerkungen zu der neuen Staatsverfassung des Herzogthums Nassau, in: Rheinischer Merkur 1814, Nr. 119 vom 17.09.

[Vorwort von Arndt], Entwurf einer Constitution der freien Stadt Frankfurt am Main, Frankfurt am Main 1814.
Arndt ist der Autor der Vorrede, dies auf Anregung Steins. Die Schrift rief in Frankfurt eine angeregte Diskussion hervor.

Gegenposition: Entgegnung auf die Vorrede: in: Frankfurter Journal 1814, Nr. 61 vom 30.08.

Einiges zur Erläuterung und Vertheidigung der Vorrede des gedruckten Entwurfs der Constitution der freien Stadt Frankfurt, [Frankfurt am Main] 1814.
Arndt ließ die Texte der Kritiker teilweise mit abdrucken.

Teutsche Wehrlieder von Ernst Moritz Arndt und andern Verfassern, [Frankfurt am Main] 1814.
Ernst Müsebeck, Ernst Moritz Arndt, Ein Lebensbild, Gotha 1915, S. 510, Anm. 1, vertritt die Auffassung, dass alle 13 Lieder von Arndt stammen.

Katechismus für den deutschen Kriegs- und Wehrmann, worin gelehrt wird, wie ein christlicher Wehrmann seyn und mit Gott in den Streit gehen soll. Wieder abgedruckt zur Beförderung der guten Sache, [Heidelberg] 1814. (112 S.)
Wie schon 1813, so brachte Rein in Leipzig auch zwei Auflagen heraus, einmal mit 104 und dann mit 120 Seiten Umfang. Vom selben Umfang ist auch eine Ausgabe in Koblenz von 10.000 Exemplaren, wohl Justus Gruner speziell für die linksrheinischen Gebiete veranstaltete. Eine weitere Ausgabe von 132 Seiten erschien mit 5.000 Exemplaren in Frankfurt am Main, der Liedanhang erschien separat als Kriegs-Lieder der Teutschen.

Über künftige ständische Verfassungen in Teutschland, Frankfurt am Main 1814.
Arndt plädiert in Anlehnung an Steins Vorstellungen für eine konstitutionelle Monarchie.

Rez.:
Heidelbergische Jahrbücher der Litteratur für Theologie, Philosophie und Pädagogik, 7. Jg., 1. Hälfte, 1814, Nr. 39, S. 610-619.
Allgemeine Literaturzeitung, Halle 1814, III, Nr. 274, Sp. 641f. (Sammelrezension).
National-Zeitung der Deutschen, Gotha 1814, 21. Stück vom 25.05., Sp. 440.
Übersetzung:
Om stats-författningar med ständer, Övers. af Georg Gabriel Dahlcrona, Stockholm 1819.

Historisches Taschenbuch für das Jahr 1813 und 1814, Königsberg 1814.
Inhaltlich identisch mit der Ausgabe St. Petersburg 1813, siehe oben, dort auch Kommentar.

Rez.: Wiener Allgemeine Literatur-Zeitung 1814, Nr. 59 vom 26.07., Sp. 951f.

Friedrich August König von Sachsen und sein Volk, im Jahr 1813, Frankfurt am Main 1814.
Sachsens Königs wird als nationaler Verräter angeklagt und die preußischen Ansprüche an Sachsen damit gerechtfertigt, dass es der deutschen Sache diene. Im Nov. 1813 wurde der Druck noch verhindert, im Sommer 1814 erschien eine Veröffentlichung politisch opportun.
Die Wiener Zensur reagierte mit dem Verbot „erga schedam“.

Ausz.: Bruchstück aus der Schrift: König von Sachsen und sein Volk im Jahr 1813, in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 8(1814) Nr. 60 vom 26.07., S. 238-240.

Der heilige Kampf der Deutschen. Mit chronologischer Angabe aller Schlachten vom 27 August 1812. bis zur Schlacht bei Hanau den 30 Octob. 1813. Anhang 1: Lied: der Fahnen-Schwur des Landwehrmanns. Anhang 2: Gebät [!] der Männer bei der Einweihung eines deutschen Jünglings zum Kampf fürs Vaterland, 1814.

Schattenbild eines für sein Vaterland als Opfer ritterlich gefallenen deutschen Prinzen [d.i. Heinrich Viktor von Wied] aus einigen seiner Briefe entworfen und seinen Vettern, den deutschen Prinzen und Herren, als Spiegel aufgestellt [C. Fr. Hoffmann. Angebl. Verf.: Ernst Moritz Arndt], Frankfurt am Main 1814.

Rez.: Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle u. Leipzig 1815, Bd. 1, Nr. 80, Sp. 635-639.

Rede des französischen Senators Grafen von Fontanes, gehalten in Senatssitzung am 22. Dez. 1813. Erläutert und durch einige historische Belege beleuchtet von Ernst Moritz Arndt, [Frankfurt am Main] 1814.
Der Text geht auf einen Aufruf zurück in: Deutsche Blätter, hg. v. Friedrich Arnold Brockhaus, 2(1814) Nr. 75 vom 02.02., S. 332-336.

Ausz.:
Napoleon und die Franzosen am Ende des Jahres 1813, in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 7(1814) Nr. 31 vom 16.04., S. 121-124.
Uebersicht des Menschenverlustes, der durch die von Napoleon seit 1802 angestifteten Kriege verursacht worden, in: Orient oder Hamburgisches Morgenblatt, Hamburg 1814, Nr. 68 vom 08.12., Sp. 557f.
in: Reich der Todten. Eine Zeitschrift enthaltend Politische Gespräche der Todten, Politische Reden nebst Geheimen Briefwechseln zwischen den Lebendigen und den Todten, Frankfurt am Main 1814, Nr. 102 vom 23.12.

Kriegs-Lieder der Teutschen, [Frankfurt am Main] 1814.
Separatdruck des Liedanhangs des gleichzeitig beim Frankfurter Drucker Körner verlegten Katechismus, Auflage vermutlich über 5.000 Exemplare.

Der Mann, in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 7(1814) Nr. 21 vom 12.03., S. 81.
Gedicht „Wer ist ein Mann? als Leitartikel, das Gedicht erschien erstmalig als Liedanhang des Katechismus 1813.

Vaterlandslied, in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 7(1814) Nr. 26 vom 29.03., S. 101f.
[Gedicht Gott Eisen Knechte]

Deutscher Trost, in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 7(1814) Nr. 27 vom 02.04., S. 105.
Das Gedicht erschien erstmalig als Liedanhang des Katechismus 1813.

Trostlied, in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 7(1814) Nr. 27 vom 02.04., S. 105.
Das Gedicht „Wann beginnt das Heil zu tagen“ wurde erstmalig im Kurzen Katechismsu veröffentlicht.

Die Glocke der Stunde, in drei Zügen, in: Das erwachte Europa, Erster Band, erstes bis sechstes Heft, Berlin 1814, Heft 3: S. 10ff.; Heft 4: S. 7ff.; Heft 6: 19ff.

Die Glocke der Stunde in drey Zügen, in: Deutschlands Befreyung von dem Joche der Franzosen, Köln 1814, Bd, 2, S. 145-186; Bd. 3, S. 3-85.

Ausz.:
in: [Adolf Friedrich v. Schütz], Alles in einer Nuss. Oder Geist, Uebersicht und Beurtheilung der im Befreiungsjahre 1813. und in der nächstfolgenden Zeit erschienenen Flugschriften,Magdeburg 1814, S. 15-22.
[Bruchstücke aus der „Glocke“]
Die Glocke der Stunde, in drei Zügen, neue veränderte Auflage, in: Literarischer Anzeiger des Janus. Neue Zeit, Nr. 2, 1814, S. 4f.
[enthält nur die Vorsprüche]

Die Glocke der Stunde, in drei Zügen, neue veränderte Auflage [Leipzig] 1814.

Der Rhein, Teutschlands Strom, aber nicht Teutschlands Gränze, [Frankfurt am Main?] 1814.

Der Rhein, Teutschlands Strom, aber nicht Teutschlands Gränze. Wieder abgedruckt zur Beförderung der guten Sache, [Heidelberg] 1814.
Rez.:
Beurtheilung der merkwürdigsten auf die Ereignisse unsrer Zeit sich beziehenden Flugschriften, in: Heidelbergische Jahrbücher der Litteratur für Theologie, Philosophie und Pädagogik, 7. Jg., 1. Hälfte, 1814, Nr. 28f., S. 440-456, besonders S. 448.

Fantasien für ein künftiges Teutschland. Von E[rnst] v. S[korck], hg. v. Ernst Moritz Arndt, Frankfurt am Main, 1815. [vielmehr 1814]
Es scheint, dass Arndt der Autor und nicht nur der Herausgeber dieser Schrift ist. Sie entstand im Wesentlichen schon 1812. Die Auflage betrug 3.000 Exemplare. Die Wiener Zensur reagierte im März 1815 mit dem Verbot „erga schedam“.

Rez.: Rheinischer Merkur 1815, Nr. 199 vom 25.02., Beilage.
Ausz.:
Einige Capitel aus dem Buche: Fantasien für ein künftiges Teutschland. Von E. v. S. Herausgegeben von E. M. Arndt. Von Städten und Bürgern. Von Gilden und Zünften, in: Neues Bürgerblatt. Eine Wochenschrift, hg. v. P. W. Eichenberg, 8(1814) Nr. 104 vom 27.12.; Nr. 105 vom 31.12, S. 413-415 u. 418-420.

[26 Lieder], in: Ergiessungen Deutschen Gefühles in Gesängen und Liedern bey den Ereignissen dieser Zeit. I. Gesänge für das im heiligen Kampfe entstandene Vaterland, hg v. [Ernst Weber], [o. O.] 1814.
[S. 27-29: Deutsches Kriegslied 1806: Frischauf, es ruft das Vaterland; S. 74f.: Deutsches Kriegslied 1807: Die Sonn' ist auf, der Feind ist da; S. 76: Zuruf des Führers 1812; S. 77f.: Einladung zum Tanz; S. 81f.: Groß ist Gott!; S. 83f.: Wohlauf mit Herz und Muth!; S. 84f.: Auf! danket Gott, und betet an.; S. 85-87: Der Freudenklang; S. 87-90: Auf die Schlacht bey Groß-Görschen oder Lütze, den 2ten May 1813; S. 105f: Die Leipziger Schlacht: Wo kömmst du her in dem rothen Kleid; S. 115f.: Gott, du bist meine Zuversicht; S: 116f.: Es spricht der freche Bösewicht; S. 118f.: Wann beginnt das Heil zu tagen?; S. 142f., Aufgebot wider die Franzosen: Auf, alle Völker, gegen Eins!; S. 145f.: Flammes, Herzen! wehet Fahnen!; S. 147f.: Hinein in die Schlacht; S. 148f.: Auf! die Schwerter hell heraus!; S. 150f.: Frischauf! ihr Deutschen Brüder!; S. 153f: Der feste Mann; S: 154-157: Als Kaiser Franz den Franzosen den Krieg erklärte; S. 177f.: Bundeslied; S. 178-180: Des Deutschen Vaterland; S. 193f.: Gottes Gericht 1810: Ich will das Schwerdt lassen klingen; S. 194f.: Zuversicht auf Gott, 1813: Nun walt' es Gott, der alles kann!; S. 196-200: An die Deutschen 1812: Und hörst du nicht? und siehst du nicht?; S. 201-203.: Gebet 1810: Du, der ewig waltend sieht]

 

1815

Leichte Gedanken über Politik, in: Tagesblatt der Geschichte 1815, Nr. 1 vom 02.02., Nr. 2 vom 03.01., Nr. 4 vom 06.01. u. Nr. 5 vom 07.01.

Deutschland. Berlin, am 9. Januar, in: Tagesblatt der Geschichte 1815, Nr. 6 vom 09.01.
Zum Tod von General Anton Wilhelm von L’Estocq.

Deutschland. Hessen-Kassel, vom 28. December, in: Tagesblatt der Geschichte 1815, Nr. 7 vom 10.01.
Einleitung zum Abdruck der Proklamation Kurfürst Wilhelms von Hessen-Kassel vom 27.12.184.

Blick aus der Zeit auf die Zeit, Germanien [Frankfurt am Main] 1814. [vielmehr 1815]
[Bemerkungen über Teutschlands Lage im November 1814; Die Schweitzer Holländer und Elsasser; Ueber alte Zeit und neue Zeit; Ein Wort über teutsche Volksstämme; Ist der Mensch ein schweigendes oder ein sprechendes Thier; Noch etwas über die Juden; Ueber Eroberung und Eroberer; Von einer Volkstracht, von Orden, und von andern Gegenständen der Meinung; Noch eine Vermahnung an die politischen teutschen Philister]
Interessant nicht nur wegen Arndts Auseinandersetzung mit seinen Kritikern, sondern auch wegen der Frage, wie die Konfessionen wieder vereint werden könnten.
Die Wiener Zensur verbot die Schrift mit „erga schedam“.

Rez.:
Baiermanns Gastmahl Freie Gespräche über Baiern und Teutschland, in: Allemania, Bd. 4, 1815, S. 100-153, besonders S. 126-135.
Rheinischer Merkur 1815, Nr. 213 vom 25.03.
Nachdr.: Ueber alte Zeit und neue Zeit, in: Tagesblatt der Geschichte 1815, Nr. 8 vom 11.01.; Nr. 9 vom 13.01.; Nr. 10 vom 14.01.; Nr. 11 vom 16.01.; Nr. 12 vom 17.01. u. Nr. 13 vom 18.01.

Nachruf an den Wandsbecker Boten, in: Tagesblatt der Geschichte 1815, Nr. 21 vom 30.01.
Nachruf auf Matthias Claudius.

Nachdr.:
in: Orient oder Hamburgisches Morgenblatt, Hamburg 1815, Nr. 15 vom 04.02., Sp. 117f.

Einige Worte und Urtheile von Doktor Martin Luther, in: Tagesblatt der Geschichte 1815, Nr. 23 vom 01.02.

Von Denkmälern, in: Tagesblatt der Geschichte 1815, Nr. 33 vom 15.02.

Wahrheiten und Zweifel, in: Tagesblatt der Geschichte 1815, Nr. 38 vom 22.02.; Nr. 39 vom 24.02.; Nr. 40 vom 25.02.; Nr. 41 vom 27.02.; Nr. 43 vom 01.03.; Nr. 44 vom 03.03.; Nr. 45 vom 04.03.; Nr. 47 vom 07.03.; Nr. 49 vom 10.03.; Nr. 50 bom 11.03.; Nr. 51 vom 13.03; Nr. 52 vom 14.03. u. Nr. 53 vom 15.03.
Die Artikelserie bricht ohne Ankündigung plötzlich ab. Behandelt werden die Themen Einzel- und Volkserziehung, Deutschlands zukünftige Stärken und Schwächen, Lüge und Politik, Verhältnis von Mann und Frau und deren Stellung in der Gesellschaft.

Ausz.: in: Journal Nieder- und Mittel-Rhein 1815, Nr. 41 vom 06.04., S. 316 u. Nr. 42 vom 08.04., S. 327.

Bundeslied von Ernst Moritz Arndt bei Eröffnung deutscher Gesellschaften zu singen. Beilage zu denen von Dr. Karl Hoffmann entworfenen Gesetze deutscher Gesellschaften, [Frankfurt am Main] 1815.

Lied deutscher Wehrmänner, in: Tagesblatt der Geschichte 1815, Nr. 70 vom 08.04.
Es handelt sich um das Bundeslied.

Bundeslied der Jenaischen Burschenschaft. Den 12ten Juny 1815.
Es handelt sich um Arndts Bundeslied, welches Georg Friedrich Hanitsch für den ersten Burschenschaftskommers in Jena am 12.06.1815 vertonte. Das Lied wurde in zahllose Liedersammlungen übernommen, es war auch als Jenenser Lied bekannt, siehe auch Carl Ludwig Sand, dargestellt durch seine Tagebücher und Briefe von einigen seiner Freunde, Altenburg 1821, S. 119, Anmerkung.

Nachdr.: in: Der 18te Juni des Jahres 1815, auf der Höhe des Galtgarb gefeiert von Königsbergs Burschen, beschrieben von Einem derselben, Königsberg [1818], S. 37f.

Politische Ansichten. Ein Wort zur Beherzigung für den Congreß zu Wien. Wahrheiten und Zweifel, in: Orient oder Hamburgisches Morgenblatt, Hamburg 1815, Nr. 29 vom 09.03., Sp. 227-230.
Hier kombiniert Arndt seine Beiträge im Tagesblatt und seiner Flugschrift „Beherzigungen“.

Geist der Zeit, Teil 1, ³1815.
Stilistisch überarbeitet, viele Fremdwörter wurden ausgetauscht.

Katechismus für den deutschen Kriegs- und Wehrmann, worin gelehrt wird, wie ein christlicher Wehrmann seyn und mit Gott in den Streit gehen soll, Köln 1815.
Den Text für diese Ausgabe von 5.000 Exemplaren hat Arndt „von aller Ungebühr gereinigt“ (Lebensbild in Briefen, Nr. 92.) und um eine Vorrede sowie ein letztes Kapitel erweitert. Die Ausgabe entstand in Kooperation mit Gneisenau und wurde vorrangig an die Soldaten unter General Dobschütz am Niederrhein verteilt.

Ueber Volkshaß und über den Gebrauch einer fremden Sprache, Leipzig ²1815.

Der Wächter, eine Zeitschrift in zwanglosen Heften von Ernst Moritz Arndt, Bd. 1, Köln 1815.
Mit erneutem Ausbruch des Krieges mit Frankreich brachte Arndt diese Zeitschrift fast im Alleingang heraus.
[Erstes Heft: Die Schlacht bei'm schönen Bunde - frz. Berichte, niederländ. Berichte, preuß. Berichte, Ansichten des Verfassers; Wird der Herrscher der Insel Elba noch einmal Europa beherrschen; Ueber den heftigen Widerstand oder den bösen Geist, den die verbündeten Heere allenthalben im Elsaß finden. Ein Wort des Trostes an das teutsche Volk; Die vornehmen Bettler. Eine wahre Anekdote, mit der Nutzanwendung; Joachim Mürat bei seiner Rückkunft in Neapel nach dem glorreichen Feldzuge vom Frühlinge 1815; Die Verbannung der Franzosen aus den sardinischen Staaten; Die Franzosen und wir: oder wie wir uns selbst zuerst vergessen
Zweites Heft: Noch Einiges über und zu unserm großen Prozeß mit den Franzosen; Worte eines Franzosen, aus der Ghenter Zeitung; Worte eines Niederländers; Anzeige und Beurtheilung. Ueber Preussens rheinische Mark und über Bundesfestungen 1815.
Drittes Heft: Klage um drei Helden; Die Aristokratie; Welche Franzosen ich denn eigentlich meine?; Jedem das Seine, und noch ein Wink über die möglichen diplomatischen Ansichter der Wiederherstellung unserer alten Gränzen gegen Frankreich; Ansichten und Zweifel.
Viertes Heft: Ueber den teutschen Studentenstaat; Bericht an den König über die Lage Frankreichs und die Verhältnisse mit den fremden Mächten, eingereicht den 20. Julius 1815 von dem Herzog von Orleans]

Nachdr.:
Die Franzosen und wir: oder wie wir uns selbst zuerst vergessen, in: Journal Nieder- und Mittel-Rhein 1815, Nr. 94 vom 08.08., S. 803f.
Die Franzosen und wir: oder wie wir uns selbst zuerst vergessen, in: Tagesblatt der Geschichte 1815, Nr. 170 vom 26.08.
Joachim Mürat bei seiner Rückkunft in Neapel nach dem glorreichen Feldzuge vom Frühlinge 1815, in: Journal Nieder- und Mittel-Rhein 1815, Nr. 98 vom 17.08., S. 839f.
Welche Franzosen ich denn eigentlich meine?, in: Christliches und Türkisches, 1828, S. 182-188.

Der Wächter, eine Zeitschrift in zwanglosen Heften von Ernst Moritz Arndt, Bd. 2, Köln 1815.
[Erstes Heft: Fantasien zur Berichtigung der Urtheile über künftige teutsche Verfassungen; Briefe des Marquis de Chabannes an den Exminister, Grafen von Blacas. London, den 26. April; Geschichte der Gesandschaft in dem Großherzogtum Warschau im Jahre 1912, von De Pradt, Erzbischof von Mecheln, damals Gesandten zu Warschau; Geschichte der geheimen Gesellschaften des Heeres und der soldatischen Verschwörungen, welche die Zerstörung der Regierung Bonarpartens zum Zweck gehabt haben; Fünf oder Sechs Wundern Gottes.
Zweites Heft: Fantasien zur Berichtigung der Urtheile über künftige teutsche Verfassungen (Fortsetzung); Kurze Uebersicht der politischen Lage Frankreichs vom Monat März 1814 bis zum Monat Junius 1815; Von Napoleon und von Frankreich durch Herrn Azars; Und wieder vom Haß;
Drittes und viertes Heft: Fantasien zur Berichtigung der Urtheile über künftige teutsche Verfassungen (Schluß); Historische Entwicklung des Einflusses Frankreichs und der Franzosen auf Teutschland und die Teutschen (von Friedrich Rühs); Ueber die europäische Revolution (von C. J. B. Bonnin); Ein Wort über die Pflegung und Erhaltung der Forsten und der Bauern im Sinne einer höheren, d. h. menschlichen Gesetzgebung]

Rez.: Freimüthige Blätter für Deutsche in Beziehung auf Krieg, Politik und Staatswirtschaft. Eine Zeitschrift in zwanglosen Heften, hg. v. Friedrich v. Cölln, Berlin 1816, 3. Bd., Heft 9, S. XLIII-XLVIII.
Nachdr.: Ein Wort über die Pflegung und Erhaltung der Forsten und der Bauern im Sinne einer höheren, d. h. menschlichen Gesetzgebung, Schleswig 1820. [siehe dort]

Über den Bauernstand und über seine Stellvertretung im Staate, Berlin 1815.
Der Aufsatz sollte ursprünglich im Tagesblatt der Geschichte erscheinen, wurde aber von der Zensur abgelehnt. Arndt plädiert hier, durchaus in Anlehung an schwedische Verhältnisse, für eine starke Stellung eines freien Bauernstandes und Beschränkung des Großgrundbesitzes.

Rez.: Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle 1815, Bd. 3, Nr. 250, Sp. 430-432.
Übersetzung: Om bondeståndet och desz representation i staten, af Ernst Moritz Arndt. Öfwersättning. Strengnäs 1817.

Lied auf den Sieg beim schönen Bunde, Köln 1815.

Nachdr.:
in: Tagesblatt der Geschichte 1815, Nr. 135 vom 08.08.
in: Journal Nieder- und Mittel-Rhein 1815, Nr. 86 vom 20.07., Sp. 737f.
Lied auf den Sieg beim schönen Bunde, [Berlin] 1815.
Der Sieg beim schönen Bunde durch Blücher und Wellington, Bremen [1815].
Lied auf den Sieg beym schönen Bunde, gedichtet von E. M. Arndt componirt mit Begleitung des Pianoforte von J. H. C. Bornhardt, Braunschweig [o. J.].

Ueber Preussens Rheinische Mark und über Bundesfestungen, 1815.
Die Schrift erschien in einer Auflage von vermutlich um die 2.500 Exemplaren. Arndt sieht in Preußen den deutschen Hegemon, der Deutschlands Einheit bringen wird, in den süddeutschen Ländern dagegen die Verräter an der nationalen Sache. Auch Frankreich und England werden wegen ihrer antipreußischen Politik kritisiert.

Rez.:
Noch etwas über Preußens rheinische Mark, in: Freimüthige Blätter für Deutsche in Beziehung auf Krieg, Politik und Staatswirtschaft. Eine Zeitschrift in zwanglosen Heften, hg. v. Friedrich v. Cölln, Berlin 1816 [vielmehr 1815], 2. Bd., Heft 5, S. 65-70. Der Autor polemisiert dagegen, dass Preußen die Vereinigung mit Süddeutschland ggf. mit Krieg herbeiführen solle. Davon hat Arndt aber nichts geschrieben.
Freimüthige Blätter für Deutsche in Beziehung auf Krieg, Politik und Staatswirtschaft. Eine Zeitschrift in zwanglosen Heften, hg. v. Friedrich v. Cölln, Berlin 1816 [vielmehr 1815], 2. Bd., Heft 6, S. 141f.
Ausz.:
in: Freimüthige Blätter für Deutsche in Beziehung auf Krieg, Politik und Staatswirtschaft. Eine Zeitschrift in zwanglosen Heften, hg. v. Friedrich v. Cölln, Berlin 1815, 1. Bd., Heft 4, S. 99-112.
in: Tagesblatt der Geschichte 1815, Nr. 159 vom 10.08.
in: Wächter 1(1815) S. 186-215.
Miszellen, in: Frankfurter Staats-Ristretto, Frankfurt am Main 1815, Nr. 262 vom 19.09. u. Nr. 266 vom 23.09.

Die vornehmen Bettler, in: Tagesblatt der Geschichte 1815, Nr. 141 vom 17.07.

Nachdr.: in: Wächter 1(1815) S. 99-102.

[Vorrede] Deutsche Trachten. Erstes Heft, mit einer Vorrede von E. M. Arndt, Berlin 1815. [mehr nicht erschienen, Vorrede mit 4 Seiten und 4 farbig gedruckten Kupfertafeln, 12 altdeutsche Trachten]

Nachdr.: Ueber deutsche Kleidung, in: Nieder-Elbischer Merkur, Hamburg 1816, S. 14, S. 81-89.

Politische Rügen, in: Freimüthige Blätter für Deutsche in Beziehung auf Krieg, Politik und Staatswirthschaft. Eine Zeitschrift in zwanglosen Heften, Band 1, Heft 1-4, Berlin 1815, H. 1., S. 74-88.
Der Aufsatz sollte ursprünglich im Tagesblatt der Geschichte erscheinen, wurde aber von der Zensur abgelehnt. Eine Veröffentlichung in einer Zeitschrift war allerdings möglich. Arndt plädiert hier für die komplette Eingliederung des Kg. Sachsen in Preußen und meint, dass dies lediglich eine Wiedervereinigung sei.

Der Storch und seine Familie. Eine Tragödie in drei Aufzügen nebst einer Zugabe, Leipzig 1816. [vielmehr 1815]
[Titelauflage von 1803, siehe dort]

Die Huldigung in Aachen, in: Journal Nieder- und Mittel-Rhein, 1815, Außerordentliche Beilage Nr. 7 vom 14.05., S. 476-478 (SonnBeilage zu Nr. 57 vom 13.05)
Die Huldigung fand am 15. Mai statt, Arndts Leitartikel bereitete das Publikum darauf vor. Der General-Gouverneur Johann August Sack übernahm damit offiziell die Rheinprovinz für Preußen.

[Einleitung], Ueber die Huldigung in Aachen, in: [Heuberger], Die Huldigungsfeier in Aachen am 15ten Mai 1815, Aachen [1815], S. I-IV.
Arndt steuert hier die Einleitung bei.

Ueber die Huldigung in Aachen von Ernst Moritz Arndt, [1815].

Nachdr.: Deutschland. Aus einem Aufsatze von E. M. Arndt über die Huldigung in Aachen, in: Tagesblatt für Geschichte 1815, Nr. 108 vom 31.05.

Vom Nieder-Rhein, vom 5. Juni, in: Tagesblatt für Geschichte 1815, Nr. 118 vom 14.06.
Hier rückt Arndt von seinem ursprünglich negativen Urteil über Köln ab.

Ein Wort von 1814 und das Wort von 1815 über die Franzosen, [Frankfurt am Main] 1815.
[Das Wort von 1814 (= Neuabdruck von „Noch ein Wort über die Franzosen und über uns“ von 1814); Das Wort von 1815]
Die Schrift erschien in einer Auflage von 1.000 Stück. Durch den erneuten Krieg mit Frankreich fühlte sich Arndt in seiner Haltung gegen Frankreich bestätigt. Vor diesem Hintergrund und dem heftigen Widerspruch seiner Zeitgenossen zum Trotz erneuerte er seine Forderung nach „Franzosenhaß“.

[Gedicht], in: Commers und Liederbuch (neues deutsches allgemeines), Germanien 1815.
Siehe auch die zweyte, vermehrte Auflage 1816.

Anz.Oesterreichisch-Kaiserliche privilegierte Wiener Zeitung 1815, Nr. 298 vom 25.10., S. 844, linke Kolumne oben. [Dort auch bisher der einzige Nachweis.]

 

1816

Der Wächter, eine Zeitschrift in zwanglosen Heften von Ernst Moritz Arndt, Bd. 3, Köln 1816.
[Erstes u. zweites Heft: Sankt Christoph; Der neue Phacton; Zum neuen Jahr; Ein Wort über die Pflegung und Erhaltung der Forsten und der Bauern im Sinne einer höheren, d. h. menschlichen Gesetzgebung (Schluß); Vom Wiener Kongreß von Herren de Pradt, 2 Theile, Paris 1816; Gedichte: Klinglieder; Wehmuth; An die Nachtigall; An die Wehmuth; Frühling; Des Knaben Abendlied; Sehr lustige und erbauliche Geschichte von dem alten heidnischen Propheten Bileam; Die Geschichte von den zwei Apfelbäumen; Herr Peter; Liebestod; Die Verwandlung; Herr Peter und klein Christel (aus dem Schwedischen)]

Rez.: Freimüthige Blätter für Deutsche in Beziehung auf Krieg, Politik und Staatswirtschaft. Eine Zeitschrift in zwanglosen Heften, hg. v. Friedrich v. Cölln, Berlin 1816, 3. Bd., Heft 10, S. LXL-LXLIV.

Zum Neuen Jahre 1816, Köln 1816.
Hierbei handelt es sich um eine Sonderausgabe der ersten Hefte von Band 3 des Wächters. Die Wiener Zensur verbot diese Schrift im Juni 1816 unter „erga schedam“.

Übersetzung: Tidens tecken. En blick på den historiska verldens närvarande tillstånd, Stockholm 1818.

Zur Feier des 18ten Octobers 1814 auf dem Taunus [Gedicht], in: Dank- und Denk-Lieder zur Jahresfeier der Leipziger Schlacht, [gesammelt von Friedrich Ludwig Jahn, Berlin] 1816, S. 7-10.

Deutscher Trost [Gedicht mit Vertonung], in: Liederkranz auf das Jahr 1816, hg. v. Hans Georg Nägli, Zürich [1816], S. 16f.

[13 Lieder], in: Neues deutsches allgemeines Commers- und Liederbuch. Zweyte vermehrte Auflage Germania 1816.
[S. 275f.: Gebet; S. 276f.: Der feste Mann; S. 278f.: Wem Deutsches Blut in seinen Pulsen brennt; S. 281-283: Gold schreit die feige Welt; S. 283-285: Einladung zum Tanz; S. 291f.: Ein Teutscher Mann zu seyn ist Ehre; S. 292-294: Kriegslied 1812 (Frisch auf! und ziehet die Schwerter aus!; S. 308f.: Vaterlandslied (Gott Eisen); S. 318f.: Was ist herrlicher Klang?; S. 331-333: Das Lied vom kühnen Schill; S. 335f.: Der Mann; S. 336-338: Deutscher Trost; S. 348-351: Des Deutschen Vaterland]

 

1817

[Fünf Gedichte] in: Dank- und Denk-Lieder zur Jahresfeier der Leipziger Schlacht, [gesammelt von Friedrich Ludwig Jahn, Berlin] 1817.
[Nr. 1: Auf! danket Gott und betet an; Nr. 2: Wer ist ein Mann? – der beten kann; Nr. 8: WO kommst du her im rothen Kleid; Nr. 11: Es ist in diesen Tagen; Nr. 20: Sind wir vereint zur guten Stunde]

[Drei Beiträge Arndts], in: Deutsche Burschenlieder mit vierstimmig gesetzten Weisen. Erste Sammlung, Jena 1817.

[Sechs Gedichte], in: Deutsche Dank-, Freud- und Heldenlieder des geretteten Volkes von französischer Herrschaft, Köln 1817.
[Des deutschen Knaben Roberts Schwur; Das Lied vom Schill; Gottes Gericht; Das Lied vom Dörnberg; Das Lied vom Grafen Chasot; Der Waffenschmidt der deutschen Freiheit]

[18 Gedichte], in: Handbuch zur ästhetischen und moralischen Bildung für angehende Officiers. Eine Chrestomathie = Harmonia. Vaterlands- und Kriegs-Gedichte der Deutschen, München 1817.
[Weihe S. 23; Der Schwur S. 26; Fahnenschwur, S. 38; Lied der deutschen Wehrmänner, S. 44; Der Soldat, S. 65; Der feste Mann, S. 71; Männerglück, S. 72; Lob des Eisens, S. 74; Muth, S. 82; Soldaten-Kriegslied, S. 100; Frischauf!, S. 153; Einladung zum Tanz, S. 156; Ermunterungslied, S. 158; Bekenntniß, S. 169; Aufbruch, S. 172; Danklieder: 1. S. 188; 2. S. 190; 4. S. 194; Deutscher Trost, S. 247; Des Deutschen Vaterland, S. 249]

Geschichte der Veränderungen der bäuerlichen und herrschaftlichen Verhältnisse in dem vormaligen Schwedischen Pommern und Rügen vom Jahr 1806 bis zum Jahr 1816, als ein Anhang zu dessem im Jahr 1803 erschienenem Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft in Pommern und Rügen, Berlin 1817.

Prinz Victor von Neuwied. Eine deutsche Mähr. Als Handschrift gedruckt, Deuschland [Neuwied] 1817.

Nachdr.: Prinz Victor von Neuwied. Eine deutsche Mähr, in: Isis - encyclopädische Zeitschrift, vorzügl. für Naturgeschichte, vergleichende Anatomie u. Physiologie, hg. v. Lorenz Oken, Jena 1817, Nr. XI/XII, 191. Stck., Sp. 1523-1528.

[Drei Gedichte], in: Nemesis. Zeitschrift für Politik und Geschichte, hg. v. Heinrich Luden, Weimar 1817, Bd. 9, 3. Stück, S. 503-509.
[Die Sprache Teuts, S. 503f.; Der achzehnte October 1816 zu Putbus auf Rügen, S. 504-506; Zum Neuen Jahr 1816, S. 507-509.]

[Beiträge Arndts], in: Rundenlieder: der Gesang ist des Gelags bester Gesell, [hg. v. Friedrich Ludwig Jahn], Berlin 1817.

Cöln und Bonn als preußische Universitäten betrachtet, 27.04.1817.
Gedr. in: Heinrich v. Sybel, Kleine historische Schriften, Bd. 2, München 1869, S. 445-451.
Es handelt sich hier um den Auszug einer Denkschrift Arndts an den preußischen Staatskanzler Hardenberg vom 27.04.1817, in der sich Arndt für die Gründunge einer neuen preußischen Universität in Bonn einsetzt.

Rheingruß dem Kronprinzen von Preussen, bei Seiner Anwesenheit in Bonn und Köln in den ersten Tagen des Augusti [Gedicht], Köln 1817.

[Sechs Gedichte mit Vertonung], in: Liederkranz auf das Jahr 1817, hg. v. Hans Georg Nägli, Zürich [1817].
[S. 4: Der Traum der Unschuld; S. 6: Elisens Lied; S. 19: Freudenlied; S. 28: Liebesnähe; S. 34: Erinnerung; S. 36: Das Wasser]

 

1818

[Gedichte], in: Lieder, welche das rüstige Leben und muthige Streben der wackeren Deutschen und die Großthaten von einigen unserer besten Helden besingen. Für deutsche Sänger, Nordhausen 1818.
Der Nachweis dieses Buches bislang nur über die Anzeige in: Wiener Theater-Zeitung (Bäuerles Theaterzeitung) 1818, Nr. 44 vom 11.04., S. 174, linke Kolumne.

[Vier Lieder], in: Die Liedertafel, Berlin 1818.
1818 erschienen zwei Ausgaben dieses Buches, beide mit derselben Vorrede, aber unterschiedlichen Umfangs. Die andere Ausgabe ist mit einem Inhaltsverzeichnis versehen und enthält von Arndt lediglich das Lied: Feuer und Geist.
[S. 247: Trinklied nach Anakreon (Rungenhagen); S. 347f.: Feuer und Geist (Arndt u. Zelter); S. 498-501: Gieb, blanker Bruder, gieb mir Wein (Arndt u. Rungenhagen); S. 539f.: Mein Vaterland, 5-Strophige Fassung, Arndt u. Zelter]

Volksliedsammlung Arndts von 1818.
Gedr. in: Karl Schulte Kemminghausen, eine unbekannte Volksliedsammlung Ernst Moritz Arndts, in: Volkskundliche Beiträge. Richard Wossidlo am 26. Januar 1939 zum Dank dargebracht von Freunden und Verehrern und dem Verlag, Neumünster 1939, S. 169-179.
Es ist dies eine historisch-kritische Edition einer bislang nur in Auszügen publizierten Volksliedsammlung, die Arndt im Februar 1818 an August von Haxthausen gesandt hatte. In dem Artikel, S. 169, auch Arndts Begleitschreiben.

Geist der Zeit, Teil 4, Berlin 1818.
Es ist dies angesichts wieder erstarkender reaktionärer Kräfte ein mutiges Buch, das nicht zuletzt das Polizeisystem und das Spitzelwesen anprangert.

Rez.:
Freimüthige Blätter für Deutsche in Beziehung auf Krieg, Politik und Staatswirtschaft. Eine Zeitschrift in zwanglosen Heften, hg. v. Friedrich v. Cölln, Berlin 1818, Heft 11, S. CCCXXXVI-CCCXL.
Heidelbergische Jahrbücher der Literatur für Theologie, Philosophie und Pädagogik 12, I(1818) Nr. 25f.; S. 396-408.
Ausz.:
Das Turnwesen nebst einem Anhang, Leipzig 1842. [Siehe dort]
Unsere Sprache und ihr Studium, in: Freimüthige Blätter für Deutsche in Beziehung auf Krieg, Politik und Staatswirtschaft. Eine Zeitschrift in zwanglosen Heften, hg. v. Friedrich v. Cölln, Heft 9, Berlin 1818, S. 799-804.
Adaption:
Reflexionen aus der teutschen Vorzeit zur Beherzigung der Gegenwart. Nachahmung der geistvollen Manier Arndt's, Marburg 1818.

[Vorlesungsankündigung Arndts], in: Vorlesungen auf der Königlich Preußischen Rhein-Universität.
[Geschichte des deutschen Volks und Reichs]

Von dem Wort und dem Kirchenliede, nebst geistlichen Liedern, Bonn 1819 [vielmehr 1818].
Arndt schreibt über die Macht des Wortes, die Situation des Protestantismus zu Beginn des 19. Jh.s und schlägt ein überkonfessionelles Gesangbuch vor.

Rez.: Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle 1819, Ergänzungsblätter, Nr. 101, Sp. 801-806.

Wer soll der Hüter seyn. Denkmal auf Max Schenkendorf [Gedicht], [o. O. 1818].

Nachdr.: in: Cornelia. Taschenbuch für Deutsche Frauen, hg. v. Aloys Schreiber, Bd. 5, Heidelberg 1820, S. 220-222.

[mehrere Lieder], in: Allgemeines Commers- und Liederbuch mit mehrstimmigen Melodien und beigefügter Clavierbegleitung, hg. v. Albert [Gottlieb] Methfessel, Rudolstadt 1818. [frdl. Hinweis von Prof. Werbeck]

[Zwei Lieder], in: Neues Commersbuch. Germania 1818, S. 352-357.
[Bundeslied u. Des Deutschen Vaterland]

[14 Lieder mit Vertonung], in: Deutsche Lieder für Jung und Alt, [hg. v. Groos u. Bernhard Klein], Berlin 1818.
[Auf Viktoria; Aus Feuer ward der Geist erschaffen; Bringt mir Blut der edlen Reben; Der Gott der Eisen wachsen ließ; Deutsches Herz verzage nicht; Es zog aus Berlin ein tapfrer Held; Frisch auf ihr deutsche Schaaren; Sind wir vereint zur guten Stunde; Was blasen die Trompeten; Was ist des deutschen Vaterland; Wem gebührt der höchste Preis; Wer ist ein Mann; Wer ist würdig unsrer großen Todten; Wer mag der rechte Spielmann sein]
Arndt moniert in einem Brief an den Verleger Reimer die starken Veränderungen seiner Lieder (Nothgedr. Bericht II, S. 58).

Unsere Sprache und Studium, in: Hermann. Zeitschrift von und für Westfalen, Hagen 1818, S. 199-202, 216-218, 283-286, 311-313 u. 326-330.

Nachdr.: in: Geist der Zeit 4, 1818, S. 397-452. [siehe dort]

Mährchen und Jugenderinnerungen. Erster Theil, Berlin 1818.
Der zweite Teil erschien 1843, siehe auch dort. Die Meinungen zu Arndt als Märchenerzähler gehen weit auseinander, vgl. dazu auch Hermann Hesse, Vom alten Arndt, in: Vossische Ztg. 1914, Nr. 620 vom 0.612., Vierte Beilage.

Ausz.: Abenteuer des Johann Dietrich. Märchen von der Insel Rügen (Bibliothek für meine Kinder 7) Leipzig 1848.

Aufruf an die Deutschen zum gemeinschaftlichen Kampfe gegen die Franzosen, Dresden 1818.

Gedichte, Erster Theil, Frankfurt am Main 1818.

Gedichte, Zweiter Theil, Frankfurt am Main 1818.
Eine andere Variante des Gedichtes: Dem Vater Pritzbuer zu Gartz in Rügen zu seinem fünfundachtzigstem Jahrestage, S. 264, bringt: Heimatbriefe Ernst Moritz Arndts. Aus dem Besitz und unter Mitwirkung v. Josef Loevenich hg. v. Erich Gülzow, (Pommersche Jahrbücher, Ergänzungs-Band 3) Greifswald 1919, S. 241.

Erinnerungen aus Schweden. Eine Weihnachtsgabe, Berlin 1818.

Volkslieder. Von der Insel Rügen, mitgetheilt von E. M. Arndt, in: Wünschelruthe. Ein Zeitblatt, hg. v. H. Straube u. J. P. v. Hornthal, Göttingen 1818.
[Nr. 46, S. 181: Der Spielmannssohn, Nr. 50, S. 198: Die drei Königstöchter; Nr. 51, S. 203: Jägerlied.]

[Zwei Gedichte], in: Der 18te Juni des Jahres 1815, auf der Höhe des Galtgarb gefeiert von Königsbergs Burschen, beschrieben von Einem derselben, Königsberg [1818], S. 38-40.

Ablehnung Arndts an der Mitarbeit an den Monumenta Germaniae Historica vom 16.06.1818.
Gedr. in: G[eorg] H[einrich] Pertz, Das Leben des Ministers Freiherrn vom Stein, Bd. 5, 1815-1823, Berlin 1854, S. 271-274.

 

1819

[Vorlesungsankündigungen Arndts], in: Vorlesungen auf der Königlich Preußischen Rhein-Universität.
[1. Anweisung zum Studium und Leben, 2. Geschichte des Teutschen Reichs und Volks]

Fragmente über Menschenbildung. Dritter Theil, Briefe an Psychidion, oder: Ueber weibliche Erziehung, Altona 1819.

 Rez.: Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle u. Leipzig 1820, 4. Bd., Ergänzungsblätter, Sp. 217-221.

[Fünf Lieder], in: Adolf Ludwig Follen, Freye Stimmen frischer Jugend, Jena 1819.
[Nr. 8: Des teutschen Knaben Roberts Schwur; Nr. 19: Der Freyheit Schlachtruf = Der Gott, der Eisen wachsen ließ; Nr. 33: In der Schlacht – In die Schlacht; Nr. 49: Hermanns Siegeslied; Nr. 57: Der Blücher = Was blasen die Trompeten?]

Das Lied vom Rittersporn [Gedicht], in: Rheinisch-Westfälischer Anzeiger, Hamm 1819, Nr. 13 vom 13.03.

Die Stadt Bonn und ihre Gegend, in: Jahrbuch der preußischen Rhein-Universität, Bd. 1, Heft 1, Bonn 1819, hg. v. E. M. Arndt u. A. v. Schlegel, S. 61-70.
Der Band 1 wurde 1821 mit dem 4. Heft abgeschlossen.

Nachdr.:
in: Lebensbilder aus dem preussischen Rheinlande. Ein belehrendes und unterhaltendes Lesebuch für Schule und Haus, hg. v. Friedrich Adolf Beck, Neuwied 1831 u. 1842, S. 301-307.
in: Erinnerung an Bonn in Liedern und Bildern, Bonn [1837], S. 70-74.

Fragen und Antworten aus teutschen Alterthümern und teutscher Sprache, in: Jahrbuch der preußischen Rhein-Universität, Bd. 1, Heft 2-3, Bonn 1821, S. 99-158.
Der Band 1 wurde 1821 mit dem 4. Heft abgeschlossen.

Nachruf an Johann Friedrich Hinrichs, in: Rheinisch-Westfälischer Anzeiger, Hamm 1819, Nr. 33 vom 24.04., S. 649f.

Erklärung, in: Allgemeine Zeitung Nr. 344 vom 10.12., S. 1376.
Erklärung von Arndt, F. G. u. C. T. Welcker zu den gegen sie eingeleiteten Untersuchung wegen demagogischer Umtriebe, datiert auf den 02.12.1819. Das Presseecho war stark und weiträumig, wie die wenigen, unten abgeführten Beispiele belegen.

Nachdr.:
in: Lemberger Zeitung 1819, Nr. 155 vom 27.12., S. 801f.
Presseecho:
Oesterreichisch Kaiserlich privilegierte Wiener Zeitung 1819, Nr. 174 vom 02.08., S. 694, linke Kolumne.
Lemberger Zeitung 1819, Nr. 96 vom 11.08., S. 488f.
Gazetta die Milano 1819, Nr. 228 vom 16.08., S. 1071.
Kais. Königl. Schlesische Troppauer-Zeitung 1819, Nr. 65 vom 16.09., S. 716.

Von dem Wort und dem Kirchenliede nebst geistlichen Liedern, Bonn 1819.

 

1820

[Vorlesungsankündigungem Arndts], in: Vorlesungen auf der Königlich Preußischen Rhein-Universität.
[1. Einleitung in die neuere Geschichte, 2. Staatengeschichte erster Theil, welcher die Staaten Germanischer Abkunft enthalten wird, nach Spittlers Entwurf der Europ. Staaten, hg. v. Sartorius, 3. Geschichte des Teutschen Volks und Reichs]

[Vorlesungsankündigungen Arndts], in: Vorlesungen auf der Königlich Preußischen Rhein-Universität.
[1. Erläuterungen von Tacitus' Germania, dabei die germanische Urgeschichte; 2. Geschichte des deutschen Volks und Reichs; 3. Geschichte unseres, d. h. des achtzehnten Jahrhunderts bis auf unsere Tage]

Julfesten af E.M. Arndt. Öfversättning, O.U. Arborelius & comp, Fahlun 1820.

Ein Wort über die Pflegung und Erhaltung der Forsten und der Bauern im Sinne einer höheren d. h. menschlichen Gesetzgebung, Schleswig 1820.
Erstabdruck im Wächter 2, 1815, siehe dort. Arndt hat dieser Schrift ein zusätzliches Vorwort vorangestellt. Dieses Vorwort war der Grund, dass das Buch nicht in Preußen gedruckt werden konnte.

Rez.: Leipziger Literatur-Zeitung, 1824, Nr. 186, Sp. 1481-1484.

Das Lied von Lieb’ und Zorn, an ** [Gedicht], in: Kieler Beyträge, Schleswig u. Leipzig 1820, Bd. 1, S. 135f.

Das Lied von Lieb’ und Zorn [Gedicht], in: Rheinisch-Westfälischer Anzeiger, Hamm 1820, Nr. 11 vom 05.02., Unterhaltungsbeilage Nr. 4.

[Stammbuchblatt 28.02.1820], in: Bonner Streifzüge. Aus dem Posonyischen Handschriften-Archiv, in: Bonner Zeitung 1899, Nr. 96 vom 34.04., Zweites Blatt (1. Kolumne)

Sehnsuch nach dem Geist [Gedicht], in: Rheinisch-Westfälischer Anzeiger, Hamm 1820, Nr. 41 vom 20.05., Sp. 885f.

Lied für den 18ten des Weinmondes 1818 [Gedicht], in: Rheinisch-Westfälischer Anzeiger, Hamm 1820, Nr. 85 vom 20.10., Sp. 1907-1910.

 

1821

Über den deutschen Bund [d. i. ein beabsichtigter Verein deutschgesinnter Bürger].
Gedr. in: Auszüge aus E. M. Arndts Aufzeichnungen während seiner Untersuchung 1821. Mitget. v. Heinrich Meisner, in: Literarische Mittheilungen (Festschrift zum zehnjährigen Bestehen der Litteraturarchiv-Gesellschaft in Berlin) Berlin 1901, S. 51-62.

[Vorlesungsankündigung - Absage], in: Vorlesungen auf der Königlich Preußischen Rhein-Universität.
[„Prof. Arndt wird die Fortsetzung seiner Vorlesungen zur gehörigen Zeit anzeigen.“]

Presseecho:
Der Wanderer 1820, Nr. 337 vom 02.12., S. 580, rechte Kolumne.
Österreichischer Beobachter 1820, Nr. 333 vom 28.11., S. 1555, rechte Kolumne Mitte.

Ein abgenöthigtes Wort aus seiner Sache, zur Beurtheilung derselben, Altenburg u. Leipzig 1821.
Arndt wehrt sich gegen die Vorwürfe geheimer Umtriebe und beklagt die Ungesetzlichkeit der gegen ihn geführten Untersuchungen.

[Beiträge], in: Rheinisch-Westfälischer Musenalmanach auf das Jahr 1821, hg. v. Friedrich Rassmann, Hamm 1821.

Reformations-Lieder, in: Reformations-Almanach auf das Jahr 1821, 3. Jg., S. 139-144.

[Zwölf Lieder], in: Auswahl deutscher Volks- und Burschen-Lieder, Berlin 1821.
[S. 1: Sind wir vereint; S. 11: Was ist des Deutschen Vaterland; S. 18: Was blasen die Trompeten; S. 35: Auf Viktoria; S. 16: Der Gott, der Eisen; S. 41: Es zog aus Berlin; S. 73: Wem deutsches Blut; S. 76: Wer ist ein Mann; S. 77: Der Knabe Robert; S. 84: Wer ist würdig unser; S. 133: Aus Feuer ward; S. 139: Bringt mir Blut]

[Fünf Gedichte], in: B. von Chlingensperg, Auswahl von Kriegs- und vaterländischen Liedern, für Baiern und andere deutsche Länder zur Erhöhung des kriegerischen Geistes, o. O. 1821.
[S. 46f.: Des Deutschen Vaterland; S. 98f.: Frisch auf!; S. 199f.: Deutsches Herz; S. 242f: Männerglück; S. 245f.: Der feste Mann]

 

1822

[18 Lieder], in: Lieder teutscher Jugend, Stuttgart 1822.
[Nr. 20: Des Teutschen Vaterland; Nr. 21: Festlied = Sind wir vereint zur guten Stunde; Nr. 27: Des teustchen Knaben Robert Schwur; Nr. 29: Der Mann = O wie seelig ist der Mann, der in Wahrheit sagen kann; Nr. 31: Der feste Mann = Wer ist ein Mann; Nr. 36: Teutscher Trost; Nr. 46: Hermanns Siegeslied; Nr 60: Pronz Victor von Neuwied; Nr. 62: Das Lied vom Schill; Nr. 65: Dörnberg; Nr. 66: Das Lied vom Grafen Cahsot; Nr. 67: Scharnhorst = Wem gebührt der höchste Preis?; Nr. 68: Auf Scharnhorsts Tod; Nr. 70: Der Hüter (Max Schenkendorf); Nr. 71: Das Lied vom Blücher, Nr. 74: Klage um drey junge Helden; Nr. 79f.: Feyergesänge für den achtzehnten des Siegesmondes, das Allerteutschenfest]
Dies Buch erlebte weitere Auflagen, in denen Arndt immer gut vertreten war.

 

1823

Lied für den achtzehnten Oktober 1818 [Gedicht], in: Musenalmanach für das Rheinland und Westphalen, hg. v. Friedrich Rassmann, Köln 1823, S. 131-133.

[23 Lieder], in: Teutsches Liederbuch zunächst zum Gebrauche für Hochschulen, [hg. v. Eduard Fischer], Stuttgart 1823.
[Nr. 1: Des Teutschen Vaterland; Nr. 35: Teutscher Trost; Nr. 36: Des teutschen Knaben Schwur; Nr. 69-73: Fünf Lieder von Arndt (Wer ist ein Mann; Der Gott, der Eisen wachsen ließ; Die Fahnen wehen; Hinaus ins Feld; Zum Ausmarsch 1815); Nr. 82: Die Leipziger Schlacht; Nr. 94: Auf Victoria! Auf Victoria! Welch’ ein Klang aus Niederland!; Nr. 106: Hermanns Siegeslied; Nr. 177: Schill; Nr. 120: Doernberg; Nr. 122: Scharnhorst, der Ehrenbote; Nr. 126: Blücher; Nr. 132: Friesen; Nr. 158: Sind wie vereint zur guten Stunde; Nr. 191: Das runde Lied; Nr. 194f.: Zwey Lieder von Arndt (Weinlieder); S. 264: Sonne, Mond und Sternlein; Nr. 287: Muth]

 

1824

Sechs Stimmen über geheime Gesellschaften und Freimaurerei, Solothurn [vielmehr Leipzig] 1824. I . Von Joh Struve. II. Ernst Mor. Arndt. III. Adolph von Knigge. IV. Henrich Steffens. V. Joh. Fr. Meyer. VI. Ign. Aurel.
[Ist ein Ausz. aus Geist d. Zeit IV, Berlin 1818, S. 203-220.]

 

1826

Nebenstunden. Orkney und Shetland, Leipzig 1826.

Rez.:
The Monthly Review or Literary Journal, London 1826, Vol. III, S. 476-480.
Leipziger Literatur-Zeitung, 1829, Nr. 266, Sp. 2127f.
Blätter für literarische Unterhaltung, 1826, Nr. 116 vom 18.11., S. 461-464; Nr. 117 vom 20.11, S. 465-468; u. Nr. 118 vom 21.11., S. 461-472.
Übersetzung: Arndt's Leisure Hours, London 1826.

[Beiträge], in: H. A. v. Kamp, Festlieder für Elementarschulen, mit beigefügten bekannten und beliebten Choral- und Volksmelodien, H. 2, Krefeld 1826.

[Gedenkblatt vom 08.09.1826], in: Bonner Streifzüge. Aus dem Posonyischen Handschriften-Archiv, in: Bonner Zeitung 1899, Nr. 96 vom 34.04., Zweites Blatt (2. Kolumne)

 

1828

Winke aus germanischen Sprachen, Gebräuchen und Gesetzen, in: Rheinisches Museum für Philologie, Geschichte und griechische Philosophie, hg. v. B. G. Niebuhr u. Chr. A. Brandis, Bonn 2(1828) S. 242-252 u. 344-266.

Kleine Sprachbemerkungen aus und zu Büchern, in: Rheinisches Museum für Philologie, Geschichte und griechische Philosophie, hg. v. B. G. Niebuhr u. Chr. A. Brandis, Bonn 2(1828) S. 484-498.

Blücher [Gedicht], in: Turnlieder, Rostock 1828, S. 9f.

Christliches und Türkisches, Stuttgart 1828.
[enthält: Fantasien zur Berichtigung der Urtheile über künftige deutsche Verfassungen; Erste Zugabe: Welche Franzosen ich denn eigentlich meine?; Zweite Zugabe: Zum neuen Jahr; Einige Anmerkungen zur Länderkunde des Protestantismus und zu Friedrich von Schlegels Geschichte der alten und neuen Literatur; Die Griechen oder Türkische Sache]

Rez.: Leipziger Literaturzeitung, 1829, Bd. 101, Sp. 807f.

Einige Anmerkungen zur Länderkunde des Protestantismus und zu Friedrich von Schlegels Geschichte der alten und neuen Literatur, Stuttgart 1828.
Enthalten in: Schriften für und an seine lieben Deutschen III, Leipzig 1845, S. 1-66.

 

1829

Bemerkungen über die Sammlung der Geschichtsquellen [Monumenta Germaniae Historica], undatiert.
Gedr. in: G[eorg] H[einrich] Pertz, Das Leben des Ministers Freiherrn vom Stein, Bd. 6, 2. Hälfte, 1829-1831, Berlin 1855, Beilagen, S. 129f.

 

1830

Einleitung zu historischen Karakterschilderungen, Berlin 1830.
[Titelauflage der Ausgabe von 1810, siehe dort]

 

1831

Die Frage über die Niederlande und die Rheinlande, Leipzig 1831.

Rez.:
Blätter für literarische Unterhaltung, 1831, I, Nr. 123 vom 03.05. u. Nr. 124 vom 04.05., S. 539f. u. 543f.
[Herold], Bitt’ ums Wort. Eine kleine halbe Stunde mit Arndt und Jahn, Straßburg 1831.

[Sechs Gedichte], in: Musenalmanach für 1831, 2, hg. v. Amadeus Wendt, Leipzig 1831.
[Zorn und Liebe; Vermahnung an den irdischen Stolz; Zuruf; Lehre an den Sohn; An P.; An die von Weiland]

[Sieben Gedichte], in: Teutsche Geschichten aus dem Munde teutscher Dichter. Geordnet, mit Bemerkungen begleitet und besonders für den Unterricht in der teutschen Sprache und Geschichte, hg. v. Karl Wagner, Damstadt 1831.
[Des Teutschen Vaterland; Teuts Sprache; Die alten Teutschen; Siegeslied nach der Hermannsschlacht; Das Lied vom Schill; Das Lied vom Feldmarschall; Die Schlacht beim schönen Bunde]

Karl Freiherr vom und zum Stein. Gestorben den 29. Junius 1831, in: Allgemeine Zeitung 1831. Außerordentliche Beilage Nr. 337-343 vom 01.-05.09, S. 1345, 1349, 1353, 1361 u. 1369.

Nachdr.: in: Erinnerungen aus dem äußeren Leben, Leipzig 1840, S. 365-381. [siehe dort]

Mehrere Ueberschriften nebst einer Zugabe zum Wendtschen Musenalmanach für 1832, Leipzig 1831.
Es handelt sich um eine Aufsatzsammlung inklusive einer Entgegnung auf Schlegels Angriffe auf Arndt in Wendts Musenalmanach von 1832.
[enthält: Nachruf dem Freiherrn Karl von Stein, und Vorschlag zu einem Denkmal desselben; Ueber Demokratie und Centralisation; Polen, ein Spiegel der Warnung für uns; Zugabe zum Wendtschen Musenalmanach für 1832 = Gedicht]

Ausz: Arndt u. A. W. von Schlegel, in: Conversations-Saal und Geister-Revüe. Ein Panorama interessanter Personen, Gedanken und Zeitmaterien, für Menschenkenntniß und Wissenschaft. Gedacht und gesammelt von Magis Amica Veritas, hg. v. Heinrich Eberhard Gottlob Paulus, Stuttgart 1837, S. 69-71.

[Lieder], in: Zwölf Volkslieder für vier Männerstimmen gesetzt und der tübinger Liedertafel gewidmet von Fr. Silcher, Op. 14, [1831?].

Rez.: Blätter für literarische Unterhaltung 1831, Nr. 350 vom 16.12., S. 1511.

 

1832

[Fünf Gedichte], in: Musenalmanach für 1832, hg. v. Amadeus Wendt, 2. Jg., Leipzig 1832, S. 169-177 u. 338-341.
[Lied (bei den Freudenfeuern des 18. des Weinmonds zu singen); Die Festigkeit; Erinnerung; Mein Schatz; An Ch. P.]

[Zwei Gedichte], in: Volksstimmen. Sammlung von Gesängen für alle Deutsche, Neustadt 1832.
[S. 58-60: Des Deutschen Vaterland; S. 60-62: Bundeslied

 

1833

[Zwei Gedichte], in: Deutscher Musenalmanach, hg. v. Adelbert v. Chamisso u. Gustav Schwab, 4. Band, Leipzig [1833], S. 94-98.

 

1834

[Sechs Gedichte], in: Preußen’s Ruhm und Ehre unter Sr. Maj. dem Könige Friedrich Wilhelm III. Oder Deutschland’s Befreiungskampf von 1813-1815. Geschildert von deutschen Dichtern. Ein vaterländisches Erinnerungsbuch für Deutschland, besonders für Preußen. Chronologisch geordnet u. hg. v. Friedrich Adolf Beck, Kreuznach 1834.

[Rez. Arndts], Des Meisters Gottfried Hagen Reimkronik der Stadt Cöln aus dem dreizehnten Jahrhundert mit Anmerkungen und Wörterbuch zum ersten Mal vollständig herausgegeben von E. von Groote Stadtrath, Cöln 1834, in: Gemeinnützige und unterhaltende rheinische Provinzial-Blätter, hg. unter Mitwirkung vieler Gelehrter etc. v. Jacob Nöggerath, Neue Folge, 1. Jg., Ditter Band, Köln 1834, S. 62-65.

Belgien und was daran hangt, Leipzig 1834.
Arndt nimmt die Neuordnung des belgisch-niederländischen Raumes zum Anlass für eine weltpolitische Rundschau, wobei er sich auf die innerdeutschen Verhältnisse konzentrierte. Republikanische Unruhen verurteilte er, den Zollverein begrüßte er und verlangte eine bessere Heeres- und Rechtsverfassung. In Preußen sah er weiterhin den Garanten deutscher Unabhänigkeit.

Rez.:
Repertorium der gesammten deutschen Literatur, hg. im Vereine mit mehreren Gelehrten von E. G. Gersdorf, Jahrgang 1834, Zweiter Band, Leipzig 1834, S. 140f.
Friedrich Christoph Schlosser, in: Heidelbergische Jahrbücher der Litteratur für Theologie, Philosophie und Pädagogik, 27. Jg., 1834, Nr. 31, S. 489f.
Theodor Mundt, in: Schriften in bunter Reihe zur Anregung und Unterhaltung, hg. v. Theodor Mundt, erstes Heft, Leipzig 1834, S. 132-134.

Leben eines evangelischen Predigers, des Christian Gottfied Aßmann zu Hagen in Vorpommern, hg. v. Ernst Moritz Arndt, Berlin 1834.

Rez.: Repertorium der gesammten deutschen Literatur, hg. im Vereine mit mehreren Gelehrten von E. G. Gersdorf, Jahrgang 1834, Dritter Band, Leipzig 1834, S. 67f.

Dem Herrn Professor und Pfarrer Dr. Karl Heinrich Sack am Tage seines Abschiedes vom Pfarramte der evangelischen Gemeinde zu Bonn, dankbar gewidmet. Den 30, November 1834, [Bonn 1834].
Dieses Gedicht wurde separat gedruck und dem Pfarrer überreicht.
Gedr. in: Gemeinnützige und unterhaltende Rheinische Provincial-Blätter für alle Stände, hg. unter Mitwirkung vieler Gelehrten, Beamten (...) v. Jacob Nöggerath, Neue Folge, Band 4, 10. Heft, Köln 1834, S. 165f.

[Fünf Gedichte], in: Die Volkslieder der Deutschen. Eine vollständige Sammlung der vorzüglichen deutschen Volkslieder von der Mitte des fünfzehnten bis in die erste Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts, hg. mit den nöthigen Bemerkungen und Hinweisungen versehn, wo die verschiedenen Lieder aufgefunden wurden, durch Fridrich Karl Freiherrn von Erlach, 2. Bd., Mannheim 1834.
[S. 464f.: Der rechte Spielmann; S. 469f.: Kriegslied; S. 473-475: Der Gott, der Eisen wachsen ließ; S. 481f. Das Lied vom Blücher; S. 482-484 Das Lied vom Gneisenau]

[Gedichte], in: Rheinische Lieder, hg. v. Joseph Kewer, Koblenz 1834.

Rez.: Blätter für literarische Unterhaltung 1835, Nr. 212 vom 31.07., S. 874f.

 

1835

[Zwei Gedichte], in: Deutscher Musenalmanach, hg. v. Adelbert v. Chamisso u. Gustav Schwab, 6. Band, Leipzig [1835], S. 231-239.
[Albrecht Beiling; Jugend und Alter]

[Fünf Gedichte], in: Fünf Bücher deutscher Lieder und Gedichte. Von A. von Haller bis auf die neueste Zeit. Eine Mustersammlung mit Rücksicht auf den Gebrauch in den Schulen, hg. v. Gustav Schwab, Leipzig 1835.
[Weinlied (Bringt mir Blut der edlen Reben); Zorn und Liebe; Die Sternlein; Des Deutschen Vaterland]
Arndt ist auch in den Nachauflagen unverändert vertreten.

 

1837

[Vier Lieder], in: Evangelischer Liederschatz für Kirche und Haus. Eine Sammlung geistlicher Lieder aus allen christlichen Jahrhunderten, ges. u. nach den Bedürfnissen unserer Zeit bearb. v. Albert Knapp, Bd. 1.2, Stuttgart Tübingen 1837.
[stark überarbeitet: Nr. 370: Der heil’ge Christ ist kommen; Nr. 1396: Ich weiß, an wen ich glaube; Nr. 2401: Wenn aus dem Dunkel ich mich sehne; Nr. 3360: Geht nun hin, und grabt mein Grab]

Nachdr.: in der zweiten, stark überarbeiteten Auflage von 1850 sowie in der Auflage von 1865 ist Arndt vertreten.

Ausmarsch [Gedicht], in: C. E. A. Alberti, Der Krieger. 6 Gesänge für Bariton. 3te Sammlung der Gesänge, Berlin.

Rez.: Neue Zeitschrift für Musik 1837, hg. v. R. Schumann, Nr. 51 vom 26.12., S. 202, rechte Kolumne oben.

Deutschlands Trost [Gedicht], in: Ferd. Baake, Deutscher Sängersaal, Op. 16, Halberstadt.

Rez.: Neue Zeitschrift für Musik 1837, hg. v. R. Schumann, Nr. 52 vom 27.12., S. 282f., hier S. 282 linke Kolumne unten.

[Gedicht], in: Musenalmanach [wahrscheinlich 1837. Valide Informationen waren noch nicht zu ermitteln]
 

1838

[Acht Lieder], in: Hamburgischer Liederkranz, hg. v. J[ohann] D[aniel] Runge, Hamburg 1838.
[S. 54: Auf, danket Gott und betet an; S. 70: Des Deutschen Vaterland; S. 75: Wo kömmst du her in dem rothen Kleid; S. 84: Wohlauf mit Herz und Muth; S. 100: Auf zur Rache, auf zur Rache; S. 101: Auf Victoria, auf Victoria; S. 120: Sind wir vereint zur guten Stunde; S. 154: O könnt' ich doch von Liebe sprechen]

 

1839

Sankt Christoph [Gedicht], in: Sieben Bücher deutscher Sagen und Legenden. In alten und neuen Dichtungen, hg. v. August Nodnagel, Darmstadt 1839, Nr. 237, S. 302-304.

[Fünf Gedichte], in: Poetischer Hausschatz des deutschen Volkes (...). Ein Buch für Schule und Haus, v. O[skar] [L]udwig [B]ernhard Wolff, Leipzig 1839.
[Gebet; Zorn und Liebe; Der Knabe und die Jungfrau; Der König von Burgund; Des Deutschen Vaterland; ]

[Fünf Gedichte], in: Deutscher Musenalmanach, hg. v. Adelbert v. Chamisso u. Franz Gaudy, 10. Band, Leipzig 1839, S. 115-121.
[Hinauf; Entschuldigung; Himmelfahrt; Sehnsucht; Des Knaben erstes Wiegenlied]

Soldatenlied, aus den Kriegsjahren 1813-15, in: Die deutschen Volkslieder mit ihren Singweisen, ges. u. hg. v. Ludwig Erk u. Wilhelm Irmer, Heft 4, Berlin 1839, S. 6f.

[Vier Lieder], in: Lieder-Buch der Freiwilligen von 1813, 1814 und 1815, Berlin [1830]. Veränderte zweite Auflage 1839.
[S. 23f.: Das Lied von Blücher; S. 73f.: Des Deutschen Vaterland; S. 86f.: Der Schwur fürs Vaterland; S. 116f.: Zum Ausmarsche 1815]

Schwedische Geschichten unter Gustav dem Dritten, vorzüglich aber unter Gustav dem Vierten Adolf, Leipzig 1839.
Diese Schrift ist Arndts eigenständigstes historisches Werk und wichtig für sein Verhältnis zu Schweden.

Morgenblatt für gebildete Leser, red. von Wolfgang Menzel, Literaturblatt 1840, Nr. 19 vom 19.02., S. 73-76; Nr. 20 vom 21.02., S. 77-80; Nr. 21 vom 24.02., S. 83f.
Arndt's Sketches of Swedish History, in: Foreign Quarterly Review, [hg. v. J. G. Cochrane], Bd. 32, London 1844, S. 34-60.
Blätter für literarische Unterhaltung, Jg. 1840, 1. Bd.: Januar bis Juni, Leipzig 1840, Nr. 92-96, S. 265-379. Der Rezensent ist ein ehemaliger schwedischer Offizier und Augenzeuge der von Arndt geschilderten Ereignisse.
H[enrik] R[euterdahl], Ernst Moritz Arndt och hans tillgörande för den nyare svenska historien, in: Studier kritiker och notiser: Literär Tidning, Bd. 1, Lund 1841, S. 56-85.
Ausz.:
Übersetzung: Skildringar ur Svenska historien under Gustaf III och Gustaf IV Adolf af E. M. Arndt, Öfversättning af J[ohann] J[akob] S[vartengren], Upsala 1840.

 

1840

Erinnerungen aus dem äußeren Leben, Leipzig 1840.
Neben den Erinnerungen aus der Kindheit bis zum Ende des Jahres 1815 enthält die Schrift Arndts „Über die Bauern“, eine fast wörtliche Übernahme aus: Ein Wort über die Pflegung und Erhaltung der Forsten und der Bauern im Sinne einer höheren, d. h. menschlichen Gesetzgebung, siehe Wächter, 1815, sowie autobiographische und politische Skizzen für die Zeit nach 1815. Als „Zugabe“ wurde der Nachruf auf Stein abgedruckt. Das Buch erlebte im selben Jahr seine Erinnerungen aus dem äußeren Leben, Zweite unveränderte Auflage, Leipzig 1840., die dritte, durchgängig verbesserte Auflage erschien 1843, siehe auch dort. Die Kritiken sind positiv, ausgenommen von katholischer Seite.

Rez.:
Eiselen, in: Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle u. Leipzig 1840, Bd. 3, Nr. 186, Sp. 265-270 u. Nr. 187, Sp. 273f.
F. Oswald [vielmehr Friedrich Engels], Deutschlands Gegenwart II. Ernst Moritz Arndt, in: Telegraph für Deutschland, [hg. v. Karl Gutzkow], Hamburg 1841, Nr. 2-5 vom Januar, S. 5-7, 11f., 13-15 u. 18-20.
Allgemeine Zeitung, 1840, Beilage 243, S. 1929f.; Nr. 244, S. 1937-1939; Nr. 249, Sl 1977f.; Nr. 250f. u. Nr. 312, S. 2482f.; Nr. 315, S. 2506f.
Blätter für literarische Unterhaltung, Jg. 1840, Bd. 2 Juli-December, Leipzig 1840, Nr. 295-298, S. 1189-1191, 1193-1199 u. 1201f.
Ernst Moritz Arndt und seine jüngste Schrift, in: Historisch-politische Blätter für das katholische Deutschland, hg. v. G[eorge] Phillips u. G[uido] Görres, 6. Bd., München 1840, S. 545-546. Diese Rez. erschien als Auszug auch in: Allgemeine Zeitung, 1841, Nr. 44, S. 351.
Literaturblatt, red. v. Wolfgang Menzel, Jg. 1840, Stuttgart 1840, Nr. 101-103, S. 401-412.
Repertorium der gesammten deutschen Literatur, hg. im Vereine mit mehreren Gelehrten von E. G. Gersdorf, Jahrgang 1834, 24. Band, Leipzig 1840, S. 552f.
Arnold Ruge, in: Hallische Jahrbücher für deutsche Wissenschaft und Kunst, hg. v. Arnold Ruge u. Theodor Echtermeyer, 3(1840) Nr, 241-243, Sp. 1921-1925 u. 1929-1939.
K[arl] A[ugust] Varnhaben von Ense, in: Jahrbücher für wissenschaftliche Kritik, hg. v. der Societät für wiss. Kritik zu Berlin, Berlin 1840, Nr. 68-70, Sp. 568-580.
[Leserbrief], in: Allgemeine Zeitung, 1841, Nr. 41.
H. M., Zuschrift an Arndt, in: Historisch-politische Blätter für das katholische Deutschland, hg. v. G[eorge] Phillips u. G[uido] Görres, 7. Bd., München 1841, S. 354-356 u. 381-384.
Denkwürdigkeiten und vermischte Schriften von K. A. Varnhagen von Ense, Bd. 6, Leipzig 1842, S. 356-372.
Foreign Quarterly Review, London 1843, [hg. v. J. G. Cochrane], Bd. 30, S. 169-181.
Foreign Quarterly Review, American Edition, New York 1843, hg. v. Joseph Mason, Bd. 31, Nr. 61 für April 1843, S. 93-99.
Ausz.:

Gedichte. Neue verbesserte verminderte und doch vermehrte Ausgabe, Leipzig 1840.

Schwedische Geschichten unter Gustav dem Dritten, vorzüglich aber unter Gustav dem Vierten Adolf, Leipzig ²1840. [unveränderte Neuauflage]

[13 Lieder], in: Deutsche Lieder zu Schutz und Trutz, hg. v. G[otthard] O[swald] Marbach, Leipzig [1840].
[Des Deutschen Vaterland; Gebet bei der Wehrhaftmachung eines deutschen Jünglings; Schlachtgesang; Der kühne Schill; Danklied; Scharnhorst; Lied der Feuermusikanten; Der Mann; Gebhard Lebrecht von Blücher; Der Waffenschmidt der deutschen Freiheit; Gotteskrieger; Trostlied; Kriegslied; Der rechte Spielmann; Deutscher Trost; Aufruf; Dörnberg; Bundeslied; Der Freiheit Schlachtruf (= Der Gott, der Eisen wachsen ließ); Der deutsche Knabe; Mit Gott; Zum Ausmarsch]

[Vier Gedichte], in: Grubenklänge. Eine Liedersammlung für Bergleute, bergmännische Sänger-Chöre und Freunde des bergmännischen Gesangs, hg. v. d. Gewerkschaft der Zeche Wiesche bei Mühlheim an der Ruhr, ²1840.
[Des Deutschen Vaterland; Zur Feier der Schlacht von Leipzig; Der Bergknappen Kriegslied; Blücherlied]

[Drei Gedichte], in: Joseph Braun, Deutsche Balladen, Romanzen und Erzählungen. Mit historischen, literatur-historischen und ästhetischen Anmerkungen, Frankfurt am Main 1840.
[S. 80f.: Das Lied vom Blücher; S. 82-86: Klage um drei junge Helden; S. 177-180: Der Stromgeiger auf Starkoddurs Grab]

Das Wasser [Gedicht], in: Thusnelda. Zeitschrift für Bildung und Unterhaltung der Jugend, insbesondere der weiblichen 1840, Nr. 20 vom 23.05., S. 323.

[Erklärung Arndts], in: Kölnische Zeitung 1840, Nr. 289 vom 14.10, S. 1.
Hier weist Arndt diverse Gerüchte zurück, die seit seiner Rehabilitierung und Wiedereinstellung in das Lehramt kursierten.

[Arndt über Juden], in: M. Götz, st. phil., in: Allgemeine Zeitung des Judenthums. Ein unpartheiisches Organ für alles jüdische Interesse 1840, 4. Jg., Nr. 43 vom 24.10., S. 612, Beginn linke Kolumne unten.
Der Student Götz zitiert sinngemäß Arndts positive Aussagen in dessen Vorlesung „Einleitung zur Länder- und Völkerkunde“ über die Juden.

Die Sternlein [Gedicht], in: [Karl Gottfried] W[ilhelm] Taubert, Fünf 4stimmige Lieder f. Sopran, Alt, Tenor u. Baß, Op. 48, Berlin [o. J.].

Rez.: Neue Zeitschrift für Musik 1840, hg. v. R. Schumann, Nr. 26 vom 26.09., S. 102f.

[Beitrag], in: Karl Halthaus, Album deutscher Schriftsteller zur vierten Säcularfeier der Buchdruckerkunst von Johann Gutenberg, Leipzig 1840, S 4.

 

1841

[Fünf Gedichte], in: Christoterpe. Ein Taschenbuch für christliche Leser auf das Jahr 1841, hg. in Verbindung mit anderen v. Albert Knapp, Tübingen 1841, S. 86-94.
[Gebet; Weihnachtslied; Das Wort; Grablied; Für die Stolzen]

[Zwei Gedichte], in: Eduard von Schenk, Die Gesellschaft der Zwanglosen in München dem Meister Peter von Cornelius zur Erinnerung an den 16. Februar 1841.
[S. 9f.: Bringt mir das Blut der edlen Reben; S. 15-17: Des Deutschen Vaterland]

[26 Lieder], in: Teutsche Kriegslieder, gesammelt von Adolf Böttger, Leipzig 1841.
[S. 1: Sind wir vereint zur guten Stunde; S. 5: Wer ist ein Mann? Wer beten kann; S. 7: Zu den Waffen, zu den Waffen!; S. 10: Der Gott, der Eisen wachsen ließ; S. 16: Deutsches Herz, verzage nicht; S. 22: Gott, du bist meine Zuversicht; S. 25: Vorwärts! Vorwärts! rief der Blücher; S. 28: Auf, die Schwerter hell heraus; S. 29: Frisch auf, ihr teutschen Schaaren; S. 31: Frisch auf, ihr teutschen Brüder; S. 33: Auf! Danket Gott und betet an; S. 37: Betet, Männer! denn ein Jüngling kniet; S. 46: Der Knabe Robert, fest und werth; S. 60: Die Fahnen wehen, frisch auf zur Schlacht; S. 71: Marsch, was klingen die Trompeten?; S. 86: Auf, Bombardier und Kanonier; S. 130: Wer mag der rechte Spielmann sein?; S. 174: O du Teutschland, ich muß marschieren; S. 185: Es zog aus Berlin ein tapfrer Held; S. 194: Was blasen die Trompeten? Husaren heraus!; S. 196: Wem gleichet der höchste Preis?; S. 199: Bei Kolberg auf der grünen Au; S. 203: Auf! Victoria! auf! Victoria; S. 207: Ha! bist du da, du alte Schaar; S. 211: Es ist in diesen Tagen; S. 223: Was ist des Teutschen Vaterland?]

[Zwei Gedichte], in: Deutscher Musenalmanach, hg. v. Ernst Theodor Echtermeyer u. Arnold Ruge, Berlin 1841, S. 58-63.
[Dem kleinen Rath des großen Kölnischen Faschings-Volksfestes. Pflichtschuldige und gerührte Erwiderung bei dem Empfange eines Narren-Patents; Des alten Soldat letzter Ausmarsch]

Das Lied vom Feldmarschall Blücher, in: Die deutschen Volkslieder mit ihren Singweisen, ges. u. hg. v. Ludwig Erk u. Wilhelm Irmer, Heft 6, Krefeld 1841, S. 38f.

[Zwei Gedichte], in: Sonntags-Blatt, hg. v. Johann Friedrich Wucherer, 11. Jg., Nördlingen 1841, Nr. 9 vom 28.02., Sp. 65f. u. Nr. 25 vom 20.06., Sp. 193f.
[Gebet; Der Liebe Unaussprechlichkeit]

[Brief und Gedicht], in: Sundine. Unterhaltungsblatt für Neu-Vorpommern und Rügen 1841, Album-Jahrgang Nr. 10 vom 10.03., S. 79, rechte Kolumne.
Brief und Gedicht an den Düsseldorfer Karnevalsverein, 10.01.1841, anläßlich der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft.

Dem Herrn Doctor Friedrich von Hagenow als Erwiderung auf das übersandte Geschenk seiner schönen Karte von Pommern und Rügen, [Brief und Gedicht], in: Sundine. Unterhaltungsblatt für Neu-Vorpommern und Rügen 1841, Album-Jahrgang Nr. 14 vom 07.04., S. 108, linke Kolumne.

Das Lied vom Rhein. An Nicolaus Becker [Gedicht], Kölnische Zeitung 1841, Nr. 108 vom 18.04., Feuilleton.
Hier antwortet Arndt auf Beckers „Der deutsche Rhein“.

Anthologie aus den sämmtlichen Werken. Miniatur-Ausgabe, Erster Theil, Hildburghausen u. Philadelphia 1841.

Anthologie aus den sämmtlichen Werken. Miniatur-Ausgabe, Zweiter Theil, Hildburghausen u. Philadelphia 1841.

Ueber die Bauern, in: Vaterländisches Archiv für Wissenschaft, Kunst, Industrie und Agrikultur oder Preussische Provinzial-Blätter, Königsberg 25(1841) 5-33 u. 97-135.

 

1842

Das Turnwesen nebst einem Anhang, Leipzig 1842.
[Auszug aus Geist der Zeit 4, Anhang von 1842]

Erinnerungen aus dem äußeren Leben, Leipzig ³1842.

Zum 19. Juni 1842 [Gedicht], o.O. [1842], 1 Blatt-Druck.
Gedr. in:
W. Deetjen, Ein verschollenes Gedicht E. M. Arndts, in: Tägliche Rundschau 1916, Unterhaltungsbeilage Nr. 128 vom 02.06., S. 510.
Literarisches Echo. Halbmonatschrift für Literaturfreunde 18, hg. v. Ernst Heilborn, 1915/16, Sp. 1352f.

Sehnsucht nach Rügen [Gedicht], in: Sundine. Unterhaltungsblatt für Neu-Vorpommern und Rügen 1842, Nr. 34 vom 24.08., S. 261.
Charlotte Pistorius antwortete darauf in Sundine 16(1842) Nr. 43 vom 26.10, S. 335-337.

G. A. Reimer, in: Allgemeine Zeitung Nr. 291, Beilage, vom 18. Oktober 1842, S. 2321f. [Nachruf Arndts auf Reimer]

Nachdr.: in: Neuer Nekrolog der Deutschen 20. Jg., Bd. I, [1842], Weimar 1844, S. 352-257.

 

1843

Gutachterlicher Bericht der Professoren E. M. Arndt, Ritschl, Walter zur Hebung der auf den Universitäten bestehenden Gebrechen; sowie Gutachterliche Aeußerung über das akademische Bildungswesen von Ernst Moritz Arndt = Beilage II zum Gutachterlichen Bericht, beide Bonn den 8. Jänner 1843. [Adressat: Rektor der Universität Bonn]
Gedr. in: Ernst Müsebeck, E. M. Arndt‘s Stellung zu den Reformen des studentischen Lebens (1815, 1841/43), München 1909, S. 65-70 u. 76f.

[Zwei Gedichte], in: Album der Tiedge-Stiftung. Gaben deutscher Schriftsteller, ges. u. hg. v. dem Comité der Tiedge-Stiftung zu Dresden Bd. 1, [1843].
[S. 1: Grabesgrün; S. 108: Des Sängers Herrlichkeit]

[Elf Lieder], in: Deutsche Burschen-Volks- und Kriegslieder. Auswahl. Erlangen 1843.
[S. 1: Sind wie vereint zur guten Stunde; S. 14: Bringt mit Blut der edlen Reben; S. 15: Aus Feuer ward der Geist erschaffen; S. 31: Was ist des Deutschen Vaterland; S. 34: Deutsches Herz, verzage nicht; S. 35: Wer ist ein Mann?; S. 36: Der Knabe Robert; S. 68: Es zog aus Berlin; S. 73: Der Gott der Eisen wachsen ließ; S. 90: Was blasen die Trompeten; S. 92: O du Deutschland]

[Drei Gedichte], in: Album deutscher Dichter, hg. v. H[ermann] Kletke, Berlin 1843.
[S. 378ff.: Die Biene und der Lenz; S: 397: Das Gespräch; S. 401f.: Das Wasser]

[Sieben Gedichte], in: Christoterpe. Ein Taschenbuch für christliche Leser auf das Jahr 1843, hg. in Verbindung mit anderen v. Albert Knapp, Tübingen 1843, S. 187-196.
[An Frau S., als sie ihr jüngstes Söhnlein ins Grab legte; Sankt Florentius Mantel; Waldlust; Gespräch mit meinem Sterin; Geistesmahnung; Allein; Senkung und Hebung]

Das Lied von Blücher [Gedicht], in: Festordnung und Lieder zur Feier des dreissigsten Jahrestages der Schlacht von Leipzig am 18. October 1843, Berlin [1843], S. 12f.

[Beiträge], in: Kindergärtchen. Auswahl von ein- und zweistimmigen Gesängen, nebst Gebeten für das zarte Jugendalter, hg. v. Ludwig Christian Erk mit W. Greef, Essen 1843.

[20 Lieder], in: Liederbuch des deutschen Volkes, Leipzig 1843.
[Engel und Lilien; Des Knaben (Robert) Schwur; Zecherlied (Zapft die Tonnen!); Bringt mir Blut der edlen Reben; Weinlied (Aus Feuer ward der Geist erschaffen); Deutscher Trost; Der rechte Mann; Das deutsche Vaterland (Was ist des Deutschen Vaterland); Bundeslied; Ausmarsch; Der Freiheit Schlachtruf (Der Gott, der Eisen wachsen ließ); Der rechte Spielmann; Schill; Dörnberg; Das Lied vom Gneisenau; Scharnhorst; Friesen; Blücher; Feier der Leipziger Schlacht; Victoria]

Der Aulberg, wie muß er heißen?, in: Niederrheinisches Jahrbuch für Geschichte, Kunst und Poesie. Zum Besten der Bonner Münsterkirche, hg. v. Laurenz Lersch, Bonn 1843, S. 19-21.

[Vier Gedichte], in: Niederrheinisches Jahrbuch für Geschichte, Kunst und Poesie. Zum Besten der Bonner Münsterkirche, hg. v. Laurenz Lersch, Bonn 1843, S. 291-297.
[Grabesgrün; Traum; Des elenden Mannes drei Gesellen; Lust des Geistes]

[Fünf Gedichte], in: Politische Gedichte aus Deutschlands Neuzeit. Von Klopstock bis auf die Gegenwart, hg. u. eingel. v. Hermann Marggraff, Leipzig 1843. Neue, wohlfeilere Ausgabe 1847.
[Der Freiheit Schlachtruf (Der Gott, der Eisen wachsen ließ); Des Deutschen Vaterland; Bundeslied, Deutscher Trost; Entschuldigung]

Versuch in vergleichender Völkergeschichte, Leipzig 1843.
In dieser Abhandlung fasst Arndt den Inhalt seiner Vorlesungen für ein breites Publikum zusammen. Ausgehend von der Klimatheorie, die einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Klimazonen und der Verfassheit der jeweiligen Völker postuliert, erklärt Arndt die europäische Geschichte. Die nationalen Werturteile repräsentieren eine im 18. und frühen 19. Jh. weit verbreitete Denkweise. Die Rezensionen sind durchweg positiv. Enthält u. a. das Gedicht „Aristoteles Preis der Jugend“.

Rez.:
Albert Wellmann, in: Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle u. Leipzig 1843, Bd. 3, Nr. 229, Sp. 589-596 u. Nr. 230, Sp. 599-604.
Allgemeine Zeitung 1843, Nr. 169 vom 18.06., Beilage S. 1309f.
Leipziger Repertorium der deutschen und ausländischen Literatur, hg. v. E. G. Gersdorf, 1. Jg., 2. Bd., 1843, S. 289-294.
Literaturblatt, red. v. Wolfgang Menzel, Jg. 1843, Stuttgart 1843, Nr. 95, S. 337-379; Nr. 96, S. 381-384.
Blätter für literarische Unterhaltung; Leipzig 1844, Nr. 40 vom 09.02., S. 157-159; Nr. 41 vom 10.02., S. 161f.
F. L., E. M. Arnd’s Versuch in vergleichender Völkergeschichte. Aus Westphalen im Juli, in Kölnische Zeitung 1844, Nr. 186 vom 04.07., Beilage.
Literarische Zeitung, Band 10, Nr. 51 vom 27. Juni 1843, Sp. 814-817.
Sächsische Vaterlands-Blätter, red. v. J. G. Günther, 1843, 3. Jg., Nr. 84 vom 27.05.1843, S. 376f. u. Nr. 85 vom 28.05., S. 381.
Ausz.: E. M. Arndt über die Freiheit des Wortes, in: Kölnische Zeitung 1843, Nr. 149 vom 29.05., Feuilleton.
Übersetzung: Några ord om Skadinavien och dess närvarande förhållanden. Öfversättning Eric Nyblaeus, Upsala 1844.

An die, welche von unter auf nach oben wachsen lassen [Gedicht], in: Kölnische Zeitung 1843, Nr. 136 vom 16.05., Feuilleton.

[Stammbucheintrag für Hans Christian Andersen], in: Mit Livs Eventyr, in: Samlede skrifter af H. C. Andersen, Bd. 21-22, Kjøbenhavn 1855, S. 291f.

An die Jungen, welche Krieg rufen [Gedicht], in: Kölnische Zeitung 1843, Nr. 302 vom 19.10., Feuilleton.
Warnung vor dem leichtfertigen Wunsch nach Krieg. Darauf erfolgte eine Reaktion von Ludwig Wihl, Krieg im Frieden. An E. M. Arndt, in: Kölnische Zeitung 1843, Nr. 313 vom 09.11.

Mährchen und Jugenderinnerungen. Zweiter Theil, Berlin 1843.

Gedichte. Der neuen Ausgabe zweite vermehrte Auflage, Leipzig 1843.

[Elf Gedichte], in: Rheinischer Odeon, hg. v. Ignaz Hub, Düsseldorf 1839, S. 271-290.
[Das Grab; Rath; An St.; An Napoleons Bewunderer; Des Schiffers Traum; Frischauf!; Gesicht; An die deutschen Spötter; Die geschwinden Boten; Empor!; Gebet]

Erinnerungen aus dem äußeren Leben, dritte, durchgängig verbesserte Auflage, Leipzig 1843.

 

1844

[Vier Gedichte], in: Alte und neue Studentenlieder. Mit Bildern und Singweisen, hg. v. L[udwig] Richter u. A[dolf] E[duard] Marschner, Leipzig [1844].
[Nr. 18: Der Gott, der Eisen wachsen ließ; Nr. 22: Des Deutschen Vaterland; Nr. 41: Bringt mir Blut der edlen Reben; Nr. 45: Bundeslied]

[zahlreiche Lieder], in: Musikalischer Hausschatz der Deutschen, eine Sammlung von 1000 Liedern u. Gesängen mit Singweisen und Klavierbegleitung, in 20 Lfg. hg. v. Gottfried Wilhelm Finck, Leipzig 1844-1845.
Bis 1904 über 12 zum Teil veränderte Auflagen, in denen Arndt stets mit über zehn Lieder vertreten ist.

Letzter Zug an Gott [Gedicht], in: Kölnische Zeitung 1844, Nr. 77 vom 17.0.3, Feuilleton.
Ein Rückblick auf die Befreiungskriege mit Anspielungen auf die aktuellen politischen Verwicklungen.

Nachdr.: in: Volksblatt für Stadt und Land, Halle 1(1844) Nr. 26 vom 30.03., Sp. 215f.

Alter Klang, neuer Tanz [Gedicht], in: Kölnische Zeitung 1844, Nr. 140 vom 19.05., Feuilleton.

Wanderungen aus und um Godesberg, Bonn 1844.

Ausz. als Vorabdruck:
Die Eifel Ritterburgen Ritterleben u.s.w., in: Niederrheinisches Jahrbuch für Geschichte, Kunst und Poesie. Zum Besten der Bonner Münsterkirche, hg. v. Laurenz Lersch, Bd. 2, Bonn 1844, S. 1-56.

Urtheil eines Engländers über Schwedens politische Lage, nebst einigen Anmerkungen, in: Kölnische Zeitung 1844, S. 264 vom 20.08.

Versuch in vergleichender Völkergeschichte, Leipzig ²1844.

Die rheinischen ritterbürtigen Autonomen, Leipzig 1844.
Arndts kritische Sicht auf den 1837 wieder hergestellten autonomen Rheinischen Ritterstand und die Funktion des Adels überhaupt.

Rez.:
Vom Rhein, im Nov. in: Allgemeine Zeitung 1844, Nr. 322 vom 17. 11., S. 2572f.
Monatsblätter zur Ergänzung der Allgemeinen Zeitung 1845, Mai, S. 216-218.
[Heinrich v.] Sybel, E. M. Arndt über die rheinischen ritterbürtigen Autonomen, in: Kölnische Zeitung 1845, Nr. 32 vom 01.02.; Ergänzung ebd., 1845, Nr. 73 vom 14.03.

[18 Gedichte], in: Karl Gödeke, Deutschlands Dichter von 1813 bis 1843. Eine Auswahl von 872 charakteristischen Gedichten aus 131 Dichtern mit biographisch-literarischen Bemerkungen und einer einleitenden Abhandlung über die technische Bildung poetischer Formen, Hannover 1844, S. 326-336.
[Die Sternlein; Schlachtgesang (1810); Vaterlandslied (Gott Eisen Knechte, 1813); Das Lied vom Schill (1813), Das Lied vom Gneisenau (1813); Das Lied vom Dörnberg (1813); Des Deutschen Vaterland (1813); Der Freudenklang (1813); Noth des Vaterlandes (1813); Die Leipziger Schlacht (1813); Das Lied vom Feldmarschall (1813); Das Lied vom Stein (1813); Die Schlacht beim schönen Bunde (1815); Wer soll der Hüter sein (1818); Lied für den 18. October 1819; Zum griechischen Auflodern (1822); Warum rufe ich? (1837); Der Stein im Rhein (1837)]

[Vier Lieder], in: Deutsche Dichtungen zur Deutschen Geschichte. Vorzüglich zum Gebrauch in Schulen gesammelt u. hg. v. H[ermann] A[gathon] Niemeyer, Bielefeld 1844.
[S. 4: Des Deutschen Vaterland; S. 216: Das Lied vom Schill; S. 238: Das Lied vom Feldmarschall; S. 245: Die Schlacht beim schönen Bunde]

 

1845

[Beitrag], in: Carl Wilhelm Medau, Nationalkalender für das kaiserlich-Oesterreich-erbländische Königreich Böhmen und alle andern k. k. Provinzen und Länder der Monarchie auf das Jahr, Prag 1845.
Die Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode 1844, Nr. 235 vom 23.11., S. 1880, bespricht den Nationalkalender und erwähnt Arndt als Mitarbeiter.

[Zwei Gedichte], in: K. F. W. Wander, Erster Führer durch den deutschen Dichterhain. Ein Hilfsmittel beim Unterricht in der neuen und neuesten Literatur für Stadt-, Real- und Töchterschulen, für Präparanden-Anstalten und Schullehrer-Seminare, eine Festgabe für die Jugend, Breslau 1845, S. 252f.
[Lebenslied; Des Deutschen Vaterland]

[Sechs Gedichte], in: Deutsches Dichterbuch, Eine Sammlung der besten und kernhaftesten deutschen Gedichte aus allen Jahrhunderten, hg. v. Ludwig Bechstein, Leipzig [1845], S. 329-335.
[Weinlied; Deutsches Herz verzage nicht; Die Sternlein; Vaterlandslied (Der Gott, der Eisen wachsen ließ); Das Lied vom Feldmarschall (Blücher); Warum rufe ich?]

Frühlingslied (an die Engen) [Gedicht], in: Rheinisches Taschenbuch für das Jahr 1845, hg. v. C[arl] Dräxler-Manfred, Frankfurt am Main 1845, S. 190f.

[Zwei Gedichte], in: Volksbuch für das Jahr 1845, mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg, hg. v. K. L. Biernatzki, Kiel 1845.

Einige leichte Bemerkungen zu Cäsars und Tacitus Berichten über die Feldordnung und den Ackerbau der alten Germanen, veranlaßt durch den Aufsatz von Waitz über und gegen von Sybel, in: Zs. f. Geschichtswissenschaft 3(1845) S. 231-235.

[Beiträge Arndts], in: Philipp Wackernagel, Deutsches Lesebuch, Band 3, Stuttgart 91845.
[S. 185: Das Lied vom Schill; S. 186: Blücher und Scharnhorst; S. 197: Königsberg im Januar und Februar 1813; S. 204: Des Deutschen Vaterland; S. 208: Scharnhorst; S. 208: Des Menschen Verworfenheit; S. 210: Von der Sünde und dem Unglück; S. 222: Die Leipziger Schlacht; S. 230: Blücher]

Schleswig-Holstein. Ein Brief mit einigen Bemerkungen, in: Allgemeine Zeitung 1845, Nr. 15 vom 15.01., Beilage S. 15f.
Es ist dies ein Brief eines Schleswig-Holsteiners und Arndts Bemerkungen zur politischen Lage Schleswig-Holsteins. Daraus entspann sich eine mediale Diskussion. Siehe dazu auch: Ein dänisches Curiosum, 1848; und: Anklage einer Majestätsbeleidigung, 1851. Dabei sollte es aber nicht bleiben: Der dänische Gesandte bemühte sich um eine Bestrafung Arndts sowie des Zensors der Allgemeinen Zeitung, blieb damit erfolglos und reichte deshalb beim Bundestag eine Beschwerde ein, der sich mit dieser Sache auf seinen Sitzungen am 06.03.13.03. und 10.04.1845 befasste. Der erhoffte Effekt blieb aus, im Gegenteil, die deutsche Presse solidarisierte sich, wie man hier schon ansatzweise spüren kann: Dänemark, in: Allgemeine Zeitung 1845, Nr 178 vom 27.06., S. 1423. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass Arndt mit dem "Deutschenfresser" Grundvigt, dem "dänischen Arndt", einen ebenbürtigen dänischen Counterpart gefunden hat, wie zum Beispiel die Wiener Zeitung 1849, Nr. 93 vom 19.04., S. [14], mittlere Kolumne, 2. Absatz, feststellt.

Reaktionen:
Valgerda [Brief einer Dänin an Arndt], in: Faedrelandet. Et Tidsskrift, hg. v. C. N. David, Kopenhagen 1845 vom 11.03.
Kritik an diesem Brief in: Berlingske politiske og Avertissementstidende, Kopenhagen 1845 vom 22.03.
Dieser Brief wurde übernommen als: Der dänischen Jungfrau Brief an E. M. Arndt, in: Allgemeine Zeitung 1845, Nr. 106 vom 16.04., S. 874f., linke Kolumne beginnend.
Antwort an eine Dänin, in: Allgemeine Zeitung 1845, Nr. 84 vom 24.03., Beilage.

[Arndt über Siegburg], in: Deutsche Allgemeine Zeitung 1845, Nr. 146 vom 26.05., S. 1375f.
Übernommen aus: Rheinischer Beobachter

Schriften für und an seine lieben Deutschen. Zum ersten Mal gesammelt und durch Neues vermehrt. Erster Theil, Leipzig 1845.
[Aus Friedrich Arndt's Papieren 1795-1815 (ungedruckt); Brief über Gripsholm (1810); Katechismus für den deutschen Kriegs- und Wehrmann (1812); Was bedeutet Landsturm und Landwehr (1813); Das preußische Volk und Heer im Jahre 1813; Ueber Volkshaß und über den Gebrauch einer fremden Sprache (1813); Ueber das Verhältniß Englands und Frankreichs zu Europa (1813)]

Schriften für und an seine lieben Deutschen. Zum ersten Mal gesammelt und durch Neues vermehrt. Zweiter Theil, Leipzig 1845.
[Der Rhein, Deutschlands Strom, aber nicht Deutschlands Gränze (1813); Ueber künftige ständische Verfassungen in Deutschland (1814); Ueber Sitte Mode und Kleidertracht. Ein Wort aus der Zeit (1814); Ein Wort über die Feier der Leipziger Schlacht (1814); Wird der Herrscher der Insel Elba Europa noch einmal beherrschen? (1815); Ueber den heftigen Widerstand oder den bösen Geist, den die verbündeten Heere allenthalben im Elsaß finden. Ein Wort des Trostes für das deutsche Volk (1815); Ueber den deutschen Studentenstaat (1815); Geschichte der Gesandtschaft in dem Großherzogthum Warschau im Jahr 1812, von De Pradt, Erzbischof von Mecheln, damals Gesandten zu Warschau, Paris 1815, 8, 239 S. (1815); Fünf oder sechs Wunder Gottes (1815); Fantasien zur Berichtigung der Urtheile über künftige deutsche Verfassungen (1815); Vite e Ritratti d'Illustri Italiani. Vol. I Padova 1812, Vol. II Milano 1820 (ungedruckt, 1825)]

Schriften für und an seine lieben Deutschen. Zum ersten Mal gesammelt und durch Neues vermehrt. Dritter Theil, Leipzig 1845.
[Einige Anmerkungen zur Länderkunde des Protestantismus und zu Friedrich von Schlegels Geschichte der alten und neuen Literatur (1828, ungedruck); Die Frage über die Niederlande und die Rheinlande (1831); Belgien und was daran hangt (1834); Das Turnwesen nebst einem Anhang (1842); Lasset euch nicht verführen, oder die Weltliteratur (ungedruckt, 1842); G. A. Reimer (1842); Talleyrand (ungedruckt, 1842); Gneisenau (ungedruckt, 1843); Ein paar deutsche Notabene (ungedruckt, 1844); Erinnerungen Gesichte Geschichten (ungedruckt, 1844); Paul Beck (ungedruckt, 1844); Ueber den gegenwärtigen Stand des Protestantismus (ungedruckt, 1844); Noch ein Wort für unsre große Oeffentlichkeit, vorzüglich in Beziehung auf die Presse und den Bundestag (ungedruckt, 1844)]

Rez.:
Allgemeine Zeitung 1845, Nr. 193 vom 12.07., Beilage, S. 1537f.
Blätter für literarische Unterhaltung, Leipzig 1846, Bd. 2, Nr. 297, S. 1185-1187; Nr. 298, S. 1189-1191; Nr. 299, S. 1193-1195; Nr. 300, S. 1197-1199; Nr. 301, S. 1201-1203; Nr. 302, S. 1205f.; Nr. 303, S. 1209f.; Nr. 304, S. 213f.
Ausz.: Gneisenau, in: Allgemeine Zeitung 1845, Nr. 168 vom 17.06., Beilage S, 1337-1339, Nr. 169 vom 18.06., Beilage, S. 1345-1347.

[Trinkspruch bei der 30jährigen Erinnerungsfeier an die Schlacht von Waterloo am 18. Juni 1845 in Bonn], in: Kölnische Zeitung 1845, Nr. 172 vom 21.06., Beilage.
Es ist dies der Versuch, Arndts Rede wörtlich wiederzugeben.

Morelly, Gesetzbuch der natürlichen Gesellschaft oder Der wahre Geist ihrer Gesetze zu jeder Zeit übersehen oder verkannt, in der Übersetzung von Ernst Moritz Arndt, 1845.


1846

Rhein- und Ahr-Wanderungen: Zweite Ausgabe der Wanderungen aus und um Godesberg, Bonn 1846.

Grundgesetz der Natur von Diderot [vielm. Morelly] nebst einer Zugabe von E. M. Arndt, Leipzig 1846.

Rez.: Allgemeine Zeitung 1846, Nr. 125 vom 05.05., Beilage, S. 993-995.

[Zwei Gedichte], in: Die deutsche Flagge. Ein Album. Der Ertrag ist für die armen Weber im Riesengebirge bestimmt, hg. v. Eduard Boas, Leipzig 1846.
[S. 11f.: Einem jungen Baukünstler; S. 13-15: An Die, welche Alles von untenauf wachsen lassen.]

[Zwei Gedichte], in: Rheinisches Taschenbuch für das Jahr 1846, hg. v. C[arl] Dräxler-Manfred, Frankfurt am Main 1846.
[S. 177f.: An die Ritterschaft des Wortes; S. 207f.: An meine freien Vögel der hohen Jagd]

Erklärung, in: Allgemeine Zeitung 1846, Nr. 24 vom 24.01., Beilage, S. 189f.
Die Erklärung bezieht sich auf einen vom Staatsminister v. Kamptz missdeutete Passage in Arndts Tagebuch, die im Zusammenhang mit der Demagogenverfolgung gegen Arndt 1820 bekannt geworden war.

Deutsche Sprache. 1.) Plattdeutsche Briefe, Erzählungen, Gedichte usw. von F. W. Lyra in Osnabrück, 1845, 2.) De Broederhand door J. W. Wolf, Brüssel, 1845-1846, in: Kölnische Zeitung 1846, Nr. 118 vom 28.04., Feuilleton.
Arndt empfiehlt das Werk von Lyra und die belgische Zeitschrift und holt zu Betrachtungen zur Geschichte der deutschen Sprache aus.

[Zweiter Trinkspruch bei der 30jährigen Erinnerungsfeier an die Schlacht von Waterloo am 18. Juni 1846 in Bonn], in: Kölnische Zeitung 1846, Nr. 173 vom 22.06., Beilage.
Arndt Erinnerungsrede an die Befreiungskriege stand unter dem Motto „Preußen voran!“ Es ist dieser Artikel der Versuch, Arndts Rede wörtlich wiederzugeben.

[Widmungsspruch Arndts für Prinz Friedrich Karl v. Preußen 1846/47], in: Denkwürdigkeiten aus dem Leben des General-Feldmarschalls Kriegsministers Grafen von Roon. Sammlung von Briefen, Schriftstuecken und Erinnerungen Bd. 1, Breslau 1892, S. 94.

 

1847

[Vaterlandslied und Beitrag], in: Germania. Vaterländisches Lesebuch für die reifere Jugend, hg. v. Carl Vogel, Leipzig 1847.
Nachweis über Rez. in: Deutsche Allgemeine Zeitung 1847, Nr. 99 vom 09.04., S. 863f., unten: Wissenschaft und Kunst.

Die Persönlichkeit oder das Gepräge eines Volkes, was man wohl Charakter zu nennen pflegt. Vorzüglich in Beziehung auf das deutsche Volk, in: Deutsche Viertelsjahrs-Schrift, erstes Heft, Stuttgart u. Tübingen 1847, S. 279-357.

Rez.: Allgemeine Zeitung, 1874, Nr. 20 vom 20.01., Beilage, S. 153-155.

Christenklage [Gedicht], in: Dresdner Album. Zur Unterstützung der Nothleidenden im sächsischen Erzgebirge, im Voigtlande und in den Weberdörfern der Oberlausitz, hg. v. Elfriede v. Mühlenfels, Dresden 1847, S. 82-85.

[Neun Lieder], in: Göpel’s deutsches Lieder- und Commers-Buch. Sammlung von gegen fünfhundert der beliebtesten Lieder mir ihren Singweisen in mehrstimmiger Bearb., hg. v. Th. Täglichsbeck u. J. Müleisen, Stuttgart [1847].
[Nr. 1+2: Des Deutschen Vaterland; Nr. 9: Bundeslied; Nr. 22: Deutscher Trost; Nr. 32: Ausmarsch; Nr. 41: Der Gott, der Eisen wachsen ließ; Nr. 61: Scharnhorst; Nr. 62: Der Knabe Robert; Nr. 197: Bringt mir Blut der edlen Reben; Nr. 267: Weinlied (Aus Feuer ward der Geist erschaffen)]
Auch in der zweiten, sehr vermehrten Auflage von 1857 ist Arndt gut vertreten.

[Vier Gedichte], in: Geschichte der Deutschen in einzelnen poetischen Darstellungen der Hauptmomente von den ausgezeichnetsten Dichtern Deutschlands bearbeitet, hg. v. Herrmann von Sydow. Neue vollständige Ausgabe in zwei Bänden, Bd. 2, Meißen 1847.
[S. 121f.: Der tapfere König von Preußen; S. 173-175: Das Lied vom Schill; S. 220-222: Der Waffenschmied der deutschen Freiheit; S. 253-255: Die Schlacht beim Schönen Bunde]

[Zahlreiche Gedichte], in: Poetischer Hausschatz des deutschen Volkes. Vollständigste Sammlung deutscher Geschichte, nach den Gattungen geordnet (…). Ein Buch für Schule und Haus, hg. v. O[skar] [L]udwig [B]ernhard Wolff, 10. umgearb. Aufl., Leipzig 1847.

Frühlingsball [Gedicht], in: Rheinischer Liederkranz auf das Jahr 1847. hg. von B. Brach und W. Stens. Mit Beiträgen von E. M. Arndt [et alii]. Zum Besten der Armen, Bonn 1847, S. 215-217.

Deutsche Geisterstimme [Gedicht], in: Rheinisches Taschenbuch für das Jahr 1847, hg. v. C[arl] Dräxler-Manfred, Frankfurt am Main 1847, S. 203-206.

[Drei Gedichte], in: Vom Rhein. Leben und Dichtung, hg. v. Gottfried Kinkel, Essen 1847, S. 331-334.
[Frühlingstraum; Herzsaitenspiel; Gespräch mit Stöcken und Degen]

Holland und die Holländer, in: Allgemeine Zeitschrift für Geschichte, hg. v. Wilhelm Adolf Schmidt, Jg. 4, Berlin 1847, S. 53-79 u. 97-148.

Übersetzung: Holland en de Hollanders. Naar aanleiding van het Handboek der geschiedenis cvvan het vaterland, door Groen van Prinsterer, 1ste TCT 4de Aflev., van de vroegeste Tijden tot op het Jaar 1795, door E. M. Arndt, übersetzt von H. Riedel, Leeuwarden 1847.

Max Jacobi, dem milden, biedern, zu seinem Ehrentage den 21. des Lenzmondes 1847 [Gedicht], in: Kölnische Zeitung 1847, Nr. 86 vom 27.03., Beilage.
Gedicht zur 50jährigen Doktorfeier von Maximilian Jacobi, dem Leiter der Irrenanstalt in Siegenburg.

Nothgedrungener Bericht aus seinem Leben, 1. Theil, Leipzig 1847.

Nothgedrungener Bericht aus seinem Leben, 2. Theil, Leipzig 1847.
Arndt illustriert hier die politische Reaktion in Preußen nach 1818 an seinem eigenen Fall. Er versammelt dazu Auszüge aus Verhörprotokollen, beschlagnahmten Briefen sowie aus eigenen, sonst nicht veröffentlichten Manuskripten.

Rez.:
Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle u. Leipzig 1847, Bd. 2, Nr. 159, Sp. 118-120Nr. 160, Sp. 121-128 u. Nr. 161, Sp. 132-136.
[Übernahme der Rez. aus der Bremer Zeitung], in: Allgemeine Zeitung 1847, Nr. 160 vom 09.06., Beilage, S. 1274f.
Aus dem neuesten Werk E. M. Arndts, in: Allgemeine Zeitung 1847, Nr. 164 vom 13.06., Beilage, S. 1305f.
[Leserbrief zu Arndts Buch], in: Allgemeine Zeitung 1847, Nr. 167 vom 16.06., Außerordentliche Beilage, S. 95.
Deutsche Zeitung 1847, Nr. 1 vom 01.07, S. 15f.; Nr. 3 vom 03.07., S. 22f. In der ersten Nummer beginnt die Rez. mit „Fortsetzung“, ein früherer Beginn konnte aber nicht gefunden werden.
Arndt und die Demagogenzeit, in: Grenzboten 1847, Bd. 1, 2, S. 457-469.
Der Leuchtthurm. Wochenschrift für Politik, Literatur und gesellschaftliches Leben, red. v. Ernst Keil, Braunschweig 2(1874) Heft 7, S. 12-23.
Literaturblatt, Jg. 1847, red. v. Wolfgang Menzel, Stuttgart 1847, Nr. 45 vom 24.06., S. 177-180.
E. M. Arndts Wirken und Schicksal, in: Literarische Zeitung Berlin, in Verbindung mit mehreren Gelehrten hg. v. Karl Heinrich Brandes, 1847, Nr. 66 vom 14.08., S. 1049-1063; Nr. 76 vom 18.09., S. 1209-1220.
[Karl Georg Jacobi], in: Blätter für literarische Unterhaltung 1847, II, Nr. 234f., S. 933-035 u. 937-939; Nr. 262-264, S. 1045f., 1049-1051 u. 1053f.
F[erdinand] Gustav Kühne, in: Europa. Chronik der gebildeten Welt, Leipzig 1847, S. 418-424.
D[avid] Straus, Zwei deutsche Männer, in: Jahrbücher der Gegenwart, hg. v. A[lbert] Schwelger, Tübingen 1847, S. 689-714. (Arndt S. 690-698 auf der Grundlage der Nothgedr. Berichte)
[Heinrich v. Sybel], Arndt’s Briefwechsel. Vom Rheine, im Juli, in: Kölnische Zeitung 1847, Nr. 201 vom 20.07.
Arndtiana, in: Blätter für literarische Unterhaltung 1851, II, Nr. 124, S. 1011-1013.

Die Schweden oder die Skandiaven insgemein, wie sie zu uns Deutschen stehen oder wie sie mit uns stehen und fallen müssen, in: Monatsblätter zur Ergänzung der Allgemeinen Zeitung 1847, August, S. 357-368S. 424-431 und S. 523-535.
Es sind auch einige Briefe Arndts an E. Weigel in Stralsund aus der Zeit 1803f. abgedruckt

Gedicht Arndts zum Abschiedsfest von Sacks, Nitzschs und Thormanns bei Hollwegs in Bonn am 06.04.1847, ohne Überschrift: „Heut noch einmal an den Rhein.“
Gedr. in: C[arl] Westphal, Ein ungedrucktes Gedicht von E. M. Arndt, in: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen 127(1911) S. 189.

Ein ehrlicher Deutscher, Auch ein Wort über die auf dem preußischen Reichstage diesen Sommer besprochene und bestrittene Judenfrage, in: Allgemeine Zeitung 1847, Nr. 231 vom 19.08., Beilage, S. 1844-1846, Nr. 232 vom 20.08., Beilage, S. 1852f.

Pempelfort, in: Allgemeine Zeitung 1847, Nr. 280 vom 07.10.
Arndts Aufruf zur Erhaltung des Schlosses Pempelfort bei Düsseldorf als Erinnerungsstätte an Friedrich Heinrich Jacobi.

1848

[Stammbuchblatt Arndts für den Wiener Abgeordneten in der Frankfurter Nationalversammlung Leopold Neuwall 1848], in: Wiener Fremden-Blatt 1895, Nr. 229 vom 22.08.

Die Nachtrheinfahrt [Gedicht], in: Erinnerung an Bonn in Liedern und Balladen, 2. ganz umgeänderte Aufl., Bonn 1848, S. 165-167.

[Zwei Lieder], in: Lieder-Buch der Freiwilligen von 1813, 1814 und 1815, Berlin [1848].
[Lied von Blücher; Des Deutschen Vaterland]

Lenzblätter, in: Rheinisches Taschenbuch für das Jahr 1848, hg. v. C[arl] Dräxler-Manfred, Frankfurt am Main 1848, S. 191-193.
[Enthält die Gedicht: Waldgruß; Gespräch mit der Nachtigall]

Rez.: Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode 1847, Nr. 261 vom 31. 12., S. 1048, beginnend linke Kolumne untere Hälfte.

[Fünf Lieder], in: [August Heinrich] Hoffmann von Fallersleben, Deutsches Volksgesangbuch. Mit 175 eingedruckten Singweisen, und Nachrichten über die Dichter und Tonsetzer, Leipzig 1848.
[Nr. 13: Das Feuerlied; Nr. 19: Trinklied (1818); Nr. 131: Bundeslied (1814); Nr. 156: Das Lied vom Feldmarschall (Blücher); Nr. 158: Des Deutschen Vaterland]

Stammbuch-Blätter, in: Kölnische Zeitung 1848, Nr. 41 vom 10.02.
[enthält vier Gedichte und Aphorismen]

Abermals die Dänen und Schleswig-Holsteiner, in: Kölnische Zeitung 1848, 24.02.

Nachdr.: in: Bayreuther Zeitung 1848, Nr. 60 vom 29.02., S. 237, Feuilleton.

Ein dänisches Curiosum nebst kürzester Erklärung, in: Allgemeine Zeitung 1848, Nr. 57 vom 26.02., Beilage, S. 906f.
Siehe dazu auch: Schleswig-Holstein, 1845.

Nachdr.: Deutsche Allgemeine Zeitung 1848, Nr. 64 vom 04.03., S. 659, rechte Kolumne.

[Eintrag Arndts in das Weimarer „Schiller-Album (14. Hornung = Februar 1848], in: Friedrich Hofmann, Das "Schiller-Album" im Schiller-Hause zu Weimar, in: Gartenlaube 1880, Nr. 32, S. 522-524 u. Nr. 33, S. 534-536, hier S. 522, rechte Kolumne.

Das verjüngte, oder vielmehr ... das zu verjüngende Deutschland: ein Büchlein für den lieben Bürgers- und Bauers-Mann, Bonn 1848.
Moritz August von Bethmann-Hollweg hat diese Schrift angeregt, in der Arndt in volkstümlichen Ton die deutsche Geschichte sowie aktuelle politische Themen bespricht. Arndt präsentiert sich darin als gesellschaftlich konservativ.

Rez.:
Allgemeine Literatur-Zeitung, Halle u. Leipzig 1849, Bd. 1, Nr. 33, Sp. 259-264.
Leipziger Repertorium der Deutschen und Ausländischen Literatur, hg. v. E. G. Gersdorf, 6. Jg., 2. Bd., 1848, S. 369f.
Literaturblatt, red. v. Wolfgang Menzel, Jg. 1848, Stuttgart 1840, Nr. 50, S. 197f.

Denkschrift Arndts für Friedrich Wilhelm IV. von Preußen vom 11. Lenzmonds [März] 1848.
Gedr. in: Albrecht Dühr, Brief und Denkschrift E. M. Arndts an Friedrich Wilhelm IV. vom 11. Lenzmonds 1848, in: Pommern 7(1969) Heft 4, S. 10-13.
Die Denkschrift bezieht sich auf die Februarrevolution in Frankreich und einen daraus möglicherweise entstehenden Krieg gegen Deutschland, sodass gegen die Datierung nichts einzuwenden ist.

Der Feldmarschall Hermann von Boyen in Walhall [Gedicht], in: Kölnische Zeitung 1848, Nr. 72 vom 12.03.

[Rede Arndts beim Bonner Demonstrationszug am 20. März 1848], in: Bonner Wochenblatt 1848, Nr. 81 vom 22.03.

Mein Glaubensbekenntnis für die deutsche Gegenwart, in: Kölnische Zeitung 1848, Nr. 88 vom 28.03., Hauptblatt u. Beilage.
Arndt nimmt hier Stellung zur Revolution, begrüßt die Bewegung der Geister und weist als Ziel eine Nationalversammlung und ein starkes preußisches Kaisertum in Deutschland. Dagegen lehnt er republikanische oder kommunistische Visionen ab. In seinen Reden und Glossen, 1848, ist dieser Artikel erneut abgedruckt und um Anmerkungen bereichert worden, siehe auch dort.

Erklärung, in: Kölnische Zeitung 1848, Nr. 91 vom 31.03., Beilage.
Arndt reagiert im Auftrag „vieler ehrenhafter Männer und Bürger der Stadt Bonn“ auf eine „jacobinische“ Adresse an den preußischen König, die im Frankfurter Journal vom 28.03.1848 veröffentlicht worden war.

Nachdr.:
Deutsche Allgemeine Zeitung 1884, Nr. 96 vom 05.04., S. 1162, linke Kolumne unten.
Ausz.: Allgemeine Zeitung 1848, Nr. 94 vom 03.04., S. 1492.

[Stammbuchblätter und fünf Gedichte], in: Den Armen. Rheinisches Dichter-Album, hg. v. C. O. Sternau. Mit Beiträgen von Ernst Moritz Arndt, Ayna, Niklas Becker Roderich Benedix, Heinr. Dippel, H. Hersch, Alex. Kaufmann, Gottfried Kinkel, Wolfgang Müller, Gustav Pfarrius, Karl Simrock, Ernst Weyden. Zum Besten der Nothleidenden in Schlesien, Köln 1848.
[Zwölf Stammbuchblätter, Erinnerung an Charlotte v. P.; Rechtes Maß des Geistes; Gottes Scherz; Ungleicher Lebensschritt, Rath an X.Y.]

Noch eine kleine Ausgießung in die Sündfluth, Berlin 1848.
Arndt pariert Angriffe auf Preußen und plädiert erneut für einen preußischen Kaiser in Deutschland.

Nachdr.:
Als Flugblatt in Berlin 1848.
Noch eine kleine Ausgießung in die Sündfluth, Putbus [1848].

Polenlärm und Polenbegeisterung, in: Deutsche Zeitung 1848, Nr. 111 vom 20.04., Beilage S. 1.
Arndt unterstützt hier Heinrich Wuttke, Polen und Deutsche, Leipzig ²1848, in seiner Polemik gegen die Polen. Arndt wörtlich: „Die Polen und überhaupt der ganze slawonische Stamm sind geringhaltiger als die Deutschen“.

Nachdr.: Als Flugblatt, gekürzt, Berlin 1848 bei Decker.
Gegenposition:
L[udwig] Königk, Gerechtigkeit für Polen. Sendschreiben an C. [sic] M. Arndt, als Entgegnung auf ein fliegendes Blatt: „Polenlärm und Polenbegeisterung“, Leipzig 1848. [der Text : „Polenlärm und Polenbegeisterung“ ist hier auch vollständig abgedruckt]
lokale Reaktionen:
Der Artikel entfachte in Bonn eine lokale öffentliche Diskussion. Form, Ton und Inhalt lassen sich hier sehr schön nachvollziehen.
Dank an E. M. A., in: Bonner Wochenblatt 1848, Nr. 112 vom 22.04.
Inserat gegen den „Dank an E. M. A.“, in: Bonner Wochenblatt 1848, Nr. 113 vom 23.04.
Noch ein Dank an E. M. A., in: Bonner Wochenblatt 1848, Nr. 114 vom 25.04.
Bonn, 22. April [Korrespondentenmeldung über „Dank an E. M. A.“], in: Kölnische Zeitung 1848, Nr. 117 vom 26.04., Beilage.
[Leserbrief], in: Kölnische Zeitung 1848, Nr. 118 vom 27.04., Beilage.
N[apoleon] O[smolski], Keine Machtsprüche! Wahrheit!, in: Bonner Wochenblatt 1848, Nr. 116 vom 27.04.
Es geht das Gerücht, in: Bonner Wochenblatt 1848, Nr. 116 vom 27.04.
Böse, Seit einigen Tagen, in: Bonner Wochenblatt 1848, Nr. 116 vom 27.04.
Napoleon Osmolski, Frage für Antwort, in: Bonner Wochenblatt 1848, Nr. 118 vom 29.04.
E. M. Arndt, Polenlärm und Polenbegeisterung, in: Bonner Wochenblatt 1848, Nr. 120 vom 01.05.
[Napoleon] Osmolski, Erklärung, in: Bonner Wochenblatt 1848, Nr. 120 vom 01.05.

Zwei deutsche Lieder von E. M. Arndt, Volksboten zum deutschen Reichstage vom Kreis Solingen, [Frankfurt am Main 1848].
Zwei Blätter, darauf: Frei und gleich und der Bassermann; Friedrich Balduin von Gagern.

Mit Gott! [Gedicht], in: Volksblatt für Stadt und Land, Halle 1848, Nr. 50 vom 21. 06., Beilage, S. 750f.

Reden und Glossen, Leipzig 1848.
[Worte von mir gesprochen zur Verteidigung eines Antrages vom 2. Juli zum Artikel 2,66 der Grundrechte des deutschen Volks; Posen und die Polen (eine für die deutsche Nationalversammlung bestimmte, dort jedoch nicht gehaltene Rede zur Polenfrage; Antrag zu Artikel 1, 85 des Entwurfs der Grundgesetzte des deutschen Volks (vom 18. Juli, Bestellung von zehn Sittenrichter für das deutsche Volk, mit Begründung); Zwei Lieder als Zugabe (Die Weissagung; Klage um Auerswald und Lichnowsky); Lebensbild; Brief Arndts an seine Schwester Dorothea vom 25.10.1848].

Bilder kriegerischer Spiele und Vorübungen, Bonn 1848.
[Neue Ausg. der 1813 ersch. Grundlinien einer dt. Kriegsordnung]

[Stammbuchblatt Arndts vom 11 des Heumonds = Juli 1848], in: Frankfurter Neuphilologische Beiträge (Festschrift der Neuphilologischen Sektion des Freien Dt. Hochstifts zur Begrüssung d. zweiten allg. dt. Neuphilologentages am 31. Mai und 1. Juni 1887) Frankfurrt am Main 1887, S. 52

[Rede bei Abholung des Reichsverwesers Erzherzog Johann durch 50 Abgeordnete der Frankfurter Nationalversammlung am 12.07.], in: Deutsche Zeitung 1848, Nr. 195 vom 15.07., S. 1557f.

[Zum Preise des Liedes, (Gedicht, dem Liederkreis Frankfurt am Main gewidmet], Nachweis in: Neue Zeitschrift für Musik 1848, Nr. 14 vom 15.02., S. 83f., rechte Kolumne unten.

 

1849

[Neun Gedichte], in: Deutschland’s Balladen- und Romanzen-Dichter. Von G. A. Bürger bis auf die neuesten Zeit. Eine Auswahl der schönsten und charakteristisch Werthvollsten aus dem Schatze der lyrischen Epik, hg. v. Ignaz Hub, 2. gänzlich umgearb. u. stark verm. Auflage, Karlsruhe 1849, S. 151-159.
[Nr. 123: Der König von Burgund; Nr. 124: Die Ritter von Jomsburg; Nr. 125: Ballade; Nr. 126: Der Stromgeiger auf Starkoddurs Grabe; Nr. 127: Harald Schönhaar; Nr. 128: Das Lied vom Schill; Nr. 129: Das Lied vom Feldmarschall (Blücher); Nr. 130: Beilings Tod; Nr. 131: Des Schiffers Traum]

[17 Gedichte], in: Elf Bücher Deutscher Dichtung. Von Sebastian Brandt (1500) bis auf die Gegenwart. Aus den Quellen. Mit biographisch-literarischen Einl. u. mit Abweichungen der ersten Drucke ges. u. hg. v. Karl Gödeke, 2. Abt., Leipzig 1849, S. 358-365.
[Sic bibitur; Das Gespräch (1802); Die Zaunranke und der Klee (1802); Geistliches Lied (1803); Ballade (1809); Der Stromgeiger auf Starkoddurs Grabe (1811); Harald Schönhaar (1813); Lug ins Leben (1813); Vaterlandslied (1813); Das Lied vom Schill (1813); Des Deutschen Vaterland (1813); Der Freudenklang (1813); Das Lied vom Feldmarschall (Blücher); Bundeslied (1814); Das Feuerlied (1817); Warum rufe ich (1837); Ermunterung (1840)]

[Eintrag Arndts ins Parlamentsalbum der Paulskirche 1848], in: Parlaments-Album. Autographierte Denkblätter der Mitglieder des ersten deutschen Reichstages, Frankfurrt am Main 1849, S. 42.

Deutsche Stimmen aus der Fremde, in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 9 vom 09.01., Zweite Beilage, S. 3.

Preußen und das Meer, in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 10 vom 10.01., Zweite Beilage, S. 3f.

Das deutsche Licht in der österreichischen Frage, in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 19 vom 19.01., Zweite Beilage, S. 2f.

Die rothe Republik und ihre Folgen, in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 25 vom 25.01., Zweite Beilage, S. 1f.

Einige Winke über des Kaisers Wohnsitz, in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 34 vom 03.02., Zweite Beilage, S. 3f.

Ein Blick auf Italien, in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 44 vom 13.02., Zweite Beilage, S. 1f.

Deutschland und Österreich, in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 52 vom 21.02., Zweite Beilage, S. 1f.

Was wir bedürfen, in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 60 vom 01.03., Zweite Beilage, S. 1f.

[Stammbuchblatt Arndts für den Abgeordneten der Fankfurter Nationalversammlung Titus Mareck aus Graz vom 05.03.1849], in: Deutsche Rundschau 106, I (1901) S. 108f.

Das vielköpfige Götzenbild, in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 67 vom 08.03., Zweite Beilage, S. 1.

Auch ein Großpreußen, in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 69 vom 10.03., Zweite Beilage, S. 1f.

[Achtzeiliger Spruch vom 15.03.1849], in: G. A. Müller, Erinnerungen an Ernst Moritz Arndt. Mit einem bisher ungedruckten Gedicht, 1902, S. 538.
Der Spruch beginnt mit: Ich denke, darum bin ich.

Ueberschau und noch ein Wort vom Mediatisiren, in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 75 vom 16.03., Zweite Beilage, S. 1f.

Das As, in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 82 vom 23.03., Zweite Beilage, S. 2f.
Einleitung einer nicht gehaltenen Rede Arndts.

Welche Mitte suchen sie?, in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 86 vom 27.013., Zweite Beilage, S. 1f.

An die deutschen Fürsten, in: Berliner Volkszeitung 1849, Nr. 51 vom 02.04.

Nachdr.: In: Allgemeine Zeitung 1849, Nr. 100 vom 10.04., S. 1525.

Baiern kann nicht weichen, in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 107 vom 18.04., Zweite Beilage, S. 1.

[Stammbuchblatt Arndts für den Chemnitzer Abgeordneten der Frankfurter Nationalversammlung Bernhard Eisenstuck vom 21.04.1849], in: Bonner Zeitung 1911, Nr. 218 vom 10.08., S. 2. Ohne Überschrift „Was links, was rechts, was Süd, was Nord!“

Gottes Wort läuft schnell!, in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 114 vom 25.04., Zweite Beilage, S. 1f.

Ihr Könige gebt Acht! [Gedicht], in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 123 vom 04.05., Zweite Beilage, S. 1.

Nachdr.: in: Kölnische Zeitung 1849, Nr. 112 vom 11.05., Feuilleton.


Die deutsche Einheit und das Preußentum, in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 127 vom 08.05., Zweite Beilage, S. 1f.

Ein Lied aus dem Weidenbusch, in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 135 vom 16.05., Zweite Beilage, S. 2f.

Frankfurt, den 21. Mai 1849. Den Ehrenwerten Herren Wahlmännern des Kreises Solingen, in: Solinger Kreis-Intelligenzblatt 1849, Nr. 42 vom 26.05.
Hier informiert Arndt über seinen Austritt aus der Frankfurter Nationalversammlung.

Zur deutschen Einheit, in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 171 vom 23.06., Zweite Beilage, S. 1-3.

Die fertige Tatsache, in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 182 vom 04.07., Zweite Beilage, S. 1-3.

[Bittschrift an den Prinzen von Preußen für Kinkel], in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 193, vom 15.9., S. 1547. (linke Kolumne)

Der deutsche Gedanke, in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 196 vom 18.07., Zweite Beilage, S. 1-3.

Wieder vom deutschen Kaiser, in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 220 vom 11.08., Zweite Beilage, S. 1f.

Vom deutschen Reich, in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 239 vom 30.08., Zweite Beilage, S. 1f.

Schleswig-Holstein und die Dänen, in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 252 vom 12.09., Zweite Beilage, S. 1f.

Die deutsche Flotte und die deutsche Schwäche, in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 267 vom 27.09., S. 2137-2139.

Blätter der Erinnerungen meistens um und aus der Paulskirche in Frankfurt, Leipzig 1849.

Bonn, 7. Okt., in: Deutsche Zeitung 1849, Nr. 280 vom 10.10., S. 2244.

[14 Gedichte], in: Trösteinsamkeit in Liedern, gesammelt von Philipp Wackernagel, Frankfurt am Main 1849.
[S. 178: Aus Feuer war der Geist; S. 214: O du Deutschland, ich muß marschieren; S. 222: Wer ist ein Mann; S. 230: Der Gott, der Eisen wachsen ließ; S. 231: Frisch auf, ihr deutschen Scharen; S. 243: Bei Colberg, auf der grünen Au; S. 240: Die Fahnen wehn, frisch auf; S. 246: Es zog aus Berlin ein tapferer Held; S. 252: Wer ist würdig unsrer großen; S. 253: Was blasen die Trompeten; S. 268: Wer mag der rechte Spielmann; S. 272: Deutsches Herz, verzage nicht; S. 274: Was ist des Deutschen Vaterland; S. 282: Sind wir vereint]

 

1850

[Vier Gedichte], in: Freiheitsklänge. Eine Sammlung politischer Gedichte der vorzüglichsten Dichter des deutschen Volkes. Mit einer Einleitung: Die Politik und die Dichtkunst der neuesten Zeit, [1. und] 2. verm. Aufl., Berlin 1850.
[S. 3f.: Der Freiheit Schlachtruf (Der Gott, der Eisen wachsen ließ); S. 30: Der feste Mann; S. 71f.: Zorn und Liebe; S. 105-107: Was ist des deutschen Vaterland]

[Gedichte], in: Allgemeines Liederbuch für frohe gesellige Kreise. Eine ausgewählte Sammlung alter und neuer Trink-, Vaterland-, Kriegs-, Jäger-, Liebes- und vermischte Lieder, hg. v. L. Bischof, Gratz 1850.
Nachweis über eine Anzeige in: Bayerischer Landbote 1850, Nr. 337 vom 12.11., S. 1730, Mitte rechts.

[Fünf Gedichte], in: Poetischer Hausschatz des deutschen Volkes (...). Ein Buch für Schule und Haus, v. O[skar] [L]udwig [B]ernhard Wolff, Leipzig 1850.
[S. 44: Gebet; S. 97: Des Deutschen Vaterland u. Trinklied; S. 97f.: Trinklied; S. 98; Rundgesang u. Blücherlied; S. 99: Scharnhorstlied; S. 603: Knabe und Jungfrau; S. 604: Der König von Burgund]

[zahlreiche Gedichte], in: K[arl] Th[eodor] Kriebitzsch, Allgemeine Geschichte in Sprüchen und Gedichten. Für Schule und Haus, Erfurt Leipzig 1850.

[zahlreiche Gedichte], in: J. Schenckel, Deutsche Dichterhalle des 19. Jahrhunderts. Mit Einschluß Goethes und Schillers. In einer Auswahl ihrer vorzüglichsten Dichtungen. Mit erl. Anm. u. nach zuverlässigen größthenteils von den Dichtern selbst mitget. Notizen, biographisch-literarisch dargestellt, Bd. 1, Mainz 1850.

Gedichte. Neue Auswahl, Leipzig 1850.

Unsere heilige Allianz. Den deutschen Männern von Leipzig. Bonn den 1. des Windtermonds [Jan.] 1850, [Bonn 1850].
Gedicht an Leipziger Freunde in Erwiderung auf deren Glückwünsche zum 80. Geburtstag Arndts.

Nachdr.:
in: Kölnische Zeitung 1850, Nr. 7 vom 08.01., Beilage.
in: Der Humorist und Wiener Punsch 1850, Nr. 10 vom 11.01., S. 40.

Die deutschen Einfälle und Möglichkeiten und der deutsche Gedanke, in: Deutsche Zeitung 1850, Nr. 23 vom 23.01., Zweite Beilage, S. 1f.

Nachdr.: Deutsche Allgemeine Zeitung 1850, Zweite Ausgabe. Abends 6 Uhr, Nr. 47 vom 25.01., Titelseite, linke Kolumne oben.

Die deutsche Krähwinkelei, in: Deutsche Zeitung 1850, Nr. 30 vom 23.01., Zweite Beilage, S. 1f.

An die von Gotha und Erfurt, in: Deutsche Zeitung 1850, Nr. 64 vom 05.03., S. 505f.

Zuruf von Arndt, in: Deutsche Zeitung 1850, Nr. 94 vom 04.04.

Das provisorische Oesterreich, in: Deutsche Zeitung 1850, Nr. 121 vom 07.05., Beilage, S. 1f.

Deutsche Weissagungen, in: Deutsche Zeitung 1850, Nr. 127 vom 07.05., S. 1873f.

Nachdr.: Deutsche Allgemeine Zeitung 1850, Erste Ausgabe. Vormittags 11 Uhr, Nr. 239 vom 09.05., Titelseite, linke Kolumne Mitte beginnend.

Die Wege, das Embryo und Wir, in: Deutsche Zeitung 1850, Nr. 152 vom 01.06., Zweite Beilage, S. 1f.

Ausz.: Deutsche Allgemeine Zeitung 1850, Erste Ausgabe. Vormittags 11 Uhr, Nr. 288 vom 05.06., Titelseite, linke Kolumne beginnend.

Gottes Werk und Weile, in: Deutsche Zeitung 1850, Nr. 170 vom 19.06., S. 1162f.

[Spendenaufruf für verwundete Soldaten Schleswig-Holsteins und deren Angehörige vom 16.06.1850], in: Allgemeine Zeitung 1850, Nr. 202 vom 21.07., S. 3219.

An die Deutschen, in: Deutsche Zeitung 1850, Nr. 221 vom 09.08., Beilage, S. 1.
Wie die Neue Speyerer Zeitung 1850, Nr. 199 vom 21.08., S. 873, linke Kolumne unten, am Endes des Abdruckes des Mahnrufes schreibt, muss es zwei gegeben haben, der zweite im schärferen Ton. Der Nachdruck (vielleicht dieses zweiten Mahnrufes?) führte zur Konfiskation des Augsburger Tagblattes Nr. 223 vom 16.08. (siehe dazu die Nachricht im Augsburger Tagblatt Nr. 224 vom 17.08.1850) und brachte dem Redakteur der Pfälzischen Zeitung eine Untersuchung ein, wie z. B. in der Außerordentliche Beilage zum Bayerischen Landboten Nr. 255 vom 22.08. 1850, ausgegeben den 21.08., 19.30 Uhr, berichtet wurde, die allerdings wenig später eingestellt wurde, so der Der Bayerische Landbote 1850, Nr. 266 vom 02.09., rechte Kolumne unteres Drittel.

Nachdr.:
in: Neue Speyerer Zeitung 1850, Nr. 199 vom 21.08., S. 872f. , Beginn rechte Kolumne.
in: Die Volksbötin für den Bürger und Landmann 1850, Nr. 196 vom 17.08., S. 799f.


Die Frage um Schleswig-Holstein. Denkschrift zusammen mit einer Immediateingabe am 10.08.1850 an Friedrich Wilhelm IV. von Preußen
Gedr. in: Ernst Moritz Arndt zur schleswig-holsteinischen Frage (mitget. v. R. Doebner), in: Historische Zeitung 68(1892) S. 445-449.

Was bedeutet das Londoner Protokoll?, in: Deutsche Zeitung 1850, Nr. 226 vom 14.08., S. 1585f.

Nachdr.: Der Bayerische Landbote 1850, Nr. 252 vom 19.08., S. 1272f., Beginn rechte Kolumne.

Wo stehen wir?, in: Deutsche Zeitung 1850, Nr. 250 vom 07.09., S. 1773f.

Deutschlands Noth, in: Kölnische Zeitung 1850, Nr. 218 vom 11.09.
Zuweisung des lediglich mit „MA“ signierten Artikels anhand Stil und Inhalt.

Für’s deutsche Reich, in: Deutsche Zeitung 1850, Nr. 276 vom 03.10., Beilage, S. 1f.

Ausz.: Deutsche Allgemeine Zeitung 1850, Beilage zur zweiten Ausgabe Nr. 516 vom 05.10., S. 2193, beginnend linke Kolumne, untere Hälfte.


Für Schleswig-Holstein, in: Deutsche Zeitung 1850, Nr. 279 vom 06.10., S. 2001f.

Der rechte Hermannsarm [Gedicht], in: Weser-Zeitung Bremen, 1850, Nd. 2166 vom 20.11., 2. Ausg., S. 1.

Nachdr.:
in: Kölnische Zeitung 1850, Nr. 281 vom 23.11.
in: Trutz Dänemark! Deutsche Lieder für Schleswig-Holstein. Gesammelt und herausgegeben von H[ermann] Marggraff, Frankfurt am Main 1851 [= 1850], S. 18f.

Für Schleswig-Holstein, in: Kölnische Zeitung 1850, Nr. 279 vom 21.11.
Dies ist Arndts Rezension von: Braier, Schleswig-Holstein, sein Recht, seine Hoffnung.

An die preußischen Reichstagsmänner, in: Kölnische Zeitung 1850, Nr. 287 vom 20.11.

[Sinnspruch], in: [Sammlung von Porträts berühmter Zeitgenossen], hg. v. Friedrich Vogel, [1850?].
Der Sinnspruch wurde speziell für diese Sammlung von Porträts berühmter Zeitgenossen geschrieben. Der genaue Titel des Buches konnte noch nicht ermittelt werden.

 

1851

[Fünf Gedichte], in: Deutscher Musen-Almanach, Berlin 1851, S. 1-10.
[Aller Welt Gemeinlehre; Lichtspiel; An den Freiherrn von O.; Zurufe an einen Jüngling; Gedanken beim Spazierengehen in Frankfurt 1849]

[Fünf Gedichte], in: Edelsteine. Eine Festgabe der schönsten Gedichte aus den neuesten Dichtern, hg. v. Karl Gödeke, Hannover 1851.
[S. 157-159: Des Deutschen Vaterland; S. 202: Deutscher Trost; S. 393f.: Das Gespräch; S. 436f.: Die Sterne der Nacht (Und die Sonne machte den weiten Ritt); S. 447f.: Ermunterung]

[Vorwort], Germania. Die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunst der deutschen Nation; herausgegeben von einem Verein von Freunden des Volkes und Vaterlandes, eingeführt durch Ernst Moritz Arndt, Bd. 1, S. V-VIII, Leipzig 1851.

Rez.: Deutsche Allgemeine Zeitung 1850, Nr. 526 vom 11.10., S. 2233, Beginn linke Kolumne unten.

Bruchstücke aus einem epischen Gedicht, in: Deutsche Reichs-Zeitung Braunschweig 1851, Nr. 72 vom 25.03., Abendausgabe.

Alte Klage, junge Frau, in: Deutsche Reichs-Zeitung Braunschweig 1851, Nr. 81 vom 04.04., Abendausgabe.
Über das Verhältnis von Österreich zu Deutschland.

Bruchstück aus dem Gedicht die Rheinfahrt, in: Deutsche Reichs-Zeitung Braunschweig 1851, Nr. 82 vom 05.04., Morgenausgabe.

Aufruf, in: Kölnische Zeitung 1851, Nr. 94 vom 20.04.
Aufruf zur Unterstützung der aus Schleswig-Holstein vertriebenen evangelischen Geistlichen und Lehrer, unterzeichnet von Arndt, Fr. Bleek, Chr. A. Brandis, J. A. Dorner u. W. Krafft. Die Zeitung berichtet später über den Spendeneingang.

Nachdr.: Deutsche Allgemeine Zeitung 1851, Erste Ausgabe. Vormittags 11 Uhr, Nr. 213 vom 26.04., S. 874, linke Kolumne Mitte.

Anklage einer Majestätsbeleidigung des grossen dänischen Volkes, aus dem Jahre 1845, begangen von E. M. Arndt, Leipzig 1851
Hier sind Arndts Artikel und Briefe zusammengestellt, die im Zusammenhang mit der Diskussion um die Schleswig-Holsteinische Frage entstanden sind.

Ausz.: Deutsche Allgemeine Zeitung, Zweite Ausgabe 1851, Nr. 435 vom 25.08., linke Kolumne.

Der Dänenfreund, Professor Dr. Rudelbach, in: Kölnische Zeitung 1851, Nr. 260 vom 31.10.
Über deutsche Urteile zur schleswig-holsteinischen Frage.

Nachdr.: Deutsche Allgemeine Zeitung 1851, Erste Ausgabe. Vormittags 11 Uhr, Nr. 557 vom 01.11., Titelseite, linke Kolumne unten beginnend.

 

1852

[Zwölf Lieder], in: Deutsches Liederbuch. Mit ein- und mehrstimmigen Weisen hauptsächlich zum Gebrauch für Studenten, Nürnberg 1852.
[Nr. 1: Was ist des Deutschen Vaterland; Nr. 16: Deutsches Herz, verzage nicht; Nr. 22: Des Knaben Robert Schwur; Nr. 27: Der Gott, der Eisen wachsen ließ; Nr. 32: Die Fahnen wehen, frisch auf zur Schlacht; Nr. 51: Ferdinand von Schill; Nr. 53: Scharnhorst, der Ehrenbote; Nr. 54: Gebhard Lebrecht von Blücher; Nr. 59: Sind wir vereint zur guten Stunde; Nr. 77: Bringt mir Blut der edlen Reben; Nr. 81: Aus Feuer ward der Geist erschaffen; Nr. 148: O du Deutschland, ich muß marschiren]

[Drei Gedichte], in: Deutscher Musen-Almanach, hg. v. O[tto] F[Friedrich] Gruppe, Berlin 1852, S. 7-12.
[An Frau Elisabeth Eichenberg zu ihrem 75sten Geburtstag; Einer Jungfrau ins Stammbuch; Rheinfahrt. Ein Bruchstück]

Skandinavien, Deutschlands Stammverwandter und Nachbar, in: Germania. Die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der deutschen Nation, hg. von einem Verein zu Freunden des Volkes und Vaterlandes, eingeführt von Ernst Moritz Arndt, Bd. 2., Leipzig 1852, S. 28-60.

Rez.: Hamburger literarische und kritische Blätter 1852, Nr. 35 vom 01.05., S. 271-273.

Der Flamersheimer Erbenwald, in: Kölnische Zeitung 1852, Nr. 97 vom 22.04., S. 3.

Aufsatz gegen die Zerstörung von Hochwäldern. Die Vorgeschichte findet sich in: Archiv für das Civil- und Criminal-Recht der königl. Preuß. Rheinprovinzen, Band 41, 1. Abtl., Köln 1846, S. 182-195. Der Protest war vergebens, siehe: Forst- und Jagdkalender für Preussen auf das Jahr 1854, Jahrbuch der Erfahrungen und Fortschritte im Gebiete des Forst- und Jagdwesens, 4. Jg., Berlin Leipzig 1854, S. 63. [hinter dem unpaginiertem Kalender].

Ausz.:
in: Allgemeine Zeitung 1852, Nr. 124 vom 03.05., S. 1972.
in: Regensburger Zeitung: 1852, Nr. 125 vom 06.05., S. 494. [rechte Kolumne, oben]

Angel-Sachsen oder Normänner?, in: Kölnische Zeitung 1852, Nr. 102 vom 28.04., S. 4.
Über die Bezeichnung der Engländer.

Deutscher Trost [Gedicht], in: Bayerische National-Kalender für 1852.

Anz.: in: Die Volksbötin für den Bürger und Landmann 1851, Nr. 196 vom 17.08., S. 1254.

 

1853

Das Lied von zwei deutschen Löwen [Gedicht], in: Buch Deutscher Lyrik. Original-Gedichte, hg. v. Adolf Böttger, Leipzig 1853, S. 20-22; und 2. verm. u. verb. Auflage, Leipzig 1853, S. 20-22.

[Gedichte], in: Deutscher Dichterwald von Opitz bis Lenau (Populäre Geschichte der lyrischen und epischen National-Literatur der Deutschen während des Zeitraumes 1624 bis 1850. In Biographieen, Kritiken, Proben und Kommentaren 1), Bd. 1, Berlin 1853, S. 303-356.

[Zwei Gedichte], in: Deutscher Musen-Almanach, hg. v. O[tto] F[Friedrich] Gruppe, Berlin 1853, S. 7-11.
[Ein Hoch dem Geiste!; Zaunkönigsklage]

Dem tapfern und mannhaften Jüngling Reinhold v. Baumbach und der ehrbaren und tugendsamen Jungfrau Hedwig Arndt zu Ihrem Ehrentage. Bonn den 30. des Herbstmonds Jahr des Heils 1853.
Einblattdruck des Hochzeitesgedichtes Arndts für seine Enkelin Hedwig Arndt.

[Gedichte], in: Evangelisches Gesangbuch, hg. v. der Synode Tecklenburg, Gütersloh 1853.

Rez.: Allgemeine Kirchen-Zeitung 1854, Nr. 16 vom 06.02., Sp. 133f.

 

1854

[Vier Gedichte], in: Deutscher Musen-Almanach für das Jahr 1854, hg. v. O. F. Gruppe, Berlin 1854, S. 8-16.
[Nachklang aus 1848, Rausche, brause!, Donnergerolle und Blitze aus der Ferne; An Freund Br. mit einer pommerschen Gans.]

Frisch in den Wind [Gedicht], in: Düsseldorfer Künstler-Album 4(1854) S. 1.

Das Gleichniß vom Storch [Gedicht], in: Harfe und Leyer. Jahrbuch lyrischer Originalien, hg. v. Karl Barthel u. Ludwig Grote, Halle 1854, S. 1-3.

[Zwei Gedichte], in: Ferdinand Freiligrath, Dichtung und Dichter. Eine Anthologie, Dessau 1854.
[S. 652: Lug in's Leben; S. 656: Wer soll der Hüter sein]

Pro Populo germanico, Berlin 1854.
[Deutschland und die Deutschen; Die Andern (Oesterreich, Italien, Rußland, Spanien, Frankreich, England und das engl. Amerika, Skandinavien; Brief Arndts an die Burschenschaft Germania in Göttingen vom 07.01.1854; Brief Arndts an Nizze vom 02.01.1854]
Das Werk sollte ursprünglich als Geist der Zeit 5 erscheinen. Es beinhaltet neben vielen Wiederholungen eine Deutung der Geschichte 1815-1853 und gibt die Haltung preußisch-nationaler Kreise nach der gescheiterten Revolution 1848/49 wieder.

Rez.: Allgemeine Zeitung 1854, Nr. 109 vom 19.04., Beilage, S. 1737f.
Ausz.: E. M. Arndt über die italienische Frage (Aus Karl Gutzkow’s Unterhaltung am häuslichen Heerd), in: Kölnische Zeitung 1859, Nr. 181 vom 02.07., S. 3f.

Einige Worte und Winke für das liebe Christentum [vom 26.06.1854]
Gedr. in: Albrecht Wolters, Eine Erinnerung an Ernst Moritz Arndt, in: Deutsch-Evangelische Blätter 1(1876) S. 253-256.

Ein Glaubensbekenntnis von E. M. Arndt (mitget. v. Eugen Sachsse, Bonn), in: Neue kirchliche Zeitung, hg. v. Wilhelm Engelhardt, Erlangen Leipzig 20(1909) S. 869-873.

[Rez. Arndts], Deutschland von 1760 bis 1814, oder Umrisse des deutschen Lebens von dem Verfall des Reiches bis zur Austreibung der Franzosen. Von Frau Austin. London 1854, in: Kölnische Zeitung 1854, Nr. 199 vom 20.08., S. 3f.
Darin eine bemerkenswerte Äußerung Arndts über Karl August von Hardenberg.

Ein alter Vorschlag zur Güte, wegen Erlebnisse des Augenblicks erneut, in: Kölnische Zeitung 1854, Nr. 263 vom 22.09., Beilage.
Anmerkungen zur allgemeinen Wehrpflicht und Wehrgerechtigkeit, datiert auf den 16.09.1854.

Gesang des Bonner Veteranen-Vereins bei seiner Fahnenweihe im November 1854 [Gedicht], in: Kölnische Zeitung 1854, Nr. 345 vom 13.12., Feuilleton.

 

1855

Wiegenlied [Gedicht], in: C. F. Pohl, Op. 3, Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, Wien [1855?].

Rez.: Neue Zeitschrift für Musik 1855, Nr. 24 vom 08.07., S. 263, linke Kolumne unten.

[Zwei Gedichte], in: Deutscher Musen-Almanach, hg. v. O[tto] F[Friedrich] Gruppe, Berlin 1855, S. 325-327.
[Festlied des Bürger-Vereins für Eintracht in Bonn; Lebensbescheid]

[Sieben Gedichte], in: Geschichte der Deutschen von der ältesten bis auf die neueste Zeit. In poetischen Darstellungen nebst zusammenhängeder historisch-chronologischer Uebersicht. Herausgegeben und allen Freunden des deutschen Gesammt-Vaterlandes gewidmet von Dr. Heinrich Theordor Zimmermann, mit einer einleitenden Vorrede von Dr. Wilhelm Zimmermann, Erlangen 1855.
[u.a.: S. 3: Was ist des Deutschen Vaterland; S. 414-416: Die Leipziger Schlacht; Das Lied vom Feldmarschall; Zur Feier der Leipziger Schlacht]

[Zwei Gedichte], in: Evangelisches Gesangbuch, hg. v. Albert Knapp, Leipzig 1855.
[Nr. 384, S. 276f.: Ich weiß, an wen ich glaube; Nr. 681, S. 492f.: Geht nun hin und grabt mein Grab]

Schriften für und an seine lieben Deutschen. Zum ersten Mal gesammelt und durch Neues vermehrt. Vierter Theil, Berlin 1855.
[Hoffnungsrede vom Jahre 1810; Die Persönlichkeit oder das Gepräge des Volkes, was man wohl Charakter zu nennen pflegt. Vorzüglich in Beziehung auf das deutsche Volk; Holland und die Holländer; Anklage einer Majestätsbeleidigung des großen dänischen Volks; Skandinavien, Deutschlands Verwandter und Nachbar; Jetzt und weiland und von starken Männern.]

[Spruch im Radetzky-Album vom 1. Christmonds [Dez.] 1854], in: Kölnische Zeitung 1855, Nr. 14 vom 14.01., S. 212.

Nachdr.:

Zum dauerhaften Frieden, in: Kölnische Zeitung 1855, Nr. 34 vom 03.02., Beilage.
Leserbrief zum Krimkrieg.

Die bonner Veteranen, in: Kölnische Zeitung 1855, Nr. 64 vom 05.03.

[Rez. Arndts], Geschichte der deutschen Freiheitskriege der Jahre 1813 und 1814 von Heinrich Beitzke. 2 Teile. 1855, in: Kölnische Zeitung 1855, Nr. 136 vom 17.05., Beilage.

Geistliche Lieder, Berlin 1855.

Rez.: Allgemeine Kirchenzeitung 1856, Theologisches Literaturblatt Nr. 123-126 vom 18.10., Sp. 997-999.

[Rez. Arndts], Quickborn und Vertellen, in: Kölnische Zeitung 1855, Nr. 212 vom 02.08., Beilage.

Herrn Ernst aus’m Weerth und Fräulein Emma Bullerdieck zu ihrem Freuden- und Ehren-Tage. In treuer Freundschaft gewidmet. Bonn, den 18. des Aerdtemonds [Aug.] 1855. [Hochzeitsgedicht, Zweiblattdruck]

Die Finnen in Finnland, in: Kölnische Zeitung 1855, Nr. 332 vom 30.11., Beilage.
Es wird die Frage diskutiert, ob Finnland zu Russland oder zu Schweden gehören solle.

Nachdr.: Deutsche Allgemeine Zeitung 1855, Beilage, Nr. 288 vom 09.12, S. 2421, linke Kolumne.

Der Turnmeister Jahn, in: Allgemeine Zeitung 1855, Nr. 340 vom 06.12., Außerordentliche Beilage, S. 1.

Nachdr.: in: Neue Jahrbücher für die Turnkunst 2(1856) S. 87-89.

Zwei Namen zu ändern, in: Kölnische Zeitung 1855, Nr. 359 vom 28.12., S. 3.
Statt „Abgeordnete“ will Arndt „Landboten“, statt „Neu-Vor-Pommern“ einfach „Vor-Pommern“.

 

1856

[Fünf Lieder], in: Deutsche Studenten-Lieder. Mit Bildern u. Singweisen. Ill. v. Franz Pocci u. Ludwig Richter. Hg. v. Georg Scherer, Leipzig [1856].
[Nr. 1: Des Deutschen Vaterland; Nr. 7: Deutscher Trost; Nr. 9: Bundeslied; Nr. 17: Vaterlandslied (Der Gott, der Eisen wachsen ließ); Nr. 65: Trinklied (Bringt mir das Blut der edlen Reben]

Animula blandula vagula [Gedicht], in Dresdner Album, hg. v. Elfriede v. Mühlenfels. 2. umgearb. u. mit neuen Beiträgen versehene Aufl., Berlin 1856, T. 2, S. 153f.

[Rez. Arndts], Nothgedrungenes Wort in der schleswigschen Sache. Eine theologische Appellation an das deutsche Volk von M[ichael] Baumgarten, Braunschweig 1865, in: Kölnische Zeitung 1856, Nr. 26 vom 26.01., Beilage.
Nach Stil und Inhalt Arndt zuzuschreiben.

[Rez. Arndts], Schweizerbilder aus der Geschichte des achtzehnten Jahrhunderts. Von Professor D. Karl Monnard, Eberfeld 1855, in: Kölnische Zeitung 1856, Nr. 40 vom 09.02., Beilage.

[Rez. Arndts], Aus meinen Leben. Friedrich Karl Ferdinand Freiherr v. Müffling, sonst Weiß genannt. Zweite Auflage. Berlin 1855, in: Kölnische Zeitung 1856, Nr. 67 vom 07.03., Beilage.
Darunter Arndts Erinnerungen aus der Zeit 1806-1815.

Der sterbende schleswig-holsteinische Ajar [Gedicht], in: Weimarer Sonntagsblatt. Zeitschrift für Unterhaltung aus Literatur und Kunst. Unter Mitwirkung v. K. Biedermann, Otto Roquette, J. Saupe. O. Schade, A. Schöll, Ch. Schuchardt hg., 2. Jg., Weimar 1856, Nr. 18 vom 04.05., S. 153-155.

Erinnerungsbilder für die Gegenwart [Gedicht], in: Preußisches Wochenblatt, Berlin 1856, April.

Nachdr.: in: Kölnische Zeitung 1856, Nr. 161 vom 11.06., Beilage.

[Rez. Arndts], Helgoland. Schilderungen und Erörterungen von Friedrich Oetker. Berlin 1855, in: Kölnische Zeitung 1856, Nr. 12.07., Beilage.
Mit Anmerkungen zur englischen Politik.

[Rez. Arndts], Die Herzogthümer Schleswig-Holstein und Lauenburg in dem dänischen Gesammstaat. 1856. Zweite Auflage, in: Kölnische Zeitung 1856, Nr. 213 vom 02.08., Beilage.

Ausz.: Münchener Bote für Stadt und Land 1856, Nr. 186 vom 07.08., Titelseite rechte Kolumne, 3. Absatz: Schleswig-Holstein. Es ist eine Vermutung, dass dies ein Auszug aus der obigen Rezension ist.

Preußen und Deutschland [Gedicht], in: Allgemeine Zeitung 1856, Nr. 229 vom 15.08., S. 3656.

Ein paar Winke zu und über Goethe, in: Allgemeine Zeitung 1856, Nr. 241 vom 27.08., Beilage, S. 3849f.

Mecklenburg, in: Kölnische Zeitung 1856, Nr. 331 vom 28.09., Beilage.
Hier geht es um die angebliche sittliche Verwahrlosung und über die hohe Auswandererquote in Mecklenburg.

[Rez. Arndts], Auch ein Wort über die Trojaner, in: Kölnische Zeitung 1856, Nr. 346 vom 13.12., Beilage.

Neujahrswunsch, in: Kölnische Zeitung 1856, Nr. 361 vom 29.12.
Dieser Artikel ist Arndts Rez. von: Moritz Busch, Schleswig-holsteinische Briefe, Band 1 und Band 2, Leipzig 1856.

Le Chant du Maréchal [Gedicht: Lied vom Feldmarschall = Blücher], in: Paul de Lacout [Paul Ristelhuber], Bouquet de Lieder, Choix de Ballades, Chansons et Légendes, traduits des poètes de l'Allemagne contemporaine, Paris 1856, S. 64-66.

 

1857

[Vier Gedichte], in: Deutscher Musenalmanach, hg. v. Christian Schad, 7. Jg., Würzburg 1857, S. 1-5.
[Mann (Mannus) Musa; Der Begleiter; Steh’ vor dem Geheimniß; Anfang und Ende]

An den König Johann von Sachsen [Gedicht], in: Johannes-Album. Dichtung und Prosa in Originalbeiträgen verschiedener Verfasser, hg. v. Friedrich Müller, Chemnitz 1857.

Nachdr.: Deutsche Allgemeine Zeitung 1857, Nr. 240 vom 14.10., S. 2081, rechte Kolumne.

Vom nordischen Hausbau und Hausgeist. Ein Schreiben an Herrn Geheimen Justiz-Rath Michelsen, Jena 1857.

Auf des Angeln Karl Vollertzsen Grab [Gedicht], in: Kölnische Zeitung 1857, Nr. 15 vom 15.01., Beilage.

[Rez. Arndts], Geschichte des Krieges vom Jahre 1812, vom Major Beitzke. Berlin 1856, in: Kölnische Zeitung 1857, Nr. 20 vom 20.01., Beilage.

Friedrich v. Gagern, in: Allgemeine Zeitung 1857, Nr. 45 vom 14.02., Beilage, S. 714.
Arndt rezensiert hier das Buch: Das Leben des Generals Friedrich von Gagern, hg. v. Heinrich v. Gagern, Bd. 2f., Leipzig Heidelberg 1857.

Anfang und Ende [Gedicht], in: Deutsches Museum. Zeitschrift für Literatur, Kunst u. Öffentliches Leben, hg. v. Robert Prutz, 7. Jg., Leipzig 1857, S. 365.

[Rez. Arndts], Gegensätze und Kämpfe der deutschen und der dänischen Sprache im Herzogthum Schleswig, historisch dargestellt von einem Nordschleswiger (Leipzig 1857), in: Kölnische Zeitung 1857, Nr. 66 vom 07.03., Beilage.

Blütenlese aus Altem und Neuem, Leipzig 1857.
[Gedichte, Übersetzungen aus dem Griechischen, Schwedischen und Englischen; Briefe an Christian Josias v. Bunsen vom 02.07. und 14.09.1856.]

General Friedrich von Hüser [Nekrolog], in: Kölnische Zeitung 1857, Nr. 100 vom 10.04..

[Rez. Arndts], Das dänische Kirchenregiment im Herzogthum Schleswig, v. D. F. W. Valentiner. (Leipzig 1857), in: Kölnische Zeitung 1857, Nr. 114 vom 25.04., Beilage.

Die Hohenzollern und die Welfen, in: Kölnische Zeitung 1857, Nr. 144 vom 25.05.
In den Anmerkungen zur Verlobung des Prinzen Friedrich Wilhelm v. Preußen und Prinzessin Royal v. England ein positives Urteil über Friedrich d. Großen.

Anfang und Ende [Gedicht], Blätter für literarische Unterhaltung, Erster Band, Leipzig 1857, Nr. 26 vom 25.06, S. 470.

Die Spielbäder Deutschlands, in: Kölnische Zeitung 1857, Nr. 243 vom 02.09.
Arndt fordert das Verbot der Spielbanken seitens des Bundestages. Positive Reaktion in Kölnische Zeitung 1857, Nr. 245 vom 04.09., über das positive Echo in Berlin siehe Kölnische Zeitung 1857, Nr. 248 vom 07.09., S. 1. (2. Spalte)

Die Spielhöllen in den deutschen Bädern, in: Kölnische Zeitung 1857, Nr. 287 vom 16.10.
Zustimmendes Gedicht in: Kölnische Zeitung 1857, Nr. 290 vom 19.10.

Nachdr.: Deutsche Allgemeine Zeitung 1857, Nr. 245 vom 20.10., Titelseite, linke Kolumne.

Noch einmal Schleswig-Holstein, in: Kölnische Zeitung 1857, Nr. 258 vom 26.11., Beilage.
Arndt fordert die Revision des Londoner Protokolls.

Nachdr.: Deutsche Allgemeine Zeitung 1857, Nr. 277 vom 27.11., S. 2378, rechte Kolumne, Mitte.

Anfang und Ende [Gedicht], in: Unterhaltungen am häuslichen Herd, hg. v. Karl Gützkow, Neue Folge, Band 2, Leipzig 1857, S. 352.

Zur freundlichen Erinnerung für Julie Zanders [Gedicht], in: Gedichte und Briefe von E. M. Arndt an eine Freundin (veröffentlicht v. A. Schmidt, Magdeburg), in: Zeitschrift für deutsche Philologie 28(1896) S. 509-515, hier S. 510f.
Gedicht datiert auf: Bonn den 24" des Wonnemondes 1857.

 

1858

[Sieben Gedichte], in: Deutscher Musenalmanach, hg. v. Christian Schad, 8. Jg., Würzburg 1858, S. 1-9.
[Die Lenzlockung; Mut und Trost; Stammbuchblatt; Die rechte Schau; Andenken an Charlotte Bindemann; Auf Karl Vollertzens Grab; Des alten Nachwächter Gegenruf]

Ausz. in: Allgemeine Zeitung 1857, Nr. 363 vom 29.12., Beilage, S. 5795.

Ein Neujahrswunsch von Ernst Moritz Arndt [Gedicht „Muth und Trost“], in: Protestantische Monatsblätter für innere Zeitgeschichte. Zur Beleuchtung der Arbeiten und Aufgaben der christlichen Gegenwart, hg. v. Heinrich Gelzer, 11. Jg., Gotha 1858, Heft 1, S. 105f.

Anfang und Ende [Gedicht], in: Jahrbuch deutscher Dichtung, hg. v. Karl Weller, Teil 1: Gedichte, Leipzig 1857. S. 3f.

[Vorwort], in: [Friedrich Heinrich Jens Reiche], Holsteins Rechte in Schleswig. Mit einem Vorwort von E. M. Arndt, Frankfurt am Main 1858, S. 3f.

Auch ein Wort aus und über Mecklenburg, in: Allgemeine Zeitung 1858, Nr. 149 vom 29.05., S. 2389.

Nachdr.: in: Kölnische Zeitung 1858, Nr. 153 vom 04.06.

Aus und über Mecklenburg, in: Allgemeine Zeitung 1858, Nr. 169 vom 18.06., S. 2713.

Nachdr.: in: Kölnische Zeitung 1858, Nr. 178 vom 29.06.

Meine Wanderungen und Wandlungen mit dem Reichsfreiherrn Heinrich Karl Friedrich vom Stein, Berlin 1858. [zweite unveränderte Auflage im selben Jahr]
Für die wissenschaftliche Arbeit ist die historisch-kritische Ausgabe vorzuziehen, die u. a. auf dem Originalmanuskript basiert: Meine Wanderungen etc., hg. u. mit Einl. u. Anm. v. Wilhelm Steffens, Münster 1957. Arndts Darstellung des bayerischen Feldmarschalls v. Wrede gab Anlass zu Kritik bis hin zu einem Presseprozeß. Beispielhaft werden hier einige Meldungen aus der Presse zusammengestellt. Das Bayerisches Volksblatt vom 13.08., S. 753. (rechte Kolumne) korrigiert Arndt noch lediglich in der Sache. In der Nr. 260 vom 05.11., S. 1033. (rechte Kolumne) ist schon von einem gegen Arndt erwirkten Haftbefehl die Rede. In Nr. 290 vom 11.12., S. 2054 (linke Kolumne, Mitte) kommt dann die Nachricht von der Verurteilung Arndts in der Sache v. Wrede in contumaciam zu zwei Monaten Haft, 50 fl. Geldstrafe  und Tragung der Kosten. Das Montagsblatt vom 13.12. (rechte Kolumne), die Sonderbeilage der Wiener Zeitung „Der Humorist“, kommentiert dies süffisant als pfälzisches Geburtstagsgeschenk für Arndt. Die Morgen-Post vom 11.12., mittlere Kolumne, und auch Die Presse vom 11.12., rechte Kolumne, berichten von einem Fackelzug der Bonner zu Ehren Arndts nach Bekanntwerden der Anklage. Dass es auch zu Hausdurchsuchungen kam, ist der Allgemeinen Zeitung vom 16.9., rechte Kolumne, zu entnehmen. Die Presse vom 12.12., linke Kolumne unten folgende, gibt eine kritische Einschätzung des Verlaufes der Affaire. Dem Fremden-Blatt vom 05.12., linke Kolumne Mitte, ist unklar, warum Zweibrücken den Prozess überhaupt anstrengt hatte. Der Figaro. Humoristisches Wochenblatt vom 11.12., linke Kolumne, spottet über die Situation in dem Gedicht „Zwischen zwei Brücken“ und legt in seiner Ausgabe vom 18.12. eine "Tagesordnung" fest.
Ein Offenes Sendschreiben an Arndt in: Volks- und Schützen-Zeitung, Innsbruck, übernommen in: Die Presse vom 04.01., Feuilleton (unten); unterstützt inhaltlich Arndts negatives Urteil über v. Wrede, indem es aus einem Bericht über die Ereignisse im Unter-Inntal zitiert: Joseph Rapp, Tirol im Jahre 1809. Nach Urkunden dargestellt, Innsbruck 1852, S. 268f. Die Deutsche Allgemeine Zeitung, behauptet, dass Wrede wohl doch in der fraglichen Zeit vor Ort gewesen sei, und lobt Arndt, dass in der 2. Auflage der "Erinnerungen" nichts an der kritisierten Passage geändert sei. Die Wiederherstellung der Ehre des bayerischen Feldmarschalls war das Anliegen von Adolph Erhard, Die Beschuldigung Wrede's durch E. M. Arndt. Ein Wort der Vertheidigung von einem bayerischen Offizier, München 1860. Gerechtigkeit widerfuhr Wrede auch von Heinrich v. Treitschke, E. M. Arndt und Wrede, in: Deutsche Geschichte im Neunzehnten Jahrhundert. Zweiter Band, 1927, Beilage, S. 619-621.

Rez.:
E. M. Arndt [Review of „Erinnerungen“ and „Wanderungen], in: The Edinburgh Review, or Critical Journal 132(1870) S. 414-438.
Allgemeine Zeitung 1858, Nr. 203 vom 22.07, Beilage, S. 3297-3299; Nr. 204 vom 23.07., Beilage, S. 3313-3315; Nr. 213 vom 01.08., Beilage, S. 3457f.; Nr. 216 vom 04.08., Beilage, S. 3504-3507.
Arndt über Stein, in: Blätter für literarische Unterhaltung, Zweiter Band, Leipzig 1858, Nr. 49 vom 02.12, S. 889-894.
Katholische Landeszeitung Wien 5, 1858, Nr. 29 vom 19.07., S. 230.
Die Presse, 1858, Nr. 164 vom 21.07., Feuilleton.
Leipziger Zeitung 1959, Wiss. Beilage Nr. 61f. vom 01-06.08, S. 245-247 u. 249f.
Literarisches Centralblatt für Deutschland, Leipzig 1858, Nr. 36 vom 05.09., Sp. 568-570.
Literaturblatt, Jg. 1858, red. v. Wolfgang Menzel, Nr. 64 vom 11.08., S, 253-256.

[Grußwort], in: Allgemeine Zeitung 1858, Nr. 237 vom 25.08., S. 3836, rechte Kolumne oben.
Wörtliche Wiedergabe von Arndts Schreiben an die Herausgeber der Geschichte des Jenaischen Studentenlebens.

[Grußwort], in: Allgemeine Zeitung 1858, Nr. 253 vom 10.09., S. 4091, rechte Kolumne oben. Bezieht sich auf eine Festgabe der Jenaer Studenten.

Stammbuchblatt Arndts vom 27.09.1858.
Gedr. in: C. M[üller]-R[astatt], Ungedrucktes von Ernst Moritz Arndt, in: Zeitung für Literatur, Kunst und Wissenschaft. Beilage des Hamburgischen Correspondenten, 1905, Nr. 8 vom 16.04.

Eine älteste und jüngste Mähr vom Ida und vom Dunkelberg, Bonn 1858.

 

1859

[Zwölf Gedichte], in: Deutschlands Krieges- und Siegesjahre 1809-1815 im Liede deutscher Dichter, hg. v. Hermann Kletke, Berlin 1859.
[S. 10: Das Lied vom Schill; S. 21: Aufruf an die Deutschen bei der Nachricht von Schills Fall; S. 44: Schlachtgesang; S. 52: Vaterlandslied; S. 55; Das Lied vom Gneisenau; S. 95: Einladung zum Tanz; S. 107: Der Waffenschmidt der deutschen Freiheit; S. 138: Die Leipziger Schlacht; S. 148: Der tapfere König von Preußen; S. 151: Das Lied vom Feldmarschall; S. 164: Zur Feier des 18. Octobers 1814; S. 168: Die Schlacht beim Schönen Bunde]

Kriegslieder der Deutschen für Männerchor, vom Chormeister Schläger des Wiener Männergesangs-Vereines, 1859. [siehe auch Kriegslieder der Teutschen, 1813]
Nachweis über die Anz. in: Blätter für Musik, Theater und Kunst 1859, hg. v. L. A. Zellner, Nr. 63 vom 09.08., S. 250, rechte Kolumne, dritter Absatz.

Schilderung des Stralsunder Gymnasiums in der Zeit von 1787-1789, in: Ernst Heinrich Zober, Urkundliche Geschichte des Stralsunder Gymnasiums, 5. Beitrag: Die Zeit von 1755 bis 1804, Stralsund 1859, S. 69-71.

Erwiderung und Weisung, in: Kölnische Zeitung, 1859, nach Nr. 25 [konnte nicht genau ermittelt werden]

Nachdr.: Deutsche Allgemeine Zeitung 1859, Nr. 30 vom 05.02., S. 248, rechte Kolumne, untere Hälfte.

Entscheidung in der Wred’schen Sache, in: Kölnische Zeitung 1859, Nr. 42 vom 11.02.
Arndts letzte Stellungnahme in dieser Angelegenheit.

Herrn A. T. Kruse, in: Kölnische Zeitung 1859, Nr. 43 vom 12.02., S. 3.
Arndts offener Brief wendet sich an Andreas Abraham Theodor Kruse in Stralsund wegen der Bezeichnung „Vorpommern“.

An die Deutschen, in: Kölnische Zeitung 1859, Nr. 54 vom 25.02.

Ausz.: in: Schwäbischer Merkur 1859, Nr. 48 vom 26.02., S. 248f.

[Rez. Arndts], Ulrich von Hutten’s Schriften. Erster Theil, Leipzig 1859, in: Kölnische Zeitung 1859, Nr. 91 vom 01.04.

Kriegslied gegen die Wälschen [Gedicht]. (Neuester Beitrag Arndt’s für das Allgemeine deutsche Commersbuch), Lahr 1859.
Einblattdruck. Das Gedicht erschien erstmals unter dem Titel „Als Thiers seine Wälschen aufrührte“ in: Gedichte, Der neuen Ausgabe zweite vermehrte Ausgabe, Leipzig 1843, S. 470f. Arndt datiert das Gedicht auf 1841. Inhaltlich gehört es in die Zeit der Rheinkrise. Zur Begründung des Druckes siehe: Zur Verständigung über den Druck des Kriegsliedes gegen die Wälschen von E. M. Arndt von Jahre 1840, jetzt brauchbar. Von dem Herausgeber des Allgemeinen deutschen Commersbuches, Lahr 1859, S. 12-14.

Nachdr.:
in: Bonner Zeitung 1859, Nr. 109 vom 12.05.
in: Innsbrucker Nachrichten 1859, Nr. 109 vom 14.05., S. 943.
in: Jörgel Briefe 1859, 20. Heft vom 16.05., S. 9f.

Kriegslied gegen die Wälschen. Für vierstimmigen Männerchor mit Begleitung des Pianoforte ad. Lib. Componirt von C. L. v. Oertzen. Mit dem Abdruck eines Schreibens des Dichters an den Componisten, Berlin Posen [1859].
Der Druck hat einen Umfang von vier Seiten.

Zum Rhein! Über’n Rhein! All’ Deutschland all’Deutschland in Frankreich hinein! Kriegslied gegen die Wälschen von Ernst Moritz Arndt, in Musik gesetzt von W[ilhelm] Wieprecht, [Berlin 1859]. [= Plakat Litfass.]

Erklärung, in: Kölnische Zeitung 1859, Nr. 133 vom 14.05.
Die Erklärung bezieht sich auf das „Kriegslied gegen die Wälschen“.

Nachdr.: Deutsche Allgemeine Zeitung 1859, Nr. 112 vom 15.05., S. 797, rechte Kolumne Mitte.

[Zwei Gedichte], in: Heinrich Keller, Patriotische Klänge von 1859. Ein Liederkranz gewunden dem deutschen Volke, Frankfurt am Main 1859.
[S. 13: Kriegslied gegen die Wälschen (1840); S. 15: Für's Vaterland]
Dem „Kriegslied gegen die Wälschen“ ist vorangestellt eine Äußerung Arndts, Bonn, den 24. Februar 1859: „Folgendes mögte jetzt passen für liebe deutsche Volk gedruckt zu werden. Ja es paßt ganz.“

[Rez. Arndts], Düringische Kronik des Johann Rothe, Ausgabe des D. Liliencrone, Jena, 1859, in: Kölnische Zeitung 1859, Nr. 244 vom 03.09.

[Artikel], in: Deutsche Allgemeine Zeitung 1859, Nr. 297 vom 22.12., S. 2571, linke Kolumne Mitte.
Im Artikel behandelt Arndt das Verhältnis von Österreich und Italien. Übernahme aus der Kölnischen Zeitung.

Zorn und Liebe [Gedicht], in: Deutscher Musenalmanach, hg. v. Christian Schad, 9. Jg., Würzburg 1859, S. 23f.

 

1860

[Danksagung], in: Klagenfurter Zeitung 1860, Nr. 4 vom 05.01., S. 16, mittlere Kolumne, Mitte.
Wortlaut von Arndts Danksagung anlässlich der Glückwünsche zu seinem Geburtstag.

Gedichte. Vollständige Sammlung. Mit der Handschrift des Dichters aus seinem neunzigsten Lebensjahr, Berlin 1860.
Diese Ausgabe letzter Hand ist die vollständigste, aber keineswegs eine vollständige Gedichtsammlung. Der Text wurde stilistisch bearbeitet. Gerade bei politischen Gedichten ist immer die Urfassung zu konsultieren, da gravierende Unterschiede bestehen können. Die zweite Ausgabe erschien 1865.

Des Alten vom Rhein Abschied und Heimkehr [Gedicht], in: Eugen Labes, Ernst Moritz Arndt. Ein Büchlein für das deutsche Volk. Nebst ungedruckten Briefen Arndts und einem Gedicht "Des Alten vom Rhein Abschied und Heimkehr", Jena 1860, S. 118-121.

[Gedicht], in: Innsbrucker Nachrichten 1860, Nr. 215 vom 19.09., S. [?].